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 | Kopierschutz bei analogem TV? |
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W.Klein
Mitglied
Dabei seit: 09.11.2007
Beiträge: 49
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Da hier sehr viele Menschen mit Ahnung von Technik anzutreffen sind, frage ich mal hier nach einem Problem aus dem Bereich TV:
Ich habe seit ein paar Tagen das Problem, daß ich auf Nickelodeon keine Sendung mehr aufzeichnen kann. Der Festplattenrekorder sagt "Kopiergeschützter Film kann nicht aufgezeichnet werden!" und verweigert die Aufzeichnung.
Das Lustige daran ist: wir haben analoges Kabel-TV!!! (Ja, ich weiß: fürchterlich rückständig...)
Auf allen anderen Sendern funktioniert die Aufnahme einwandfrei, und bis vor einigen Tagen ging es auch auf Nick noch problemlos.
Ist das überhaupt möglich, daß ein analoger Sender ein Kopierschutz-Signal ausstrahlt?
Gibt es Leidensgenossen?
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17.02.2012 16:54 |
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Wolfgang Rudolph
Administrator

Dabei seit: 25.03.2007
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Hallo Wolfgang,
Sämtliche Videoaufzeichnungsgeräte mit analogem Videoeingang müssen auf die von der Firma Macrovision entwickelten Kopierschutzsignale reagieren.
Das ist selbst bei modernen DVD-Recordern Pflicht, obwohl hier intelligente Elektronik das kopiergeschützte TV-Signal wieder stabilisieren könnte. Doch bisher waren solche Macrovison-Signale lediglich bei Premiere Direkt Filmen aktiv ausgestrahlt. Hierzu erzeugen Premiere zertifizierte Digitalreceiver das Macrovision-Signal für die Signalausgabe an den Scartbuchsen selbst.
Die Pro7/Sat1 Gruppe hat in den vergangenen Jahren immer mal wieder mit dem Verfahren "gespielt" oder fälschlicherweise das Kopierschutzsignal mit ausgestrahlt.
Den analogen Ausgang eines Receivers betrifft dieses Verfahren nicht, allerdings ist da die Bildqualität deutlich schlechter. Und Macrovision-Kopierschutzkiller sind natürlich illegal.
Mit verschlüsselten Grüßen
Wolfgang
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17.02.2012 19:13 |
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Winnie2
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Dabei seit: 20.04.2007
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| Zitat: |
Original von W.Klein
Ist das überhaupt möglich, daß ein analoger Sender ein Kopierschutz-Signal ausstrahlt? |
Ja, moderne digitale Aufzeichungsgeräte wie z.B. DVD-Rekorder mit eingeb. Festplatte reagieren auf CGMS-A (Wikipedia)
Macrovision ist im Prinzip ein Kopierschutz für VHS-Videorecorder. Wenn die TV-Programme mit CGMS senden starten die dig. Aufzeichnungs-Geräte eine Aufnahme erst gar nicht.
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17.02.2012 19:41 |
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W.Klein
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Danke für die Erklärungen. Von Makrovision hatte ich schon gehört, aber bisher nur im Zusammenhang mit Videokassetten und Videorekordern. Das Sender dieses Signal auch im analogen Betrieb mit Ausstrahlen (können), war mir neu.
An meinen (Vor)Namensvetter:
| Zitat: |
| Den analogen Ausgang eines Receivers betrifft dieses Verfahren nicht, allerdings ist da die Bildqualität deutlich schlechter. |
Der Festplattenrekorder ist ebenfalls ein analoges Gerät "von der Stange", noch im Originalzustand und bekommt ein analoges TV-Signal über Kabel. Bedeutet Ihre Aussage, daß das Makrovision-Signal in dem integrierten Receiver des Gerätes nirgends gefiltert wird, sondern im Gegenteil aktiv ausgewertet wird?
