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CC²-Fan-Club » Computerclub 2 » Kommentare zu den Sendungsinhalten » Audio-Folge 316 » Hallo Gast [Anmelden|Registrieren]
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Zum Ende der Seite springen   Audio-Folge 316
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Nobbi Nobbi ist männlich
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Beiträge: 3.948
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Nobbi ist offline
Audio-Folge 316 Beitrag: beantworten | zitieren | editieren | melden       | Top

[Einleitung]

Solarmodule als Folie auf herkömmliche Dachziegel kleben?
Nun ja bis es mit den Folien so weit ist wird wohl auch eine Möglichkeit gefunden worden sein glatte Dächer herzustellen.




Musikmesse im Zeichen der Tablets

OK die Beleuchtung per Tablets zu steuern mag ja noch angehen.
Auch die Noten anzuzeigen. So spart man Papier und die Noten lassen per Software auch schneller abändern.

Aber es wird doch wohl nicht so weit kommen das ein Orchester oder eine Rockband nur mit Tablets bewaffnet
ihre Musik vortragen? großes Grinsen

Zu vielem sind die Tablets ja nütze aber richtige Instrumente werden sie wohl nie ersetzen.
02.04.2012 20:30 Beiträge des Benutzers | zu Buddylist hinzufügen
Johag Johag ist männlich
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Dabei seit: 23.12.2010
Beiträge: 114

Johag ist offline
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Folien auf Dachziegeln schränken zumindest den bisherigen Materialaufwand zur Befestigung und evtl. auch den Installationsaufwand immens ein. Aber ich gebe dir Recht, so richtig effektiv werden die "Aufkleber" wohl erst sein, wenn`s glatte Dächer gibt....

Ein Orchester, wie die "London Philharmonicer" und eine Rockband, wie m.E. "U2" werden die Tablets (noch?) nicht erreichen, aber an "Vangelis" und m.E. "Pink Floyd" kommen sie schon annähernd ran...
In Sachen Pop/Rock könnte ein Tablet heute schon durchaus eine wertige Ergänzung darstellen, da die nötigen Apps auf allen Plattformen dafür durchaus schon entwickelt werden...
02.04.2012 22:49 Beiträge des Benutzers | zu Buddylist hinzufügen
Winnie2 Winnie2 ist männlich
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Dabei seit: 20.04.2007
Beiträge: 1.621

Winnie2 ist offline
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Zum Thema Solarenergie.

An dem Punkt dass sich die Photovoltaik finanziell nicht amortisiert irrt sich Heinz Schmitz.
Man geht von 35 bis 40 Monaten aus bis sich Solarmodule energetisch amortisieren, also so viel Energie selber wieder einfangen bzw. umsetzen u. in elektrischen Strom umwandeln wie zu ihrer Herstellung benötigt werden.
Solarmodule können allerdings i.d.R. weit länger als 40 Monate genutzt werden um el. Strom zu erzeugen.
Man geht von einer Nutzungsdauer von min. 10 Jahren bei Solarmodulen aus.

Energieaufwand zur Herstellung regenerativer Anlagen

Die Sache mit der Vergütung ist ein wenig komplizierter. Aber mal soviel. Bei größeren Anlagen ist die Vergütung pro kWh geringer als bei kleineren Anlagen.
Es werden neuerdings auch nur noch Anlagen auf Dächern gefödert. Anlagen auf Ackerflächen erhalten keinerlei finanzielle Förderung mehr!
Die Einspeisevergütung liegt nach der letzten Kürzung unterhalb von 25 Cent pro Kilowattstunde, zumindest falls man erst jetzt eine solche Anlage in Betrieb nimmt.

Photovoltaik Einspeisevergütung

Wer eine Bestandsanlage hat profitiert nun davon. Für alle die erst jetzt eine solche Anlage aufbauen lohnt sich die Einspeisung ins öffentl. Stromnetz im Prinzip nicht mehr.
02.04.2012 23:17 E-Mail | Beiträge des Benutzers | zu Buddylist hinzufügen
Humfrey
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Dabei seit: 03.01.2009
Beiträge: 2.591

Humfrey ist offline
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Solarsubventionen:

Da kann ich diesmal Wolfgang Rudolph nur zustimmen, es ist total bescheuert, Solarstrom so wie aktuell zu subventionieren.

Die Anlagenbesitzer sollten zur Selbstversorgung und Speicherung einer Tagesproduktion verpflichtet werden, alles war darüber hinaus an Strom produziert wird, darf gerne verkauft werden.

Die später erwähnten Tricksereien mit den gefälschten Solarzellen ist übrigens in Spanien Realität.

Dort legt man sich vom Nachbarn ein Stromkabel, um billig normalen Strom zu beziehen, welchen man dann zum Beispiel nachts (!!!) als Solarstrom ins Netz zurückspeist. So erklären sich dann auch die sehr guten Wirkungsgrade so mancher spanischen Solaranlage auch bei Bewölkung oder Mondschein...



In Dresden ging erst im Februar der örtliche Energieversorger mit einem Solarpark-Betreiber vor Gericht.

Die Solaranlage wurde im Inneren einer Pferderennbahn errichtet (also quasi "auf der Wiese"), die Strom sollte jedoch als "Dachanlagen-Strom" vergütet werden, jährlich ca. 700.000 EUR, für den Eigentümer der Pferderennbahn waren ca. 15.000 EUR Wiesen-Pacht pro Jahr vereinbart, wenn ich die Zahlen richtig in Erinnerung habe.

Als der Energieversorger die fertige Anlage abnehmen sollte, stellte man fest: "Nanu? Wo genau ist jetzt das Dach bzw. das Gebäude?" - der Solaranlagen-Betreiber hat das "Objekt: Pferderennbahn" im Feld "Gebäude-Bezeichnung" eingetragen.

Der Energieversorger wollte dies natürlich umschlüsseln lassen (und so nur eine deutlich niedrigere Einspeisevergütung zahlen).

Das Gericht hat jedoch das Begehren des Energieversorgers abgelehnt - die Anlage wurde wie genehmigt errichtet und die Subventionen sind so zu zahlen.

Demnächst wird mir dann also die nächste Strompreis-Erhöhung ins Haus flattern...




Zitat:
Original von Nobbi

Aber es wird doch wohl nicht so weit kommen das ein Orchester oder eine Rockband nur mit Tablets bewaffnet
ihre Musik vortragen? großes Grinsen

Zu vielem sind die Tablets ja nütze aber richtige Instrumente werden sie wohl nie ersetzen.


Sei Dir da mal nicht so sicher.

Mir ist genau wie Heinz Schmitz aufgefallen, das praktisch alle Musiker ausschließlich mit iPads rumspielen. Kennt jemand (ernstzunehmende) Android-Konkurrenz für Garageband und ElectroBeats?


