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CC²-Fan-Club » Computerclub 2 » ATM18/AVR Sonstiges » AVR Studio oder AVR CodeVision » Hallo Gast [Anmelden|Registrieren]
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floGzmo
Mitglied

Dabei seit: 27.04.2011
Beiträge: 3

floGzmo ist offline
AVR Studio oder AVR CodeVision Beitrag: beantworten | zitieren | editieren | melden       | Top

Servus zusammen,

ich arbeite derzeit mit dem ATM18 Board, dem LCD Display, DS1820 Temperatursensor und dem BT Modul 222. Jetzt habe ich festgestellt dass ein teil der Anwendungen aus der Elektorzeitschrift in CodeVision und ein anderer Teil im Studio geschrieben/erstellt wurden. Ich will ungern zweigleisig fahren und nachdem es mir so erscheint, als dass es etwas Arbeit machen wird, das Projekt vom einen Programm ins andere zu migrieren, möchte ich im voraus bestimmen mit welchem Programm ich weiterarbeite.
Jetzt die Frage von mir, welches Programm ist besser? Was sind die Unterschiede? Warum wurden ohnehin zwei (mit Bascom drei) Programme verwendet?

Die verwendung der C Module wie typedef.h, application.h ... wird im Beispiel "BT Client" auch nicht so konsequent angewandt, wie es in "DS1820 Network" der Fall ist.

Hat jemand neuerdings den Code für die Temperaturmessung mit dem DS1820 im Projekt "BT Client" (Elektor: Die Wikinger kommen) oder "DS1820 Network" (Elektor: Heute ist es wieder kalt) ausprobiert? Beim ausführen des DS1820 Network Programms wird bei mir kein DS1820 erkannt. Ich weiss, dass in den beiden Programmen der DS1820 an verschiedenen Ports des uC angeschlossen ist. Hat jemand Tipps zur Vorgehensweise bei der Fehlersuche? Nachdem es ein IC mit Bus ist und kein PT100 Widerstand, kann ich ja nicht einfach mit dem Multimeter nachmessen.


Gruß
Florian
11.05.2011 10:09 E-Mail | Beiträge des Benutzers | zu Buddylist hinzufügen
DetlevT DetlevT ist männlich
Mitglied

Dabei seit: 18.08.2007
Beiträge: 3.463
Wohnort: Erfurt

DetlevT ist offline
RE: AVR Studio oder AVR CodeVision Beitrag: beantworten | zitieren | editieren | melden       | Top

Hi floGzmo,

Zitat:
Original von floGzmo
nachdem es mir so erscheint, als dass es etwas Arbeit machen wird, das Projekt vom einen Programm ins andere zu migrieren, möchte ich im voraus bestimmen mit welchem Programm ich weiterarbeite.

Man lernt eine ganze Menge über einen Compiler, wenn man Programme portiert.

Zitat:
Jetzt die Frage von mir, welches Programm ist besser? Was sind die Unterschiede? Warum wurden ohnehin zwei (mit Bascom drei) Programme verwendet?

Mit dem anfänglich verwendeten IAR-Compiler sind es sogar vier. Es haben halt verschiedene Leute Wolfgang zugearbeitet und jeder hat seine Präferenzen.
Die Unterschiede liegen doch auf der Hand. Bascom nutzt BASIC als Sprache, Codevision und GCC C(++). Bascom und Codevision kosten ziemlich schnell Geld, wenn die Projekte etwas größer werden, GCC nicht. "Besser" existiert nur für eindimensional denkende Menschen. Es sei denn, ein Programm wäre in ALLEN Belangen besser als die anderen, aber dann gäbe es diese nicht mehr. Es kommt - wie so häufig - auf die eigenen Vorlieben an, was einem besser gefällt.