Leider habe ich im Menü nirgends eine Möglichkeit gefunden, dieses Signal zu deaktivieren oder zu umgehen. Somit ergibt sich eine massive Einschränkung des Gebrauchsnutzen des Gerätes. Um diese Einschränkung auszugleichen, sehe ich genau drei Möglichkeiten:
1. Das Gerät wegen dieses Mangels an den Hersteller zurückzuschicken
2. Eine modifizierte Firmware aufspielen
3. Die Serien, die mein Kind sehen will, nicht mehr bei Nickelodeon gucken, sondern im Internet saugen.
Rudi Carell hätte einst gefragt: "Und welcher der drei Kandidaten soll jetzt Ihr Herzblatt sein?" Ist ja wohl klar, für was ich mich entscheide.
Ciao, Nickelodeon, Du wirst uns gar nicht fehlen!
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18.02.2012 09:59 |
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bertel
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Hallo,
meine Tochter schaut auch gerne was bei Nickelodeon.
Mittlerweile nimmt sie selbst bei onlinetvrecorder.com auf, lädt selbst runter und schneidet sich die Werbung raus.
Vielleicht wäre das ja was für dich?
Gruß
Christian
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18.02.2012 11:39 |
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W.Klein
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Hallo Leute!
Seit vorgestern nimmt der Rekorder auch wieder auf Nick auf.
Ich muss wohl nicht extra erwähnen, daß ich nichts geändert habe am Gerät, oder?
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22.02.2012 15:22 |
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Winnie2
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Dabei seit: 20.04.2007
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Was ich mich immer frage: Weshalb implementieren die Gerätehersteller einen Kopierschutz auf Wunsch der Inhalteanbieter?
Fakt ist doch dass kein Käufer der Aufnahmegeräte sich einen solchen Kopierschutz wünscht, oder sehe ich das falsch?
Ok, bei Sony kann ich das verstehen das Unternehmen sowohl Inhalteanbieter als auch Gerätehersteller. Den meisten Geräteherstellern dürfte das doch eigentlich ziemlich egal sein zu welchem Zweck ihre Geräte von den Leuten/Verbrauchern gekauft werden, hauptsache die Verkaufszahlen der Geräte sind möglichst hoch.
Leider ist ein Kopierschutz im Gerät kein Mangel der einen Kunden zur Rückgabe des Gerätes berechtigen würde. Es gab jedenfalls noch kein entspr. juristisches Urteil welches eine Aufnahmesperre als Defekt am Gerät ausgelegt hat.
Von daher kann der Hersteller die Rücknahme des Gerätes (gegen Rückerstattung des Kaufpreises) verweigern.
Modifizierte Firmwares gibt es leider nicht für alle Geräte.
Bei Musik ist der Kopierschutz mittlerweile gestorben, weil sich Musik eben nicht wirkungsvoll vor dem Kopieren schützen lässt u. es sinnvoller ist diese ohne Schutz zu lassen u. nebenbei preiswerter.
Bei Videos gibt es jedoch wirkungsvolle Schutzmaßnahmen, nur sind diese eben geräteabhängig.
Die Filmindustrie (Hollywood!) hat offenbar einen großen Einfluss auf die Gerätehersteller.
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23.02.2012 23:20 |
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d.-debilo
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Dabei seit: 10.04.2010
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| Zitat: |
| Original von Winnie2 Die Filmindustrie (Hollywood!) hat offenbar einen großen Einfluss auf die Gerätehersteller. |
Kurz und Knapp: "America first." Dem ordnen sich mehr oder weniger alle Hersteller, die im us-amerikanischen Markt etwass werden wollen unter - auch die japanischen usw.. Nein, direkt Sanktionen und Erpressungen diesbezüglich sind mir öffentlich nicht bekannt geworden - das wäre nur wieder eine böswillige, völlig absurde Verschwörungstheorie...weiß doch jeder.
Könnte dies übrigens einer der Gründe für die seinerzeitige Durchsetzung von zunächst Beta und später VHS gegen die weitaus bildqualitativ besseren europäischen Lösungen wie z.B. SVC und Video 8 sein? Denn dabei hätte man erheblich mehr weitgehend verlustfreie Kopien ziehen können, als von der Beta- oder VHS-Kassette, die nach zweimal Überspielen unbrauchbare Tonqualität und mieseste Bilder lieferte. Aber: Die bekamen von Hollywood die Filme auf ihre Bänder, was dann auch zum Durchbruch verhalf. Nur mal so nebenbei spekuliert.