Für diejenigen unter Euch, die nicht wissen, was mit Garageband und ElectroBeats auf dem iPad so alles machbar ist, hier ein paar Videos:


Garageband Demo http://www.youtube.com/watch?v=qW_QbN-SxxQ

Garageband Demo auf deutsch: http://www.youtube.com/watch?v=PcbR2cg-dLw

ElectroBeats Demo by David Guetta http://www.youtube.com/watch?v=X9u5Z96fsoQ


Soweit zur Theorie, jetzt zur Praxis:

Garageband/iPad-Coverversion Bruno Mars "Grenade" http://www.youtube.com/watch?v=G-kiZpB1KUk
Garageband/iPad-Coverversion Ke$ha "Tik Tok" http://www.youtube.com/watch?v=w5dYLlcQhOY
Garageband/iPad-Coverversion Moulin Rouge OST "Lady Marmalade" http://www.youtube.com/watch?v=8dOjMDFzrMA

(Applegirl verwendet neben dem iPad noch eine klassische Gitarre bzw. ein Keyboard und ein "echtes" Mischpult)

Und zum Schluß noch eine Coverversion Lady Gaga "Poker Face" gespielt auf 4 iPhones mit verschiedener Drumkit/Sampler-Software im Stil von ElectroBeats: http://www.youtube.com/watch?v=nzh2UygPwDU


Das ist zwar keine Orchester-Musik und natürlich auch größtenteils nicht live eingespielt (sondern jede Spur nacheinander und immer wieder um weitere Instrumente und Gesang ergänzt) aber ich find es trotzdem verdammt gut gemacht.


Meine Garageband-Experimente (auf einem PPC-Mac mini) sind bis jetzt eher in der Rubrik "er hat sich bemüht" einzuordnen... Teufel


Kennt Ihr ähnliche Software (und gerne auch Demo-Videos) für Android-Tablets?

Vielleicht kann Heinz Schmitz damit ja demnächst seine Band vergrößern?

Dieser Beitrag wurde 5 mal editiert, zum letzten Mal von Humfrey: 03.04.2012 01:45.

03.04.2012 01:27 E-Mail | Beiträge des Benutzers | zu Buddylist hinzufügen
Wolle
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Dabei seit: 18.04.2011
Beiträge: 56
Wohnort: Osnabrück

Wolle ist offline
Effizienz und Amortisation Beitrag: beantworten | zitieren | editieren | melden       | Top

Als eingefleischter QM'ler habe ich gelernt, nur den Berechnungen und Statistiken zu glauben, die man selbst gefälscht hat.
Spass beiseite, aber solche Berechnungen sollte man immer mit Vorsicht genießen. Wichtig dabei ist immer zu wissen, wer diese Statistiken mit welchem Zweck erstellt hat. Wenn man dann z.B. liest, die energetische Amortisation liegt bei ca 30 Monate bei einer Lebensdauer von 10 Jahren, dann mag es durchaus denkbar sein, dass diese Auswertung von denjenigen durchgeführt worden ist, die diese Module verkaufen. Diejenigen, die ein anderes Lager vertreten, könnten demnach eine andere Rechnung aufmachen.
Es ist heutzutage sehr schwer, seriöse Auswertungen zu erlangen, da letztlich und gerade auf diesem Gebiet, der monetäre Aspekt stark wirkt.

Die Gesamtenergieeffizient zu errechenen ist sehr schwierig: wo setzt man an, was bezieht man mit ein, was läßt man besser raus.

Ein gesundes Maß an Skepzis ist aber allemal angebracht.
03.04.2012 09:59 E-Mail | Beiträge des Benutzers | zu Buddylist hinzufügen
Andy
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Beiträge: 382

Andy ist offline
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Photovoltaik
Man kann den Strom sogar selbst verwenden und bekommt die selbe Vergütung, als ob man den Strom verkauft hätte. So hat der Hausbesitzer sogar weitere Vorteile, da er diesen Strom zum heizen verwenden kann und leichter Vorgaben oder Fördergelder erreicht.

Und bei den 22 Cent, die der Strom normal kostet sind ja auch einige Abgaben drauf, wie Steuer oder Abgaben für das Stromnetz. Der eigentliche Strompreis macht nur einen sehr kleinen Teil aus. Das kann man eigentlich nicht oft genug erwähnen, da die Netzvergütung immer mit dem Endpreis verglichen wird.

Ich verstehe auch nicht, warum hier nicht von Lobbyarbeit gesprochen wird, jedoch sehr gerne, wenn es um Atomkraft geht. Die Solarhersteller dürfte hier sogar bessere Arbeit geleistet haben. Schaltet man den Fernseher ein, wird nur gutes über Photovoltaik berichtet und negative Kritik wird nicht geduldet. Genau so haben sich die Politker, die es damals entschieden haben auch heimlich in den Firmen eingerichtet, die heute von den Entscheidungen profitieren.
Viele wollen wohl die Welt in gut und böse abgrenzen und dann kommt so etwas zustande.

Neues TKG

Dieses Gesetz bietet noch einiges anderes gutes. Zum Beispiel muss der Anbieter in Zukunft besser den Kunden aufklären. Dazu gehört eine Angabe, welche Bandbreite tatsächlich möglich ist und nicht nur theoretisch.
Des weiteren werden die Datenschutzbestimmungen erhöht und der Anbieter muss auch den Vertrag mit einer Mindestlaufzeit von einem Jahr anbieten.
Verträge können in Zukunft auch bei Umzügen übernommen werden und es muss kein neuer abgeschlossen werden.

Auch die Monopolstellung größerer Anbieter wird aufgeweicht.

Wenn der Anbieter den Anschluss nicht innerhalb eines Tages wechselt, dann kann der Kunde das Entgelt zurückverlangen und muss auch nur die Hälfte des Anschlusspreises zahlen.

Manche Anbieter bieten aber bereits einen schnellen Wechsel an. O2 zum Beisiel (früher O2) liefert kostenlos eine SIM mit, mit der man kostenlos ins Internet gehen kann. Auch bieten viele Anbieter schon eine Kündigungsfrist von nur einem Monat an.

Insgesamt ist aber doch die Änderungen sehr zu begrüßen und ich denke nicht, dass man den Anbieter nicht mit hohen Strafen versehen kann, wenn sie die Umstellung aus technischen Gründen nicht schaffen. Das wird meiner Ansicht auch keine andere Partei umsetzen können.

iPad für Musik

Es ist gar nicht mal eine Entscheidung aus einem Trend heraus, warum sich Musikfirmen für iPad entscheiden. Die Antwort ist viel einfacher. Android hat hier (noch) einen riesigen Nachteil und zwar einen viel zu hohen Delay. So ist Android für viele Anwendungen noch unbrauchbar. Man kann zwar auch bei Android geringere Latenzen erreichen, aber nur durch sehr viel Aufwand und dann erreicht man auch nicht die, die mit einem iPad zu erreichen sind.

Das wird sich aber in Zukunft ändern. Ich hoffe, dass dieses Problem mit der zukünftigen Android-Version behoben ist (Zumindest haben Entwickler von Android dies in Aussucht gestellt). Die neue Version wird vermutlich Ende Juni vorgestellt.
Und auch Musikfirmen haben auch schon angekündigt für Android zu entwickeln, sobald dieses Problem aus der Welt geschaffen wurde.
IK Multimedia will zum Beispiel auch ihren iRig (http://www.ikmultimedia.com/irig) für das Android entwickeln.

Um die Ecke gucken

Ob man mit solch einer Kamera in Zukunft auch 3D Bilder photographieren kann, die man auch drehen kann.

Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert, zum letzten Mal von Andy: 03.04.2012 10:46.

