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Zum Ende der Seite springen   Bassgitarre Dreh-Potentiometer knacken
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/dev/null /dev/null ist männlich
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/dev/null ist offline
Bassgitarre Dreh-Potentiometer knacken Beitrag: beantworten | zitieren | editieren | melden       | Top

Meine schon in die Jahre gekommene Bassgitarre ist gerade im Sterben, was sich an knackenden bzw. knisternden Tönen bemerkbar macht. Früher war das nur der Fall, wenn die Potentiometer betätigt wurden - jetzt ist es scheinbar ein Dauerzustand unglücklich

Da die Gitarre schon alt ist wird sie auch nicht mehr gelistet beim Hersteller wg. Ersatzteile. Ich trau mich irgendwie nicht drüber, die Kabel zu verlöten, weils sehr viele sind und ich zwar schon mal gelötet habe, jedoch das mehr einem Patzen gleichkam. Aber in Anbetracht des sehr geringen Restwerts bleibt mir keine andere Option, als es selbst zu probieren.

Um evtl. Werte der Potis ablesen zu können, müßte ich die mal ausbauen. D.h. zuerst die Kabel ablöten, dann die Potis ausbauen. Gibt es eine Möglichkeit mithilfe eines Multimeters den Widerstand auszulesen, ohne die Potis ausbauen zu müssen ?

Soweit ich informiert sind sind Kontaksprays und Reiniger nur eine kurzfristige Lösung. Es gibt eine Menge Nachbaupotis am Markt, aber da gibts so Begriffe wie lineare Schaltungen der Tonabnehmer (Humbucker usw)., verschiedenste Widerstände.

Dann ist neben den Potis auch noch so ein grünes, rechteckiges, auf zwei Stelzen stehendes Etwas. Sieht aus wie ein Widerstand ???? . Anbei ein Bild, das grüne Dinges ist von oben fotografiert - befindet sich in der rechten oberen Ecke.

Tipps, Warnhinweise, aufmunternde Worte ? großes Grinsen

Danke

Edit:
Das grüne Ding auf 2 Haxn ist wohl eher ein Kondensator großes Grinsen

Dateianhang:
jpg bass.jpg (153,03 KB, 166 mal heruntergeladen)

Dieser Beitrag wurde 2 mal editiert, zum letzten Mal von /dev/null: 30.01.2012 20:47.

30.01.2012 20:26 E-Mail | Beiträge des Benutzers | zu Buddylist hinzufügen
rasemmi rasemmi ist männlich
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rasemmi ist offline
RE: Bassgitarre Dreh-Potentiometer knacken Beitrag: beantworten | zitieren | editieren | melden       | Top

Zitat:
Original von /dev/null
Soweit ich informiert sind sind Kontaksprays und Reiniger nur eine kurzfristige Lösung. Es gibt eine Menge Nachbaupotis am Markt, aber da gibts so Begriffe wie lineare Schaltungen der Tonabnehmer (Humbucker usw)., verschiedenste Widerstände.


Hiho,

Kontaktspray (z.B. "KONTAKT 60") wirkt eigentlich sehr gut und hinterlässt auch einen Schutzfilm - wirkt also gar nicht mal nur kurzfristig. Solange die Potis und auch die Pick-Up-Schalter (!) mechanisch noch OK sind, kannst du die damit kräftig einnebeln und zig-mal betätigen - dabei sollte sich einiges an Dreck lösen. Du musst nur versuchen, irgendwie in die Poti- und Schalter-Gehäuse durch bestehenende Öffnungen hineinzusprühen, damit die tatsächlichen Kontakte darin auch wirklich was abkriegen. Instrument zur Kontaktreinigung AUSstöpseln - sonst knallen dir die Kracher alles mögliche um die Ohren!

Der "kleine Grüne" ist sicher der Kondensator des Klangreglers. Zahlreiche, übliche Grundschaltungen für E-Gitarren findest du im Web unter den Stichwörtern: Klangregelung, Tone Control, Volume Control. Schaltungs-Infos für E-Gitarren sind häufiger zu finden - E-Bässe sind im Prinzip erstmal ziemlich gleich.

Ich würde das alles erstmal gründlich Kontaktspray-Duschen. Das gute, alte Instrument ist es immer wert. Augenzwinkern

Viel Erfolg,
raLLi

Nochmal edit:
Anschlussstecker und -buchsen mitreinigen - sozusagen Klinkenputzen!

Dieser Beitrag wurde 2 mal editiert, zum letzten Mal von rasemmi: 30.01.2012 21:47.