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24.02.2012 00:27 |
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W.Klein
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Dabei seit: 09.11.2007
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Die Legende besagt, daß sich VHS und nicht z.B. das bessere Video2000 durchgesetzt hat, soll daran liegen, daß die Porno-Industrie die ersten waren, die ihre Filme auf VHS herausgebracht haben.
Was den Kopierschutz angeht: da werden sich noch ganz viele Zuschauer wundern, wenn sie demnächst in den digitalen Krallen der Sendeanstalten zappeln, denn dann wird es erst richtig heftig. Bei digitaler Bildübertragung kann der Sender nicht nur festlegen, ob der Rekorder aufzeichnen darf oder nicht. Der Sender kann noch viel mehr: er kann
- die Qualität der Aufnahme bestimmen (HD oder SD)
- das Vorspulen/Überspringen der Werbung verbieten
- das automatische Löschen einer Aufnahme nach X Tagen oder einmaligen Ansehen veranlassen
- das zeitversetzte Ansehen einer Sendung (Timeshift) verbieten
Und das tolle daran ist: kein Käufer wird heute über diese Möglichkeiten informiert, wenn ihm ein digitales Gerät im Laden aufgeschwatzt wird.
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24.02.2012 08:29 |
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MIG
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Dabei seit: 17.06.2011
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Also zurück zu den Anfängen und die Video- und Audiosignale durch die eigene, beherrschte Hard- und Software quetschen um ihrer wieder habhaft zu werden.
Möglicherweise entsteht so wieder eine neue Bastelgemeinde, welche aus der Not heraus geboren wird. Ähnlich wie bei den Homecomputern der 80er. Damals musste gebastelt werden, weil es keine Allround-Rechner gab. Und nun? Nun fangen wir wieder zu basteln an, weil jemand auf die Idee gekommen ist uns vorschreiben zu wollen, was wir wie lange aufzeichnen dürfen und in welche Form.
Illegal? Ja klar, waren die ersten Modems auch.
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24.02.2012 08:48 |
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W.Klein
Mitglied
Dabei seit: 09.11.2007
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Ja, das stimmt, ich erinnere mich.
Aber: Ihre Arbeit in allen Ehren, doch leider ist der CC² nur ein Nischen-Programm. Damit will ich nichts über die Qualität der Sendung aussagen, und im Allgemeinen geht Qualität stets über Quantität. Doch in diesem Fall ist es nun mal so, daß die breite Masse der TV-Gucker keine Ahnung von dem hat, was da auf die zukommt und solange die großen Medien nicht darüber berichten, sind der CC² und seine Zuschauer in der selben Rolle wie einst Martin Luther am Anfang seiner "Karriere": wir wissen, daß etwas nicht stimmt, aber gegen die lauten Stimmen der durch Springer & Co verblödeten Mehrheit kommen wir nicht an.
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24.02.2012 08:49 |
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W.Klein
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Dabei seit: 09.11.2007
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| Zitat: |
Original von MIG
Nun fangen wir wieder zu basteln an, weil jemand auf die Idee gekommen ist uns vorschreiben zu wollen, was wir wie lange aufzeichnen dürfen und in welche Form. |
Und auch dagegen wappnet sich die Industrie bereits: Stichwort "Trusted Computing". Dem Benutzer soll nach dem Willen der Trusted Computing Group die Kontrolle über seine Harware abgenommen werden. Natürlich nur zu seiner eigenen Sicherheit! (Muhahaha!)
Wenn man sich ansieht, welchen gewollten(!) Einschränkungen heute bereits der HDMI-Anschluss unterliegt, kann man ahnen, in welche Richtung das ganze geht.
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24.02.2012 08:55 |
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MIG
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Dabei seit: 17.06.2011
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OT: Schön gesprochen. Dann muss also mal der Tag kommen, an dem die Wolfgangs ihre Prothe.... ihre THESEN an die Tür des Springer-Verlages nageln!