03.04.2012 10:42 E-Mail | Beiträge des Benutzers | zu Buddylist hinzufügen
Winnie2 Winnie2 ist männlich
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Dabei seit: 20.04.2007
Beiträge: 1.621

Winnie2 ist offline
RE: Effizienz und Amortisation Beitrag: beantworten | zitieren | editieren | melden       | Top

Zitat:
Original von Wolle
Als eingefleischter QM'ler habe ich gelernt, nur den Berechnungen und Statistiken zu glauben, die man selbst gefälscht hat.
Spass beiseite, aber solche Berechnungen sollte man immer mit Vorsicht genießen. Wichtig dabei ist immer zu wissen, wer diese Statistiken mit welchem Zweck erstellt hat. Wenn man dann z.B. liest, die energetische Amortisation liegt bei ca 30 Monate bei einer Lebensdauer von 10 Jahren, dann mag es durchaus denkbar sein, dass diese Auswertung von denjenigen durchgeführt worden ist, die diese Module verkaufen.

Ich habe mehrere Quellen im Internet gefunden. Die Zahlenangaben schwanken durchaus, was für mich nachvollziehbar ist, weil nicht alle Solarzellen denselben Wirkungsgrad haben, nicht überall in Deutschland die gleiche Anzahl an Stunden die Sonne im Jahr scheint u. es auch jährliche Schwankungen (wolkenverhangene u. wolkenfreie Tage) gibt.
Dennoch bringen die Solarzellen auch in ungünstigen Lagen spätestens nach 4 bis 5 Jahren soviel Energie wie zu deren Herstellung benötigt wurde.

Noch eine Quelle:
Bund der Energieverbraucher - Amortisation Solarstrom
03.04.2012 12:27 E-Mail | Beiträge des Benutzers | zu Buddylist hinzufügen
Humfrey
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Beiträge: 2.591

Humfrey ist offline
RE: Effizienz und Amortisation Beitrag: beantworten | zitieren | editieren | melden       | Top

Zitat:
Original von Winnie2

Dennoch bringen die Solarzellen auch in ungünstigen Lagen spätestens nach 4 bis 5 Jahren soviel Energie wie zu deren Herstellung benötigt wurde.


Wurde dabei auch der Erdölverbrauch berücksichtigt, um die Solarpaneels per Flugzeug von Asien nach Deutschland zu fliegen und dann die letzten Kilometer per LKW über die Landstraßen zu gondeln?

Wurden die Herstellungskosten der Dachträger, Kabel, Stromwandler usw. mit einberechnet?

Auch die Fahrtkosten der Handwerker/Dachdecker/Elektriker usw. und die Herstellung der Werkzeuge, Schrauben usw.?


Oder fliegen die Flugzeuge / fahren die LKWs neuerdings alle elektrisch mit Solarstrom aus auf das Fahrzeug-Dach geschraubten Solarzellen?
03.04.2012 14:37 E-Mail | Beiträge des Benutzers | zu Buddylist hinzufügen
Humfrey
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Dabei seit: 03.01.2009
Beiträge: 2.591

Humfrey ist offline
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Zitat:
Original von Andy
[...] Ich hoffe, dass dieses Problem mit der zukünftigen Android-Version behoben ist (Zumindest haben Entwickler von Android dies in Aussucht gestellt). Die neue Version wird vermutlich Ende Juni vorgestellt.
Und auch Musikfirmen haben auch schon angekündigt für Android zu entwickeln, sobald dieses Problem aus der Welt geschaffen wurde.


Ok, das wird dann also in 2012 nichts mehr, wenn man sich die tolle Update-Geschwindigkeit von Android so anschaut.

Wir erinnern uns: Im Oktober 2011 wurde Android 4.0 Ice Cream Sandwich veröffentlicht.

Jetzt (ein halbes Jahr später!) hat Android 4.0 eine Verbreitung von weniger als 3%...

Quelle: http://www.golem.de/news/android-verbrei...1204-90935.html


Eine bessere Werbung kann sich Apple ja eigentlich garnicht wünschen, oder? Augenzwinkern


Was nützt es dem Kunden, wenn die Hersteller in ihren bunten Verkaufsprospekten schreiben: "ja, das Smartphone / Tablet ist updatefähig" wenn die Hersteller dann aber keine Updates liefern?
03.04.2012 14:56 E-Mail | Beiträge des Benutzers | zu Buddylist hinzufügen
Andy
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Andy ist offline
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Alle Geräte die jetzt mit Android 4.0 ausgeliefert werden, werden auch zeitnah die kommende Version bekommen. Android 4.0 wurde komplett neu überarbeitet und benötigte für die Portierung neue Treiber. Deshalb braucht es bei dieser Version gar so lange. Das wird aber bei der neuen Version nicht der Fall sein.
Und alle Geräte für die Android 4.0 erscheint wird es zumindest Custom ROMs geben. Die sind sehr hochwertig und die Hersteller machen es mittlerweile es sehr einfach diese zu installieren.
Dieses Jahr werden also noch sehr viele die neue Version erhalten.

ICS ist aber "erst" im November erschienen. Ich hab es im übrigen schon, mein Gerät gibt sich aber noch als Gingerbread aus. Es wird also falsch mitgezählt.
03.04.2012 16:54 E-Mail | Beiträge des Benutzers | zu Buddylist hinzufügen
KaroBube KaroBube ist männlich
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KaroBube ist offline
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Zitat:
Original von Humfrey
Solarsubventionen:

Da kann ich diesmal Wolfgang Rudolph nur zustimmen, es ist total bescheuert, Solarstrom so wie aktuell zu subventionieren.


Subventionen sind immer schädlich. Indien hatte mal eine Schlangenplage und um der Plage Herr zu werden, rief britische Kolonialmacht Prämien für jede dargebrachte tote Schlange aus. Die Folge war, dass die Inder anfingen, Schlangen zu züchten. In Norddeutschland sind plötzlich Offenställe sehr modern geworden. Die kosten nicht viel, haben aber ein Dach. Viele Bauern haben sich so komfortabel im EEG eingerichtet.

Ich hoffe, es werden bei der nächsten Wahl auch die richtigen Konsequenzen daraus gezogen. Die Grünen sind ganz still geworden. Für 11000 Schleckerfrauen wollte man eine Transfergesellschaft, aber was ist mit den Solarmännern? Das Fordern einer Transfergesellschaft für diese würde das Eingestehen eines großen Fehlers sein. Die Grünen waren sich nicht zu schade, mit über 100000 Jobs in der Solarbranche Wahlkampf zu betreiben, jetzt müssen die sich vorwerfen lassen, dass die Jobs weg sind.

Rudolph liegt richtig mit seiner Beurteilung.

Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert, zum letzten Mal von KaroBube: 03.04.2012 17:48.

03.04.2012 17:42 Beiträge des Benutzers | zu Buddylist hinzufügen
Winnie2 Winnie2 ist männlich
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Dabei seit: 20.04.2007
Beiträge: 1.621

Winnie2 ist offline
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Hallo Humfrey

Zitat:
Original von Humfrey
Wurde dabei auch der Erdölverbrauch berücksichtigt, um die Solarpaneels per Flugzeug von Asien nach Deutschland zu fliegen und dann die letzten Kilometer per LKW über die Landstraßen zu gondeln?


Keine Ahnung. Aber bei welchen Produkten wird sowas überhaupt berücksichtigt?

Zitat:
Original von Humfrey
Wurden die Herstellungskosten der Dachträger, Kabel, Stromwandler usw. mit einberechnet?...

