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Joachim Joachim ist männlich
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Dabei seit: 07.09.2011
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Themenstarter Thema begonnen von Joachim

Joachim ist offline
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Hallo Mike, mit dem Tesla scheint es im Winter ja besser zu laufen, schöner Bericht. Wobei man natürlich immer zu Gute halten muss, das das rein subjektive Eindrücke und Erfahrungen eines Tesla Besitzers sind. Aber insgesamt scheint der wohl besser zu funktionieren als ein BMW i3.

Gruss,
joachim
19.02.2017 09:49 E-Mail | Beiträge des Benutzers | zu Buddylist hinzufügen
d.-debilo d.-debilo ist männlich
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d.-debilo ist offline
wenn ich im Lotto gewinne... Beitrag: beantworten | zitieren | editieren | melden       | Top

...dann hab ich einen.

Schöner Bericht. Tesla hat offensichtlich kein Problem damit, seinen Pionierfahrern auch jetzt schon den möglichen Komfort und Reichweite anzubieten. Die Europäer hier neigen doch eher dazu, ihre Elektrokunden bestrafen zu wollen. Und erzählen dann der Politik, dass es doch der doofe Kunde ist, der einfach nicht will...

Wenn die sich da mal nicht verzocken. Erinnert mich wie erwähnt einfach sehr an die Mentalität der deutschen Unterhaltungselektronik Hersteller in den 70ern des letzten Jahrhunderts. Die sind alle nur noch als Namensschildchen auf fernöstlichen Produkten.

Mal sehen, was Opel und Peugeot dabei auf die Beine stellen Die Familie Peugeot ist genetisch eher auf Fortschritt und Pionierleistungen geeicht, weshalb vielleicht von dort der nötige Europakick in Sachen Elektroauto kommt - zusammen mit Opel. Da könnten die anderen schnell einfach nur im Wortsinne alt aussehen.

d.-debilo
19.02.2017 13:12 E-Mail | Beiträge des Benutzers | zu Buddylist hinzufügen
Winnie2 Winnie2 ist männlich
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Winnie2 ist offline
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Zitat:
Original von Joachim
Aber insgesamt scheint der wohl besser zu funktionieren als ein BMW i3.

Kein Wunder. Der Tesla verfügt über min. die doppelte Akkukapazität im Vergleich zum BMW i3 u. hat das bessere Akkumanagement, aber dafür kostet das Auto dann eben auch mal locker doppelt so viel wie ein BMW i3.

Ich sollte allerdings ehrlicherweise sagen dass ich mir derzeit auch kein reines Elektroauto kaufen würde, ich allerdings würde mir einen Hybrid kaufen.
Aber keinen Diesel... mir wurde schon als Kind bei Dieselabgasen speiübel...
19.02.2017 14:51 E-Mail | Beiträge des Benutzers | zu Buddylist hinzufügen
Winnie2 Winnie2 ist männlich
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Winnie2 ist offline
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So, nun haben wir deutschlandweit die Premiere.
Es wurde bei Überschreitung der Feinstaubgrenzwerte das erste Fahrverbot beschlossen, ab 2018 in
Stuttgart.

Feinstaub in Stuttgart - Grün-Schwarz beschließt Fahrverbote ab 2018
21.02.2017 15:08 E-Mail | Beiträge des Benutzers | zu Buddylist hinzufügen
Radiomicky Radiomicky ist männlich
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Dabei seit: 25.07.2007
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Radiomicky ist offline
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Richtig so! ebueb
Bin mal gespannt, wieviele Dieselfahrer sich dann Ausnahmebescheinigungen ausstellen lassen!

Atemgeschützete Grüße
Mike
21.02.2017 17:48 Beiträge des Benutzers | zu Buddylist hinzufügen
Winnie2 Winnie2 ist männlich
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Winnie2 ist offline
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Naja, es wird wohl Ausnahmen gebne müssen für Behördenfahrzeuge wie Polizei, für Rettungswagen, für Feuerwehrfahrzeuge und den öffentlichen Nahverkehr.
Diese Fahrzeuge können wohl so schnell nicht umgerüstet oder ersetzt werden.
Unklar ist wie die Sache bei Fahrzeugen von Warenlieferanten u. Handwerkern aussieht.