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24.02.2012 08:55 |
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Wolfgang Rudolph
Administrator

Dabei seit: 25.03.2007
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Hallo MIG,
ist doch gut wenn man ein großes Maul hat, dann kann man noch umlenken bevor alles rausgekommen ist.
Aber du wolltest sicher nur Protest-Thesen sagen - oder?
Viele Grüße
Wolfgang
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24.02.2012 09:08 |
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Wolfgang Rudolph
Administrator

Dabei seit: 25.03.2007
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Hallo W.Klein,
| Zitat: |
| aber gegen die lauten Stimmen der durch Springer & Co verblödeten Mehrheit kommen wir nicht an. |
das stimmt, dennoch können wir, die es nicht nur subjektiv besser Wissen, uns eine Nische bewahren, die sicherlich nicht die Glückseligkeit verspricht, aber doch ein gerüttelt Maß an Zufriedenheit ob der eigenen Lebensführung und Philosophie!
Mit zufriedenen Grüßen
Wolfgang
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24.02.2012 09:12 |
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d.-debilo
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Dabei seit: 10.04.2010
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| Zitat: |
| Original von W.Klein Und das tolle daran ist: kein Käufer wird heute über diese Möglichkeiten informiert, wenn ihm ein digitales Gerät im Laden aufgeschwatzt wird. |
Die berühmte "Barprämie" die einzelne Verkäufer auf besonders "gute" Geräte von Herstellern je verkauftem Gerät ausgelobt bekommen hindern natürlich daran, bestimmte Eigenheiten des zu verkaufenden Gerätes hervorzuheben. Das unter vielem andren macht ja solche Technik- und Verbraucherinformationssendungen wie den CC2 so wichtig. Hier wird eben über solche Dinge berichtet.
Ganz ohne Barprämie...
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24.02.2012 10:29 |
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W.Klein
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Das Problem bei der Berichterstattung ist aber, daß die Medien, die darüber berichten müssten, damit die Botschaft möglichst viele Menschen erreicht, genau die sind, die eine Berichterstattung natürlich um jeden Preis zu verhindern versuchen.
Wenn's nach mir ginge, würden Sendungen wie der cc² die viertel Stunde vor der Tagesschau füllen, und keine Erklärung von Physik auf Kindergartenniveau.
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24.02.2012 10:46 |
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d.-debilo
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Dabei seit: 10.04.2010
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| Zitat: |
Original von W.Klein
Das Problem bei der Berichterstattung ist aber, daß die Medien, ...
cc² die viertel Stunde vor der Tagesschau füllen,
und keine Erklärung von Physik auf Kindergartenniveau. |
Volle Zustimmung! Das wäre es.
Wobei ich zugeben muss, dass für mich das mit der Kindergartenphysik gar nicht so schlecht ist - mein Physiklehrer war eigentlich Lateinlehrer der damals auch noch Geschichte gab...
oleo ergo sum
d.-debilo
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24.02.2012 10:51 |
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W.Klein
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| Zitat: |
Original von d.-debilo
Wobei ich zugeben muss, dass für mich das mit der Kindergartenphysik gar nicht so schlecht ist - mein Physiklehrer war eigentlich Lateinlehrer der damals auch noch Geschichte gab...
oleo ergo sum
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Ich halte mich da lieber an die beiden Mottos:
"Coitus, ergo sum!" und "In dubio Prosecco!"
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24.02.2012 11:28 |
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d.-debilo
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Dabei seit: 10.04.2010
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| Zitat: |
Original von W.Klein "Coitus, ergo sum!" und "In dubio Prosecco!"
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ich hab noch einen: In dubio pro libido... wobei wir wieder bei der Begründung für die Durchstzung des VHS Standardes wären - waren das nicht die Casting Shows für amerikanische Fernseh- und Hollywoodfilme?
Hier übrigens noch einen OT Link für Lateiner...
http://www.radiobremen.de/nachrichten/latein/
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24.02.2012 11:35 |
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Winnie2
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Dabei seit: 20.04.2007
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| Zitat: |
Original von W.Klein
Die Legende besagt, daß sich VHS und nicht z.B. das bessere Video2000 durchgesetzt hat, soll daran liegen, daß die Porno-Industrie die ersten waren, die ihre Filme auf VHS herausgebracht haben. |
Soweit mir die Sache bekannt ist hat Video 2000 in den USA und in Japan keine Rolle gespielt. Video 2000 war ein rein europäisches System.