Interessant. Allerdings habe ich den Eindruck dass wir bei einigen Dingen eine ziemlich subjektive Wahrnehmung haben.

Fragen wir uns denn für gewöhnlich wann sich z.B. das Auto welches wir gekauft haben energetisch amortisiert hat oder große Haushaltsgeräte?

Bei anderen Formen der Gewinnung el. Stroms existiert ebenfalls eine Zeitspanne bis sich soche Anlagen energetisch amortisiert haben, denn jedes Kraftwerk muss zuerst mal gebaut werden u. dazu wird Energie benötigt.

Der einzige Unterschied ist offenbar die Ansicht dass fossile Energiequellen u. spaltbare Energieträger für lau vorhanden sind.
Das stimmt aber nicht, denn keiner berücksichtigt in der Berechnung dass wir es hier mit endlichen Ressourcen zu tun haben.

Ok, die Sonne wird auch in seehhr ferner Zukunft mal erlöschen. Aber das sind Perspektiven von Millionen bis Milliarden von Jahren vs. bestenfalls 100 Jahre bis jegliche förderbaren spaltbaren Elemente (Uran & Co.) sowie Erdöl erschöpft sind bzw. bestenfalls 1000 Jahre bis alle Kohlevorkommen auf diesem Planeten erschöpft sind.

Irgendwann bezahlen wir für unser derzeitiges "Leben auf großen Füßen". Entweder heute über höhere Strompreise oder später über höhere Preise weil der hohen Nachfrage nur noch ein begrenztes Angebot gegenüber steht.
Begrenztes Angebot weil wir bislang zu stark auf sich erschöpfende bzw. endliche Energieträger gesetzt haben.
Beim Erdöl kann man das bereits sehen. Der Aufwand dieses zu fördern steigt immer weiter. Es muss immer tiefer gebohrt werden. Es müssen immer mehr Bohrinseln im Meer errichtet werden, etc.


Hallo Karobube

Zitat:
Original von KaroBube
Subventionen sind immer schädlich.

Dumm nur dass auch die Kernenergie in Deutschland über Jahrzehnte von staatlicher Seite subventioniert wurde.
Ohne diese Subventionen hätten wir in Deutschland wahrscheinlich höchstens 5 bis 10 AKWs, mehr allerdings nicht.
Ohne den Ausschluss der Haftpflichtversicherung hätten wir gar kein AKW in Deutschland, weil keine Versicherung bereit wäre ein AKW zu versichern.
Aber ich drifte wieder in eine andere Richtung ab.

Ich finde es richtig regenerative Energiequellen zu subventionieren, ganz einfach weil es der Markt über Angebot u. Nachfrage nicht schafft bzw. nicht schnell genug hinbekommt.

Zitat:
Viele Bauern haben sich so komfortabel im EEG eingerichtet.

Das solltest du jetzt nicht den Bauern alleine anlasten. Die Bauern bekamen ja auch Subventionen dafür dass diese Teile ihrer Ackerfläche nicht bewrtschafteten.
Und wenn diese ohnehin brachliegen, weshalb dort keine Solarmodule aufstellen?

Gruß
Winnie2
03.04.2012 20:15 E-Mail | Beiträge des Benutzers | zu Buddylist hinzufügen
MIG MIG ist männlich
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Back im Bikini.

Oh Gott, bitte das Hirn-Domestos, SCHNELL!! Augenzwinkern


iPad in der Musik.

Joa, als Notenständer lasse ich mir das Ding angehen...nee ernsthaft, wenn mir das iPad (oder ein anderes Tablet) das Notenblatt-umblättern erspart lasse ich es mir gerne gefallen. Alle weiteren Helferlein in Sachen Musik (vor allem elektronisch generierter Musik) gehen mir zu weit.


Solarstrom vom Dach

Ich sehe das aus der Sicht der baulichen Sicherheit. Die Dinger sind nicht ganz ungefährlich. Man kann sie nicht abschalten, die Gleichspannungsleitungen liefern immer Strom sobald auch nur ein Fitzelchen Licht auf die Kollektoren scheint. Zudem bedeutet es Dachlast und künstliche Angriffsflächen bei Wind (Zwischnraum). Die Dinger sind nicht begehbar und sollte es mal brennen fliegen einem die Brocken einzeln um die Ohren, zudem verbrennen die Teile auch nicht ganz Schadstofffrei. Bis jetzt konnte mir auch noch kein Privatbenutzer vorrechnen, dass sich so ein Ding wirklich lohnt.
Ich nutze die Kraft der Sonne lieber um Wasser warm zu machen, hab ich mehr von, kann ich nämlich alles selber verpuddeln und spar mir so teures Öl.
03.04.2012 20:47 E-Mail | Beiträge des Benutzers | zu Buddylist hinzufügen
Andy
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Andy ist offline
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Zitat:
Original von Winnie2Fragen wir uns denn für gewöhnlich wann sich z.B. das Auto welches wir gekauft haben energetisch amortisiert hat oder große Haushaltsgeräte?


Wie soll ein Auto die verbrauchte Energie wieder "einfahren"?


Zitat:
Original von Winnie2Ohne diese Subventionen hätten wir in Deutschland wahrscheinlich höchstens 5 bis 10 AKWs, mehr allerdings nicht.


Worauf beruht diese Aussage?

Zitat:
Original von Winnie2Ohne den Ausschluss der Haftpflichtversicherung hätten wir gar kein AKW in Deutschland, weil keine Versicherung bereit wäre ein AKW zu versichern.


Wer hat eigentlich dieses Märchen in die Welt gesetzt, AKWs seinen nicht versichert?
Auch AKWs sind versichert.

Zitat:
Original von Winnie2Ich finde es richtig regenerative Energiequellen zu subventionieren, ganz einfach weil es der Markt über Angebot u. Nachfrage nicht schafft bzw. nicht schnell genug hinbekommt.


Die Subvention könnte aber jetzt eine schnelle Entwicklung blockieren, denn wo ist der Anreiz effizientere Panels zu bauen, wenn der Strom so stark gefördert wird?

Zitat:
Original von Winnie2Und wenn diese ohnehin brachliegen, weshalb dort keine Solarmodule aufstellen?


Können sie ja machen, aber warum auf Kosten der Allgemeinheit?
Mittlerweile werden glaub ich diese Anlagen auf Felder nicht mehr gefördert. Jedenfalls sind letztes Jahr eine menge Unterstände für Kühe entstanden, voll mit Photovoltaik.

Es wird zu Zeit für keine andere Stromerzeugung mit so viel Geld subventioniert wie die Photovoltaik. Wenn man den Anteil der Photovoltaik betrachtet, dann ist das doch völlig verrückt. Zumal wir doch heute noch gar nicht wissen, woher wird den Strom in Zukunft bekommen. Das Geld hätte man stattdessen in eine weit gefächerte Forschung stecken können (es gibt da sicherlich noch mehr Ansätze als Photovoltaik). Und am besten hätte man die Mehrkosten dann auch als Steuer eingerichtet und nicht als versteckte Kosten. Aber dann hätte man vermutlich auch zugeben müssen, dass wir doch keine Ahnung haben, wie wir das Energieproblem in Zukunft lösen.

Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert, zum letzten Mal von Andy: 03.04.2012 21:25.