30.01.2012 21:14 E-Mail | Beiträge des Benutzers | zu Buddylist hinzufügen
blubb blubb ist männlich
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blubb ist offline
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Ziemlicher Drahtverhau das ganze.Augen rollen

Wenn nicht irgend ein Widerstand parallel zum Poti ist, kann man an den äußersten Pins den Wert messen. Der Pin in der Mitte ist in der Regel der Schleifer. Wenns Schaltpotis sind, muss man die erst mal "anmachen". Potis haben auch ne gewisse Toleranz, die nicht selten +- 10% betragen kann. Der nächste Wert aus der E12 könnte passen.
Zu klären wäre, ob die Potis linear oder logarithmisch sind. Im Audio-Bereich findet man nicht selten logarithmische. Dazu muss man die eventuell ausbauen oder mit "Zahnarztspiegel" außen rumgucken.

Vor dem Ausbau sollte man aber noch Zettel und Bleistift bemühen und die Kabelwege aufzeichnen, damit man einen Schaltplan des Teils hat. Hilft beim Zusammenbau denn echt weiter.
Wenn noch Lust dazu besteht den Drahtverhau ordentlich zu machen, der kann ja noch ein PCB dazu erstellen und z.B. mit Lochraster die Signalwege richtig hübsch machen.
31.01.2012 07:25 Beiträge des Benutzers | zu Buddylist hinzufügen
mopedfahrer
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Beiträge: 110

mopedfahrer ist offline
RE: Bassgitarre Dreh-Potentiometer knacken Beitrag: beantworten | zitieren | editieren | melden       | Top

Zitat:
Original von rasemmi
Kontaktspray (z.B. "KONTAKT 60") wirkt eigentlich sehr gut und hinterlässt auch einen Schutzfilm - wirkt also gar nicht mal nur kurzfristig.


Ich persönlich würde eher zu Kontakt WL oder Tuner 600 vom selben Hersteller greifen. Kontakt 60 wäre mir für empfindliche Potis zu aggressiv.

MfG mopedfahrer
31.01.2012 12:58 E-Mail | Beiträge des Benutzers | zu Buddylist hinzufügen
/dev/null /dev/null ist männlich
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Themenstarter Thema begonnen von /dev/null

/dev/null ist offline
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Danke für die Antworten !

Ich hab jetzt mal die richtigen Potis bestellt. Dazu überleg ich, den Kondensator auch gleich neu zu geben. Aufdruck auf dem Kondi ist: 2A473k. Das sollten 47nf sein. Laut Produktsuche ist der Kondensator für 100V ausgelegt.
Ist es erforderlich einen baugleichen Kondensator zu nehmen oder aber kann man jeden Kondensator nehmen, der 47nf Kapazität hat und im ähnlichen Voltbereich beheimatet ist ?

Dazu möchte ich endlich eine billige Lötstation kaufen, da ich mit meinem Handlötkolben einfach zu ungeschickt bin. Ich löte vielleicht 10 mal im Jahr, es muß also keinesfalls ein gutes Produkt ala Weller sein.

Ins Auge gefaßt hätte ich folgende:
http://www.conrad.at/ce/de/product/58841...n/?ref=category
dazu noch eine Halterung:
http://www.conrad.at/ce/de/product/58822...-MIT-LUPE-ZD10D

Jetzt möchte ich noch passendes Ersatzzinn kaufen bzw. kleine Kabel, die ich beim Löten benutzen kann, um die alten nicht unbedingt wieder benutzen zu müssen. Beim Angebot von Conrad bin ich echt überfordert.
Welche Kabel sollte ich am besten für die Neuverlötung der Baß-Gitarre nehmen ?
Es gibt da PVC-Litzen, Messleitungen usw. und sofort.
Die Originalkabel sind etwa 2mm dick und relativ starr - und bestehen aus kleinen Einzeladern.

Vielen Dank für die Hilfe

Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert, zum letzten Mal von /dev/null: 01.02.2012 17:06.

01.02.2012 17:05 E-Mail | Beiträge des Benutzers | zu Buddylist hinzufügen
rasemmi rasemmi ist männlich
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Dabei seit: 30.03.2007
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rasemmi ist offline
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Hiho,

hier habe ich noch eine ganz edle Bass-Schaltplan-Sammlung gefunden:
http://www.groovemonster.de/content/img/...Version-325.pdf

Der Kondensator sollte nicht gepolt sein - also z.B. kein Standard-Elko. Keramik sollte OK sein.

Grüße raLLi
01.02.2012 17:51 E-Mail | Beiträge des Benutzers | zu Buddylist hinzufügen
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