BASCOM bietet eine breite Unterstützung der Hardware "out of the box", hat aber Nachteile bei Berechnungen (Nur eine(!) Rechenoperation pro Zeile) und geht unvorsehbar und verschwenderisch mit der CPU-Zeit um. Codevision bietet eine höhere Abstraktionsebene als GCC, so kann man z.B. auf Daten im Flash und RAM mit denselben Methoden zugreifen. Der Mechanismus wo dann Daten abgespeichert werden, ist dafür dann aber schlecht verständlich und damit fehlerträchtig. Bei GCC ist man am nächsten an der Hardware dran, noch näher geht es nur mit Assembler. Dafür muss man halt noch vieles "von Hand" machen, kann dabei aber häufig auf eine breite Basis von Quelltexten zugreifen.
Zitat:
Die verwendung der C Module wie typedef.h, application.h ... wird im Beispiel "BT Client" auch nicht so konsequent angewandt, wie es in "DS1820 Network" der Fall ist.

This is not a bug, it is a feature. Augenzwinkern Ich fand gerade die Art von Udo Jürss, die Informationen ziemlich wild in diversen Header-Dateien zu verteilen, sehr verwirrend und damit für die Zielgruppe der Einsteiger für wenig geeignet.
Zitat:
Nachdem es ein IC mit Bus ist und kein PT100 Widerstand, kann ich ja nicht einfach mit dem Multimeter nachmessen.

Für so etwas wurde das Oszilloskop erfunden. Augenzwinkern

Gruß, DetlevT
12.05.2011 21:50 E-Mail | Beiträge des Benutzers | zu Buddylist hinzufügen
floGzmo
Mitglied

Dabei seit: 27.04.2011
Beiträge: 3

Themenstarter Thema begonnen von floGzmo

floGzmo ist offline
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Vielen Dank für deine Antwort Detlev

Das glaube ich dir schon dass man beim portieren von so einem Programm eine menge lernt, aber jetzt möchte ich erstmal lernen effektiv zu arbeiten Augenzwinkern .

Bascom fällt gleich mal flach, da ich in C arbeiten möchte, QBasic hatte ich ja noch in der Realschule gelernt und C ist für mich der defakto Standard um hardwarenah also uC zu programmieren.

Da ich im Rahmen einer Projektarbeit an meiner Hochschule daran arbeite, werde ich mich für das kostenlose AVR Studio entscheiden. Auch wenn ich bei dem derzeitigen Projekt nicht in die Gefahr laufe, die Programmgröße, bei der das CodeVision AVR noch kostenfrei ist, zu übersteigen.

Jaja das Oszilloskop Zunge raus . Mit dem hab ich gesehen dass sich auf dem Bus etwas tut, aber konnte dabei nicht sagen ob uC oder DS1820 sendet. Hab micäh auch nicht so tief in das OneWire Protokoll eingearbeitet dass ich das Bitmuster interpretieren könnte. Aber der Fehler lag ganz wo anderst. Nachdem ich mich zunächst aus dem uC ausgesperrt hatte. Sagen wir es war Absicht, um zu lernen wie man ihn wiederbelebt. Habe ich die Fuses für den externen Takt richtig einstellen können, in den Projektoptionen die richtige Frequenz angeben können, im Hyperterminal die richtige Baudrate und siehe da, das Programm DS1820 Network findet einen Temperatursensor, zeigt einen korrekten Wert am LCD an und sendet keinen Datensalat ans Hyperterminal.

Eine Sache ist mir noch aufgefallen als ich das Projekt BT Client entzippt hatte und nochmal kompilieren wollten, ging das nicht. Denn da sind die Dateien btm222.c/.h nicht dem Projekt hinzugefügt (sind zwar im entzippten Ordner, aber eben nicht in der Projektstruktur in AVR Studio hinzugefügt) und es konnte deshalb nicht auf Anhieb kompiliert werden. Wenn ich nun diese neu kompilierte .hex Datei auf den uC lade, werden als Temperatur Werte nur 0 Grad angezeigt im Hyperterminal (LCD ist beim BT Client Programm nicht implementiert). Da drängt sich mir der Schluss auf, dass die .hex Datei die in dem Zip File vorhanden ist, nicht aus den anderen Teilen in dem Zip File erstellt wurde. Ist das noch jemandem aufgefallen oder geht es nur mir so?
14.05.2011 18:55 E-Mail | Beiträge des Benutzers | zu Buddylist hinzufügen
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