03.04.2012 21:25 E-Mail | Beiträge des Benutzers | zu Buddylist hinzufügen
Winnie2 Winnie2 ist männlich
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Winnie2 ist offline
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Zitat:
Original von Andy
Wie soll ein Auto die verbrauchte Energie wieder "einfahren"?

Hallo Andy.
Du hast meinen Text mit wachem Verstand durchgelesen. Ein Auto kann sich im energetischen Sinne nämlich gar nicht amortisieren. Es kann sich höchstens finanziell amortisieren.
Diese meine Aussage war als Test vorgesehen ob die geneigten Leser wirklich mitdenken. Augenzwinkern


Zitat:

Worauf beruht diese Aussage?

Diese beruht auf einer Dokumentation welche ich mal im TV gesehen habe die das Thema Geschichte der Atomkraft in Deutschland behandelte.
Die Kraftwerksbetreiber wollten von sich aus keine AKWs in Deutschland bauen. Erst als von staatlicher Seite folgende Richtlinien erlassen wurden.

- Praktische unzureichende Haftplichtversicherung für durch AKWs verursachte Folgeschäden
- Die Betreiber der AKWs müssen sich nicht um die Endlagerung des Atommülls welcher durch die AKWs entsteht kümmern; die Betreiber müssen nur einen geringen finanz. Anteil für die Endlagerung zahlen.

Erst mit diesen Zugeständnissen wurden in Deutschland die ersten AKWs gebaut. So tauchen natürlich die Kosten für die Endlagerung praktisch kaum auf den Stromrechnungen auf, aus dem Grund weil wir Bürger diese Kosten über Steuern finanzieren u. nicht über die Stromrechnung.


Zitat:
Wer hat eigentlich dieses Märchen in die Welt gesetzt, AKWs seinen nicht versichert?
Auch AKWs sind versichert.

Sie sind versichert. Aber die Summe ist einfach zu gering um ernsthafte Folgeschäden abdecken zu können.

Risiko Atomkraft - Forscher errechnen horrende Haftpflicht-Kosten für AKW (Spiegel)


Zitat:
...denn wo ist der Anreiz effizientere Panels zu bauen...

Den Anreiz effizientere Panels zu bauen gibt es schon, aber effizientere Panels zu bauen ist v.a. ein technisches Problem, vergleichbar mit Akkus zu bauen die eine höhere Speicherkapazität haben.
Es hat niemand behauptet dass effizientere Panels mit Absicht verhindert werden, es gibt nunmal Grenzen der Effizienz, nur gilt das für alle Formen der Erzeugung von. el. Strom.
Ein AKW hat vergleichsweise auch "nur" einen Wirkungsgrad von 35 bis 40%.


Zitat:
Können sie ja machen, aber warum auf Kosten der Allgemeinheit?

Wer bitte sonst? Die Umstellung auf erneuerbare Energien werden alle Bürger finanzieren müssen, früher oder später, egal auf welchem Weg.
Oder glaubt hier jemand an eine große Anzahl an Idealisten die die Umstellung auf regenerative Energiequellen aus eigener Tasche zahlen u. den Strom zu günstigern Konditionen abgeben als die großen Stromkonzerne?

Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert, zum letzten Mal von Winnie2: 03.04.2012 22:08.

03.04.2012 22:07 E-Mail | Beiträge des Benutzers | zu Buddylist hinzufügen
mungojerrie
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mungojerrie ist offline
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Was mich interessieren würde, wäre wie die Aussage zustande kommt, die meisten Solarzellen auf den Dächern hätten einstellige Wirkungsgrade. Aus aktuellem Anlass habe ich mich mal auf der Homepage von Q-Cells umgesehen. Das schlechteste Modul hatte einen Wirkungsgrad von 10,0%, das beste wird mit 14,1-15,3% angegeben.

Wie hoch war der Wirkungsgrad dieser Module vor einigen Jahren?
03.04.2012 22:10 E-Mail | Beiträge des Benutzers | zu Buddylist hinzufügen
Yogi Yogi ist männlich
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Yogi ist offline
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Zitat:
Original von Winnie2
Zum Thema Solarenergie.
Man geht von einer Nutzungsdauer von min. 10 Jahren bei Solarmodulen aus.


Das ist interessant, ich habe mal für einen Freund das ganze durchgerechnet und der Solaranbieter ist von 20 Jahren ausgegangen. Die brauchte man auch nur um irgendwann seinen Einsatz plus Zinsen, wenn man sich Geld von der Bank leihen muss, herauszubekommen. Auch wurde nicht beachtet, dass die Solarzellen über die Lebensdauer immer weniger Strom produzieren.

Ich bin damals zum Schluss gekommen, dass man Solarenergie ausnutzen sollte um die Umwelt zu schonen, aber nicht, weil man damit Geld verdienen kann, bzw sollte.

Dazu kommt ja auch immer die alte Rechnung, dass wenn man alle Kosten der Kernkraft, wie z.B. Abbau, Endlagerung etc. mit einrechnet, was die KW/h dann wirklich kostet. Das gleiche gilt auch für Kohle und Gas, wenn auch nicht im gleichen Umfang natürlich.

Dennoch wir müssen weg vom Öl, Kohle und Gas so schnell wie möglich. China, Indien, die Südamerikaner werden immer mehr verbrauchen.

Nun eine düstere Prognose: der 3. Weltkrieg wird wegen Ressourcen geführt.

Viele Grüße
Yogi

Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert, zum letzten Mal von Yogi: 04.04.2012 05:06.

04.04.2012 05:04 Beiträge des Benutzers | zu Buddylist hinzufügen
Joachim Joachim ist männlich
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Solarmodule oder Photovoltaik

Solarenergie für das eigene Heim zu nutzen ist ja an sich keine schlechte Idee, aber der Wirkungsgrad von den Dingern kann immer noch nicht als gut bezeichnet werden. Ist auch die Frage, wie lange halten die überhaupt und die Frage nach wieviel Jahren sich denn die hohen Anschaffungskosten trotz Fördergelder amortisieren . In der Zwischenzeit ist dann die Technik vermutlich weiter und die Teile auf dem Dach sind hoffnungslos veraltet.

Meiner Meinung nach würde das nur richtig Sinn machen, wenn sich ein Haus dadurch komplett selbst versorgt, ohne noch Strom vom Ewerk dazu kaufen zu müssen. Aber da ist ja in Deutschland der Haken, ganz vom Stromnetz oder der Wasserversorgung abzukoppeln und sozusagen ein Haus völlig autark zu betreiben, lassen die Behörden doch gar nicht zu. In den meisten Kommunen besteht Versorgungszwang, das heisst, selbst wenn man z. B. ausschliesslich Brunnenwasser für die Hauswasserversorgung nutzt, ist man trotzdem gezwungen ein gewisses Kontingent Stadtwasser abzunehmen, mit dem Strom ist das ähnlich. Von der Müllabfuhr wollen wir erst gar nicht reden, es hat mal jemand aus Protet seine Tonne an die Hauswand getackert, weil bei ihm kein Restmüll anfällt, er aber trotzdem für die Abfuhr zahlen muss. Aber jetzt bin ein wenig vom Thema abgekommen, die Idee mit der Solartechnik ist gut, aber macht eigentlich nur richtig Sinn, wenn es dadurch möglich wäre ein Haus komplett selbst zu versorgen, von der Heizung und Warmwasser bis zum Strom und ohne irgendwelche Einspeisungen, das wäre zukunftweisend. Das ganze hätte auch noch den Vorteil, das Kraftwerke zunehmend entlastet und die Verbrennung von fossilen Energien drastisch zurückgehen würde. Aber in Deutschland ist man wohl nicht so weit und macht aus dieser Chance den üblichen Murks mit Regulierungswut und Bürokratie. Am Ende werden nur wieder die Stromkonzerne geschützt, die fröhlich weiter Milliarden scheffeln können, alles auf Kosten der Strom-Kunden.