Ansonsten gilt: Ohne blaue Plakette werden viele Straßen in Stuttgart bei Feinstaubalarm tabu sein.
Es wird also hauptsächlich privat genutzte PKW mit Dieselmotor treffen.
Da bin ich mal gespannt wie das Fahrverbot in der Realität kontrolliert werden kann. Fest montierte Straßensperren können wohl nicht die Lösung sein weil es ja Ausnahmen vom Fahrverbot gibt.

Stuttgart war nur der Anfang,
in zwei Wochen fällt in München das dortige Verwaltungsgericht das Urteil ob es zu Fahrverboten für PKW mit Dieselmotor kommen wird.

Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert, zum letzten Mal von Winnie2: 21.02.2017 19:25.

21.02.2017 19:24 E-Mail | Beiträge des Benutzers | zu Buddylist hinzufügen
Joachim Joachim ist männlich
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Themenstarter Thema begonnen von Joachim

Joachim ist offline
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Hallo Winnie2, das kann ja für viele arme Dieselbesitzer noch spassig werden. Was macht denn eigentlich der Kretschmann dann? - Der hat doch mal getönt, "er könne doch nicht mit einem Fiat in die Staatskanzlei fahren...". - Hatte der nicht auch so einen ziemlich großen sauberen Boliden aus Wolfsburg oder meinetwegen Ingolstadt? - Naja, eigentlich ist der ja auch kein Grüner, höchstens grün angemalt oder hat bei grün beigelegen.großes Grinsen

Gruss,
joachim Augenzwinkern

Dieser Beitrag wurde 3 mal editiert, zum letzten Mal von Joachim: 22.02.2017 22:37.

22.02.2017 22:33 E-Mail | Beiträge des Benutzers | zu Buddylist hinzufügen
d.-debilo d.-debilo ist männlich
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d.-debilo ist offline
Hallo Joachim, klar, auch ich kritisiere den Kretschmann... Beitrag: beantworten | zitieren | editieren | melden       | Top

...gerne und oft. Aber ihm nun vorzuwerfen, dass er seinen Beruf als Beruf "Ministerpräsident des Landes Baden - Württemberg" für die ganze Bevölkerung ausübt und nicht nur für Grüne käme mir nicht in den Sinn. Der Gedanke deutet doch ein eher seltsames Verständnis von öffentlichen, beruflich auzuübenden Ämtern an. Soll er etwa so wie in Polen als Diktatur der Mehrheit über die Minderheit "durch-"regieren? Genau das machen die Regierungen in Deutschland nirgends.

Die Grünen bestehen aus über 60.000 Mitgliedern die aus den unterschiedlichsten Gründen sich in dieser Partei organisiert haben. Dabei sind unterschiedliche Auffassungen über die verschiedensten Themen wie zum Beispiel Fleisch als Nahrung oder Tiere Töten für den geschmacklichen Genuss oder der Konflikt zwischen Freiheit der Forschung gegenüber Ablehnung von Tierversuchen aus ethischen Gründen (Boris Palmer Tübingen vs. vegane Tierschützer zanken sich bei Grünen trefflich) natürlich auch vertreten, um nur Beispiele aus meinem Interessensgebiet zu nennen doch eher natürlich. Es gibt nicht das eine Identität stiftende, alle vereinende Thema, was alle Grünen gleichermaßen rund um die Uhr runterbeten würden. Und doch sind sie alle Grüne.

In diesem Fall sind es die berechtigten sozialen Interessen derer, die sich aufgrund von Reklame und falschen Versprechungen (Diesel sind sauber und billig) dazu haben hinreißen lassen, sich solch eine Drekschleuder zuzulegen und den ebenfalls sicher berechtigten Gesundheitsinteressen aller Bewohner in stark mit Auto- und Industrieabgasen belasteten Ballungsräumen wie z.B. Stuttgart, die gegeneinander stehen. Beide Positionen, also die soziale und die gesundheitliche sind bei den Grünen gleichermaßen vertreten, sogar mit eigenen Landes- und Bundesarbeitsgemeinschaften als Think-Tanks für die parteiinterne Diskussion und Abstimmung bei den gesellschaftlich relevanten Themen (insgesamt übrigens 24).

Welche Interessen sich bei einzelnen Entscheidungen von Regierungen durchsetzen hängt nicht zuletzt davon ab, wie Risiken und Nachteile gegeneinander gewichtet werden: Hier das Risiko, seinen Diesel nicht mehr wie bisher uneingeschränkt nutzen zu können sondern ihn bei besonderen Witterungs- und Belastungsbedingungen stehen lassen zu müssen gegen das Gesundheitsrisiko, was bei erheblicher Schadstoffbelastung der Atemluft besonders ansteigt.