Der Konkurrent zu VHS war Betamax. Sony wollte allerdings den Markt weitgehend für sich alleine haben. Das hat nicht funktioniert.
JVC war großzügiger was die Lizenzen für VHS betraf. Andere Firmen konnten VHS-Geräte bauen u. selber damit Geld verdienen.
Bei der Mini-Disc hat Sony nahezu den selben Fehler gemacht, obwohl das Unternehmen mehr Lizenzen für dieses Produkt an andere Firmen ausgegeben hat.
Wir lernen daraus dass ein einzelnes Unternehmen heutzutage praktisch kein neues Produkt mehr im Alleingang auf dem Markt etablieren kann, mit der Ausnahme es wäre wichtig für das Überleben der Menschheit.
| Zitat: |
Original von W.Klein
Bei digitaler Bildübertragung kann der Sender nicht nur festlegen, ob der Rekorder aufzeichnen darf oder nicht. Der Sender kann noch viel mehr: er kann
- die Qualität der Aufnahme bestimmen (HD oder SD)
- das Vorspulen/Überspringen der Werbung verbieten
- das automatische Löschen einer Aufnahme nach X Tagen oder einmaligen Ansehen veranlassen
- das zeitversetzte Ansehen einer Sendung (Timeshift) verbieten
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Faierweise muss man sagen dass solche Schutzmaßnahmen derzeit nur in Verbindung mit verschlüsselter Übertragung u. zertifizierten Geräten möglich ist u. es sich dabei um DVB-Receiver mit Aufzeichnung auf Festplatte (o. Flash-Speicher) handelt.
(Ein automatisches Löschen würde nicht mehr funktionieren falls die Aufzeichnung bereits auf eine DVD gebrannt wäre.)
Bei digitalen u. unverschlüsselte Empfangswegen u. nicht zertifizierten Receivern (mit Möglichkeit zur Aufzeichnung) ist das Aufnehmen von TV-Sendungen weiterhin ohne Einschränkungen möglich.
Pech hat man derzeit allerdings mit Geräten in die Kopierschutzfunktionen in irgendeiner Form implementiert wurden, z.B. alle Geräte mit CI+ o. HD+ Zertifizierung sowie die meisten DVD-Recorder.
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25.02.2012 03:29 |
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mopedfahrer
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| Zitat: |
Original von Winnie2
Wir lernen daraus dass ein einzelnes Unternehmen heutzutage praktisch kein neues Produkt mehr im Alleingang auf dem Markt etablieren kann, mit der Ausnahme es wäre wichtig für das Überleben der Menschheit. |
Ich benötige kein iPhone zum Überleben. Apple hat geschafft ein eigenes OS mit Zwangsanbindung an das eigene Unternehmen (iTunes) zu schaffen.
MfG mopedfahrer
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25.02.2012 05:54 |
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Winnie2
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Es gibt genügend Alternativen zum iPhone u. iPad. Ok, diese Geräte haben sich am Markt etabliert, aber von einem Standard kann man da nicht sprechen, oder etwa doch?
Welche mobilen Geräte ausser dem iPad u. iPhone nutzen denn noch das iOS? Also von daher zweifle ich in diesem Fall den "Alleingang" stark an.
Es gab bereits Jahre vor dem iPhone Smartphones. Das iPhone war nur ein beliebtes u. verbreitetes Modell davon.
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25.02.2012 13:22 |
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Wackinger
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Es war etwa 1986, als JVC an alle VHS-Lizenznehmer eine verbindliche Änderung "zur Verbesserung des Weißabgleichs" vorschrieb. Dies stellte sich später als Macrovision-Kopierschutz heraus. Alle Rekorder davor konnten betroffenes Filmmaterial störungsfrei aufnehmen, wie z.B. auch der VS380.
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28.02.2012 17:27 |
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