gute Sendung,

Gruss Joachim
04.04.2012 14:35 E-Mail | Beiträge des Benutzers | zu Buddylist hinzufügen
Eddie
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Eddie ist offline
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Da die Sonne nachts nicht scheint, wird eine 100% Versorgung schwierig. Man könnte sich zwar sogenannte Solarbatterien in den Keller stellen, die die Versorgung bei Nacht sicherstellen, aber dann lohnt sich der Umstieg wegen der Kosten kaum noch.
Dein Abwasser wird anhand des abgenommenen Trinkwassers berechnet und die Abwassergebühren sind deutlich höher als die reinen Wassergebühren.
Auch wenn Du einen Brunnen hast, entsteht bei Dir trotzdem Abwasser, das gereinigt werden muss. Auf welcher Basis sollte die Abwassergebühr für Dich berechnet werden, wenn Du kein Trinkwasser abnimmst?

Eddie
04.04.2012 14:51 E-Mail | Beiträge des Benutzers | zu Buddylist hinzufügen
Compfox Compfox ist männlich
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@Nobbi (ganz oben). Doch, es gibt schon Bands die nur noch ipads einsetzen:
Gorillaz
04.04.2012 15:08 E-Mail | Beiträge des Benutzers | zu Buddylist hinzufügen
Vandale Vandale ist männlich
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Ich denke schon, daß sich eine Solaranlage unter den richtigen Bedingungen in Deutschland auch für den Hausbesitzer lohnt. Von zumindest einem Hersteller weiß ich, daß er garantiert, daß seine Module auch nach zwanzig Jaren noch 80% der Leistung bringen. (Daß der Erntefaktor eines Solarmoduls schon lange über 1 liegt, wurde hier schon gesagt.)

Nehmen wir eine günstig gelegene und ausreichend große Dachanlage an, so sind 10.000 kWh durchaus als Jahresmenge machbar. Damit dürfte wohl auch eine größere Familie ihren Jahresbedarf schon einmal selber decken können. Gehen wir von 20 ct pro kWh aus, landen wir bei 2000 Euro im Jahr, die die Anlage einbringt. Abgezogen werden müssen natürlich Wartung und Versicherung. Kein Ahnung, was das kostet. Gehen wir einfach davon aus, daß wir (bei Investitionskosten von 20.000 Euro) ungefähr nach 12 Jahren in die Gewinnzone rutschen. Angesichts steigender Strompreise wohl eher früher. Noch dazu sind in die Rechnung keine Vergütungen eingeflossen.

Im Übrigen weiß ich nicht, wieso man den selbsterzeugten Strom denn speichern sollte. Ich halte es für sinnvoll, daß er ins Netz eingespeist wird. Umgekehrt holt man sich selber bei schlechtem Wetter oder Dunkelheit aus dem Netz den Strom für den eigenen Bedarf. Der Rest, auf welcher Seite der Bilanz auch immer, wird finanziell ausgeglichen. Das System ist doch erst einmal richtig gelöst. Autark zu sein ergibt hier m.E. wenig Sinn. Außerdem ist es sinnvoller, die Energieerzeuger betreiben große und halbwegs effektive Speicher für überschüssigen Strom, als daß ich dies in meinem Keller mit im Zweifel viel größerem Verlust täte.

Was Subventionen betrifft, so habe ich sie für richtig gehalten, genauso wie ich es jetzt für richtig halte, sie abzubauen. Daß wir als Gesellschaft von fossilen Brennstoffen und Atomenergie weg wollen, ist nicht nur durch die Zustimmung eines Großteils der Bevölkerung gezeigt, sondern auch aufgrund der ökologischen und marktwirtschaftlichen Nachteile sinnvoll. Erneuerbare Energien sind da das probate Mittel der Wahl. Da der Aufbau der entsprechenden Infrastruktur aber Investitionen erfordert, greift der Staat mit Subventionen lenkend ein. Das ist seine Aufgabe. Es ist gelungen über Fördermittel einiges im Bereich der erneuerbaren Energien zu tun. Ohne staatliche Maßnahmen wäre dies sicher nicht so schnell gegangen. Noch dazu sollte man nicht vergessen, daß konventionelle Energieerzeugung auch staatlich gefördert wurde.

Unterm Strich ist die PV ein Teil des Systems Regenerative Energien. Mit dem richtigen Netz und mit den anderen Bausteinen wie Wind, Biomasse etc. können wir meiner Meinung nach durchaus in Zukunft in der Lage sein, dezentral zu einem beträchtlichen Teil Energie zu erzeugen, die weniger abhängig von Rohstoffen ist und noch dazu weniger umweltschädlich.
04.04.2012 15:24 E-Mail | Beiträge des Benutzers | zu Buddylist hinzufügen
Nobbi Nobbi ist männlich
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Hallo Compfox,

nun ja das sind wohl "noch" die Ausnahmen.
Also z.b. bei der Gruppe Kraftwerk die ja meist alles mit einem Keyboard machen ginge das schon.

Nur wie sehe das wohl bei einem Symphonieorchester aus ? Augenzwinkern
Die vielen Streicher alle mit einem iPad? großes Grinsen

Schlagzeug, Klavier auf einem iPad mag ja noch gehen.
Aber Geige, Cello oder Kontrabass?
Bei Streichinstrumenten dürfte das ein wenig schwierig sein.


Stell Dir mal Pink Floyd mit iPad vor. großes Grinsen
Oder generell die Pop/Rockbands.
04.04.2012 15:50 Beiträge des Benutzers | zu Buddylist hinzufügen
Humfrey
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Zitat:
Original von Nobbi

Aber Geige, Cello oder Kontrabass?
Bei Streichinstrumenten dürfte das ein wenig schwierig sein.


Offensichtlich hast Du Dir die von mir weiter oben verlinkten youtube-Videos nicht angeschaut.
04.04.2012 15:59 E-Mail | Beiträge des Benutzers | zu Buddylist hinzufügen
Nobbi Nobbi ist männlich
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Hallo Humfrey,

oh doch ich habe sie mir alle angeschaut. Augenzwinkern

Und das ist ja wohl eher was für den Privaten Bereich.
Zudem sind bei den Videos vorrangig Schlagzeuge, Gitarren und Klavier bzw. Piano zu sehen und zu hören.
Oder sollte ich da etwas übersehen haben?

OK beim dritten sind es Elektronikbeats.
Hatte ich ja aber bezüglich Kraftwerk auch erwähnt.

Ich meinte jedoch z.b. ein Orchester mit Geigen, Cello etc. und das dann auch auf einer Bühne vor x Zuschauern.

Und davon habe zumindest ich in den Videos nicht gesehen.
Oder habe ich da etwas übersehen?
04.04.2012 16:25 Beiträge des Benutzers | zu Buddylist hinzufügen
Humfrey
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Zitat:
Original von Nobbi

Ich meinte jedoch z.b. ein Orchester mit Geigen, Cello etc. und das dann auch auf einer Bühne vor x Zuschauern.