Das Problem sich nötigenfalls ein neues Auto kaufen zu müssen (was in D in der Regel nach ca 8 Jahren passiert) ist vorrübergehend. Die gesundheitlichen Belastungen bzw die entstehenden Krankheiten sind zumindest teilweise nicht durch Neukauf zu erledigen.

Ich bin aber sicher, dass er wenn er als Grüner im VW Vorstand für die Entscheidung für Betrugssoftware bei der Abgasmessung und irreführende Werbung für angeblich saubere Diesel zuständig gewesen wäre, hätte er dazu ganz sicher NEIN gesagt.

d.-debilo

Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert, zum letzten Mal von d.-debilo: 23.02.2017 02:45.

23.02.2017 02:44 E-Mail | Beiträge des Benutzers | zu Buddylist hinzufügen
Joachim Joachim ist männlich
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Themenstarter Thema begonnen von Joachim

Joachim ist offline
Sonderschau zu Elektromobilität Beitrag: beantworten | zitieren | editieren | melden       | Top

Klingt ja hochtrabend, was da auf dem Titelblatt der sächsischen Zeitung steht ist aber nur eine Wanderaustellung die ab Sommer diesen Jahres quer durch die Republik reist, um den Bürgern die Sache mit der Elektromobilität ein wenig näher zu bringen:

http://www.sz-online.de/nachrichten/sond...et-3619189.html

Ein wenig Schmunzeln musste ich schon beim Durchlesen des Artikels, auch das Bild mit dem wohl etwas zu klein geratenen Elektroauto trug zu meiner Erheiterung bei. Gut, das soll ja nur zur Simulation des Betankens eines Elektroautos dienen. Hier kann also jeder mal üben wie das denn so geht mit dem Aufladen. - Hmm und ich dachte Stecker rein und gut, oder gibts da noch mehr zu beachten? - Ich meine jeder der es fertig bringt zu Hause ein Gerät in die Wand zu stöpseln müsste das aber auch schaffen, ohne weitere Erklärung? großes Grinsen

Egal ich fands lustig, wenn auch das Bild mit dem Spielzeugauto irgendwie symptomatisch für den gegenwärtigen Stand der E-Mobilität stehen könnte.

Gruss,
joachim Augenzwinkern

Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert, zum letzten Mal von Joachim: 23.02.2017 16:55.

23.02.2017 16:51 E-Mail | Beiträge des Benutzers | zu Buddylist hinzufügen
Joachim Joachim ist männlich
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Joachim ist offline
Autoland abgebrannt Beitrag: beantworten | zitieren | editieren | melden       | Top

ist der Titel einer Dokumentation im Ersten, die zwar schon im Oktober 2016 gezeigt, aber sehr aufschlussreich und interessant ist und gestern wiederholt wurde:

http://www.ardmediathek.de/tv/Reportage-...mentId=38510062

Kein Aspekt des gegenwärtigen Status Quo wurde mit gewohnt kritischem Blick ausgelassen, ebenso wurden die Chancen von Zukunftstechnologien im Bereich E-Mobilität untersucht. Eine sehenswerte Doku zum Thema Automobil, die man gesehen haben muss.

Auch gestern auf Phönix zu sehen die Dokumentation Elektromobilität Top oder Flop? ebenfalls aus dem Oktober 2016:

https://www.zdf.de/dokumentation/planet-...renzen-100.html

Wenn die Beiträge auch schon etwas älter sind, dennoch sind sie aktuell, denn viel hat sich seitens der deutschen Automobilindustrie ja seither nicht verändert, ausser Lippenbekenntnissen und neuen Ankündigungen innovativer Technik. Für all die, die es interessiert und die Dokumentationen vielleicht noch nicht gesehen haben.

Gruss,
joachim Augenzwinkern

Dieser Beitrag wurde 2 mal editiert, zum letzten Mal von Joachim: 24.02.2017 11:09.