Gut, in den Videos treten die Leute nicht vor Publikum auf, das stimmt. Dennoch machen sie Musik, und die wird nicht besser oder schlechter ob man sie im stillen Kämmerlein oder vor 1000 Leuten aufführt.

Zitat:

Und davon habe zumindest ich in den Videos nicht gesehen.
Oder habe ich da etwas übersehen?


Irgendwo waren auch flüchtig Streichinstrumente angespielt.

Und ich weiß, das es in Garageband eine Menge Streichinstrumente gibt.

Soll ich mal etwas drauf herumfiedeln und als mp3 hochladen? Taugt bestimmt zum Katzen anlocken und Ungeziefer vertreiben... Augenzwinkern

(Dieter Bohlen hätte an mir seine helle Freude, man darf mich ungestraft als zu 100% talentfrei bezeichnen, was meine Musikalität betrifft)

Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert, zum letzten Mal von Humfrey: 04.04.2012 16:31.

04.04.2012 16:30 E-Mail | Beiträge des Benutzers | zu Buddylist hinzufügen
Nobbi Nobbi ist männlich
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Richtig sie wird dadurch nicht besser oder schlechter.

Aber mal rein vom Optischen her gesehen.
Wie viel Streicher gibt es in einem Orchester?
Stell Dir das mal Bildlich vor. Die alle mit einem iPad. großes Grinsen

Darum ging es mir. (auch)

Zitat:
Original von Humfrey
...
Soll ich mal etwas drauf herumfiedeln und als mp3 hochladen? ...
Sicher geht es mit Streichinstrumenten auch auf einem iPad.


Zitat:
Original von Humfrey
...
Taugt bestimmt zum Katzen anlocken und Ungeziefer vertreiben... Augenzwinkern ...

Nun das wird sich dann zeigen.
04.04.2012 17:27 Beiträge des Benutzers | zu Buddylist hinzufügen
soft-intelli soft-intelli ist männlich
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soft-intelli ist offline
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Der Sinn mit dem Tablet ein Audiomischpult z.B. in einer Ecke der Mehrzweckhalle fernzusteuern, erschließt sich mir nicht ganz.

Nach realtime - analyzing mit weissem / rosa Rauschen ist die Halle eigentlich eingemessen und der Standort mit dem dafür notwendigen Kompromiss liegt eben an der Spitze eines gleichschenkligen Dreieck zwischen PA-System und Mischpult.

Man könnte lediglich, sobald das Publikum im Saal ist, Feintuning betreiben, indem man einzelne Positionen mit dem Tablet in der Hand aufsucht und dann versucht die Akustik an verschiedenen Stellen durch Equalizing gezielt zu verändern. Dies ginge aber wiederum zu Lasten des Gesamtsounds. Ausserdem müsste das Tablet dann mit einem Messmikrofon ausgerüstet sein und die Messergebnisse an einen Analyzer senden, der wiederum die Equalizer im Pult beeinflusst. Denkbar - aber nicht praktikabel.

Bzgl. der Beleuchtungssteuerung kann ich mir einen Einsatz eher vorstellen, indem vorher programmierte Szenarien durch den Künstler auf der Bühne per Tablet abgerufen werden können.

soft-intelli
04.04.2012 17:37 Beiträge des Benutzers | zu Buddylist hinzufügen
Geruecht
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Hallo,
also schon klasse wie Wolfgang Rudolph verbal mit dem „Bulldozer“ die Photovoltaikindustrie und Politiker aufs Korn nimmt! großes Grinsen
Was noch keiner erwähnt hat, man hat festgestellt das viele Module mangelhaft sind! Als man Module letztes Jahr mit einer Wärmebildkamera kontrolliert hat(im Betrieb), hat man festgestellt, dass sie punktuell sehr heiß werden. Auf Beschädigungen bei der Montage oder Herstellung ist das zurückzuführen glaubt man! Es sind keine sichtbaren Schäden!
Viele Brände solcher Anlagen sind wohl darauf zurückzuführen.

Zu dieser neuen Folie, die Heinz Schmitz erwähnt hat, gibt es da schon Internetseiten zu?


Gruß
Geruecht
04.04.2012 20:17 Beiträge des Benutzers | zu Buddylist hinzufügen
Pluto7
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Solar aufs Dach und die BRD Regelung! Einfach klar. Die Zeche zahlt immer die Masse, die sich das nicht leisten kann. Sozial gerecht sind diese Wege nicht.

Und ganz wichtig, es gibt neuste Erkenntnisse, dass diese Module extrem gefährlich sind für selbstentzünden. Es scheint, lt. einem Fernsehbericht schon zu mehreren Dachbränden gekommen.
Installation, Kontrolle und Haltbarkeit sind wohl noch nicht so der Hit.

Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert, zum letzten Mal von Pluto7: 05.04.2012 12:41.

05.04.2012 12:40 Beiträge des Benutzers | zu Buddylist hinzufügen
Nobbi Nobbi ist männlich
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Themenstarter Thema begonnen von Nobbi

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Hallo geruecht,

Zitat:
Original von Geruecht
...

Zu dieser neuen Folie, die Heinz Schmitz erwähnt hat, gibt es da schon Internetseiten zu?

...

So breit gesät ist das Netz wohl noch nicht.
Es gibt zwar einige doch wird da nur von Tests geschrieben.
Gezielt Infos zu bekommen ist schwierig wohl auch weil die Entwicklung der Folien noch am Anfang steht.

Eine etwas Informativere Seite habe ich hier gefunden.

Solar-Folien als Alternative für Dächer und Wiesen
http://www.solarserver.de/solarmagazin/anlagejuli2008.html
05.04.2012 12:55 Beiträge des Benutzers | zu Buddylist hinzufügen
Gamecat
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Gamecat ist offline
Warum kommt es zu dummen Gesetzen? Beitrag: beantworten | zitieren | editieren | melden       | Top

Eine nicht zu unterschätzende Ursache für dumme Gesetze ist die Frage, wer sie geschrieben hat.

Unsere Republik krankt sehr daran, dass sich unsere Politiker selber gar nicht mehr mit den Gesetzen auseinandersetzen und nur noch ihre Worthülsen verwalten.

Währenddessen wird die Gestaltung der Basis unserer Gesellschaft an Lobbyisten delegiert, denn die schreiben heute viele Gesetze.

Da wundert es wenig, wenn sich zwar großartige Regelungen finden, Sanktionen aber fehlen oder gefundene Regelungen funktionierende Strukturen zerstören... ein Schelm, der böses dabei denkt.

Gerne werden Gesetze auch so schwammig formuliert, dass die Details in jahrelangen Prozessen erst mühsam über Richterrecht ausformuliert werden müssen... wohl dem, der die Zeit und das Geld hat, sich in diese Prozesse zu stürzen.

Dieses Vorgehen hat System und dient nicht dem Bürger... was sich ändern muss!

Ausführliche und aktuelle Informationen zu Lobbyisten im Gesetzgebungsverfahren finden sich hier:

http://www.lobbycontrol.de/blog/index.ph...isterien-tatig/

Gesetze sind wichtig, aber sie haben dem Bürger zu dienen, denn nach wie vor gilt:

"Zwischen dem Starken und dem Schwachen ist es die Freiheit, die unterdrückt, und das Gesetz, das befreit." - Jean-Jacques Rousseau
05.04.2012 18:30 E-Mail | Beiträge des Benutzers | zu Buddylist hinzufügen
soft-intelli soft-intelli ist männlich
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soft-intelli ist offline
RE:Warum kommt es zu dummen Gesetzen? Beitrag: beantworten | zitieren | editieren | melden       | Top

Da das Wort Minister “Staatsdiener“ bedeutet, denke ich auch, daß die Lobbyisten in den Ministerien nichts verloren haben. Lobbyarbeit an sich ist sowohl wichtig als auch legal, aber dann an den richtigen Stellen und zeitlich vor der Gesetzestextfindung und nicht während oder anstatt.

soft-intelli
05.04.2012 18:47 Beiträge des Benutzers | zu Buddylist hinzufügen
Geruecht
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Hallo,
kann mich Gamecat nur anschließen ebueb

Gruß
Geruecht
05.04.2012 19:27 Beiträge des Benutzers | zu Buddylist hinzufügen
Geruecht
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Danke Nobbi smile
05.04.2012 19:29 Beiträge des Benutzers | zu Buddylist hinzufügen
Volker Volker ist männlich
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Gesellschaftsrechtliche Trennung von Energieversorgungsunternehmen Beitrag: beantworten | zitieren | editieren | melden       | Top

Hallo Heinz Schmitz,

eine gesellschaftsrechtliche Trennung von EVUs (eigene Firma für Netzbetreiber) ist erst ab einer Größe von 100.000 Anschlussnehmern erforderlich (§ 7 EnWG). Bei Euch warebn es ja nur knapp über 1.000! Es ist aber richtig, dass ein sog. Informatorisches Unbundling (§ 6a EnWG) und ein Buchhalterisches Unbundling (§ 6b EnWG) erforderlich ist.

Das heißt aber nur, dass der Netzbetreiber - vereinfacht gesagt - den eigenen Vertrieb nicht besser behandeln darf, als andere Lieferanten, die das Netz nutzen wollen. Außerdem müssen eigene Bilanzen und GuV für jeden Tätigkeitsbereich (Netzbetreiber und Vertrieb) aufgestellt werden. Das sollte aber beides kein Problem sein und keine außerordentlich hohen Zusatzkosten verursachen.

Viele Grüße,

Volker
07.04.2012 22:14 E-Mail | Beiträge des Benutzers | zu Buddylist hinzufügen
Johag Johag ist männlich
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Johag ist offline
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@ Vandale @ photovoltaik

Hier wird ganz schön gegen die Photovoltaik vorgegangen.... verwirrt
Allein.... ein Freund von mir hat, basierend auf die geschilderten Fakten von @vandale, im letzten Jahr einen hohen 6-stelligen Eurobetrag in die Photovoltaik investiert und sich über die nächsten 20 Jahren eine 2-stellige garantierte Rendite errechnet ..., immerhin eine Rendite, die ihm aktuell kein Broker oder Banker für diesen Zeitraum garantieren kann... verwirrt
08.04.2012 23:23 Beiträge des Benutzers | zu Buddylist hinzufügen
Andy
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Zitat:
Original von Vandale
Ich denke schon, daß sich eine Solaranlage unter den richtigen Bedingungen in Deutschland auch für den Hausbesitzer lohnt. Von zumindest einem Hersteller weiß ich, daß er garantiert, daß seine Module auch nach zwanzig Jaren noch 80% der Leistung bringen.


Ob es diesen Hersteller auch noch in 20 Jahren gibt?

Zitat:
Original von Vandale
Angesichts steigender Strompreise wohl eher früher.


Mit welcher Logik? Der Strompreis steigt hauptsächlich wegen den Förderungen.
Oder gehst Du davon aus, dass der Strompreis die nächsten Jahre auf fast 2€ steigt?

Im übrigen rechnen nicht einmal Hersteller mit einer 2-stelligen Rendite und die Annahmen dürfte schon sehr optimistisch berechnet sein. Für wirklich sehr gute Module und ein sonnenreiches Jahr gehen die Hersteller Werte von etwas über 7% an.

Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert, zum letzten Mal von Andy: 10.04.2012 08:58.

10.04.2012 08:55 E-Mail | Beiträge des Benutzers | zu Buddylist hinzufügen
Humfrey
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Zitat:
Original von Andy

Ob es diesen Hersteller auch noch in 20 Jahren gibt?


Gab es da nicht vor einigen Monaten so einen "Skandal" wegen defekter oder nicht mehr richtig Leistung bringender Solarmodule mit versprochenen 20 Jahren Garantie, welche der (deutsche) Hersteller jedoch nicht auf Garantie tauschen wollte, weil er (der deutsche Hersteller) inzwischen umfirmiert war?
10.04.2012 15:11 E-Mail | Beiträge des Benutzers | zu Buddylist hinzufügen
Vandale Vandale ist männlich
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Zitat:
Original von Andy

Ob es diesen Hersteller auch noch in 20 Jahren gibt?


Das spielt doch erst einmal keine Rolle. Wenn der Hersteller eine solche Garantie einräumt, kann man davon ausgehen, daß er sein Produkt gut genug ist, damit er davon ausgehen kann, daß sie erfüllt wird. Auf die Anschaffung zu verzichten, weil man die Pleite des Herstellers befürchtet, halte ich jedenfalls für albern, solange man sie nicht schon direkt absehen kann.

Zitat:
Mit welcher Logik? Der Strompreis steigt hauptsächlich wegen den Förderungen.
Oder gehst Du davon aus, dass der Strompreis die nächsten Jahre auf fast 2€ steigt?


Daß hier die Förderung erneuerbarer Energien eine Rolle spielt, wird im Übrigen auch bezweifelt. Ich lasse mich auch gerne von sinkenden Preisen überraschen. Da ich nämlich keinen Strom erzeuge, sondern ihn nur konsumiere, wäre das sogar eine positive Überraschung. Nur rechne ich nicht damit. Nicht solange der Bedarf steigt und die Energie zu einem Großteil aus begrenzten Ressourcen an fossilen Brennstoffen erzeugt wird.

Was die Rendite betrifft, so hab ich nur Zahlen in den Raum geworfen. Lass es von mir aus was länger dauern. Daß sich eine Anlage am richtigen Standort jedoch rechnen wird, kann man weiterhin so stehen lassen. Erst recht, wenn man die Förderung mit einbezieht. Das weitaus wichtigere ist meiner Meinung nach aber, daß wir es eben schaffen müssen, die Energie hier aus erneuerbaren Quellen selbst zu gewinnen. Und da spielt die Photovoltaik nun einmal eine Rolle. Und halt auch der Aufbau und die Förderung dieser Anlagen.
10.04.2012 15:13 E-Mail | Beiträge des Benutzers | zu Buddylist hinzufügen
Johag Johag ist männlich
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Johag ist offline
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@Andy @humfrey
Ihr erinnert mich in euren Aussagen so`n bisschen an die zeitgenössischen Kritiker/Nörgler von z.B. Galilei, Einstein, Newton...

Mein Bekannter glaubt jedenfalls an die Photovoltaik, investiert darin, und ist damit definitiv innovativ...
13.04.2012 23:16 Beiträge des Benutzers | zu Buddylist hinzufügen
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