24.02.2017 10:42 E-Mail | Beiträge des Benutzers | zu Buddylist hinzufügen
d.-debilo d.-debilo ist männlich
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d.-debilo ist offline
Hier noch eine weitere Alternative Beitrag: beantworten | zitieren | editieren | melden       | Top

das läuft jetzt im Probebetrieb bei DHL in der Zustellung in Frankfurt.

http://hessenschau.de/wirtschaft/dhl-lie...raeder-102.html
Sieht in jedem Fall sportlich aus...

Grüße
d.-debilo
03.03.2017 11:29 E-Mail | Beiträge des Benutzers | zu Buddylist hinzufügen
Joachim Joachim ist männlich
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Themenstarter Thema begonnen von Joachim

Joachim ist offline
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Habe ich mir mal angesehen d.-debilo, interessant sicherlich, aber dennoch beschleicht mich das Gefühl, das es irgendwie immer seltsamer zuzugehen scheint. Elektro schön und gut, dann wollen wir mal hoffen, das den Dingern nicht so schnell die Puste ausgeht und nicht der arme gestresste Paketbote sich vielleicht doch mal die Lunge aus dem Hals strampeln muss?

Harrrch, das Paketwesen und die ganze Logistik hat für mich ohnehin den Beigeschmack von prekär und das ist noch harmlos ausgedrückt. Ich werde mit diesen ganzen Entwicklungen einfach nicht warm. Man hat den Eindruck, auch in diesem speziellen Fall, das es eigentlich gar nicht um die Umwelt geht, sondern primär um massive Einsparungen in der Logistik und Fuhrpark.

Gruss,
joachim Augenzwinkern

Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert, zum letzten Mal von Joachim: 03.03.2017 16:40.

03.03.2017 16:38 E-Mail | Beiträge des Benutzers | zu Buddylist hinzufügen
Humfrey
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Humfrey ist offline
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Zitat:
Original von Joachim
Elektro schön und gut, dann wollen wir mal hoffen, das den Dingern nicht so schnell die Puste ausgeht und nicht der arme gestresste Paketbote sich vielleicht doch mal die Lunge aus dem Hals strampeln muss?


Rate mal, warum auf dem Dach der Kiste Solarzellen angebracht werden können...

Aus ca. 1m² Solarfläche dürfte man genügend Strom abzapfen können, um den Akku während der Fahrt zu laden (sofern die Sonne scheint).

An guten Tagen stellt der Fahrer das Fahrrad am Abend "vollgetankt" wieder ab, wenns blöd läuft (bedeckter Himmel) muß der Akku dann eben an die Steckdose.

Zitat:

[...] Man hat den Eindruck, auch in diesem speziellen Fall, das es eigentlich gar nicht um die Umwelt geht, sondern primär um massive Einsparungen in der Logistik und Fuhrpark.


Natürlich sind Einsparungen / Effizienzsteigerungen das Ziel. DHL ist ein Unternehmen, und nicht die Wohlfahrt.

Zitat:
"DHL Express betreibt in einigen europäischen Ländern bereits bis zu 60 Prozent der innerstädtischen Zustellrouten mit Frachtfahrrädern. Wir gehen davon aus, dass der City-Hub und das Cubicycle dazu beitragen werden, diesen Ansatz in den nächsten drei bis fünf Jahren weiter zu stärken", sagte John Pearson, CEO von DHL Express Europe.

Mit Fahrrädern könnten Verkehrsstaus umgangen werden, im Vergleich zu Zustellfahrzeugen kommen sie pro Stunde auf bis zu doppelt so viele Zustellstopps. Die Betriebskosten über die gesamte Nutzungsdauer seien deutlich geringer als die eines Transporters, schreibt DHL.
03.03.2017 21:06 E-Mail | Beiträge des Benutzers | zu Buddylist hinzufügen
Joachim Joachim ist männlich
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Themenstarter Thema begonnen von Joachim

Joachim ist offline
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Zitat:
Original von Humfrey
Zitat:
Mit Fahrrädern könnten Verkehrsstaus umgangen werden, im Vergleich zu Zustellfahrzeugen kommen sie pro Stunde auf bis zu doppelt so viele Zustellstopps. Die Betriebskosten über die gesamte Nutzungsdauer seien deutlich geringer als die eines Transporters, schreibt DHL.


Ja genau Humfrey, was das für den Paketboten bedeutet kann ich mir jetzt schon bildhaft ausmalen, der wird vermutlich noch mehr unter Druck stehen, weil man ja dann durch die mutmassliche Umgehung von Staus jetzt viel mehr Zustellstopps von ihm verlangen kann und wird.

Glaubst du das die Arbeit für den Paketboten dadurch leichter wird? - Eher nicht, es lebe der Fortschritt, kann man da wohl nur zu sagen. - Ach ich vergass, DHL ist ja schließlich auch kein Wohlfahrtsunternehmen, wie wahr, wie wahr. - So etwas wie Empathie für (Mit-)Menschen zu empfinden scheint Dir offenkundig völlig fremd.Augenzwinkern

Gruss,
joachim

Dieser Beitrag wurde 2 mal editiert, zum letzten Mal von Joachim: 03.03.2017 21:53.

03.03.2017 21:17 E-Mail | Beiträge des Benutzers | zu Buddylist hinzufügen
Radiomicky Radiomicky ist männlich
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Radiomicky ist offline
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Auf dem Bild wird auch gleich der gesundheitliche Aspekt klar, wenn mir bei schlechtem Wetter in der Halbsitz-Liegeposition in körperlicher Vollfläche die Regengischt entgegenpeitscht! geschockt
Deswegen auch der verschwommene "Geschwindigkeitsfilter"!
04.03.2017 08:49 Beiträge des Benutzers | zu Buddylist hinzufügen
Joachim Joachim ist männlich
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Themenstarter Thema begonnen von Joachim

Joachim ist offline
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Gut erkannt Mike, das seltsame Fahrzeug verfügt nicht mal über einen rudimentären Wetterschutz für den Fahrer. Ich muss schon sagen, toller Komfort, ach ich vergaß wieder, das eine Firma kein Wohlfahrtsunternehmen ist. - Anscheinend gehört bei einigen Firmen eine "gesunde Härte" zum Arbeitsmodell der Zukunft. - Denn schließlich, wo kommen wir denn dahin, wenn der moderne Paketsklave es durch "Modernisierung" auch noch einfacher bei der Arbeit haben würde. Der soll schließlich nur ausliefern, am besten 2 mal soviel wie bisher und dankbar für die üppige Vergütung sein, die ihm zu Teil wird und im Falle von Outsourcing auf "Sub", Sub und nochmal Sub nicht mal für das Salz in der Suppe reicht.

Das Gefährt hat starke Ähnlichkeit mit den Karren aus den Anfängen der Motorisierung um 1900, die sahen auch nicht wesentlich anders aus. - "Back to the roots", oder "Zurück in die Vergangenheit" oder wie? - Elektrisch wird mir irgendwie immer "sympathischer", wenn es solche Auswüchse annimmt?

Gruss,
joachim Augenzwinkern

Dieser Beitrag wurde 3 mal editiert, zum letzten Mal von Joachim: 04.03.2017 11:27.

04.03.2017 11:19 E-Mail | Beiträge des Benutzers | zu Buddylist hinzufügen
d.-debilo d.-debilo ist männlich
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d.-debilo ist offline
das habe ich mir auch sofort überlegt, was ist wenn es schneit und regnet? Beitrag: beantworten | zitieren | editieren | melden       | Top

Das ist, und da gebe ich Dir Joachim eindeutig Recht, bedenkenswert.

Denn wer schon mal bei solchem Wetter mit dem Fahrrad zur Arbeit gefahren ist (wie ich jahrelang in Frankfurt) der kann sich vorstellen, wie das ist. Aber ich habe auch im Bekanntenkreis Leute, die sich vehement gegen mit Solardächern überdachte Fahrradstraßen wehren, da sich Radfahrer ja bewusst für Wind und Wetter entscheiden würden... (ich meine hingegen, genau deshalb stehen die lieber im warmen Auto morgens im Stau, statt aufm Rad im Regen zu strampeln und patschnass im Anzug in der Firma anzukommen)

Ihr seht, auch da ist eine tiefe Kluft zwischen den verschiedenen Herangehensweisen. Die Post wird weder als Wohlfahrt auftreten, noch aber als Sklavenhalterei. Sie wird vernünftigerweise solche Mitarbeiter für diese "Postfahrzeuge" aussuchen, die mit genau dieser Art der Fortbewegung keine Probleme haben. In Großstädten fahren ja eh schon genug Fahrradkuriere herum. Und in Berlin (vermutlich auch andernorts) gibt es auch bereits Fahradkuriere mit speziellen Anfertigungen mit Zuladung bis zu 250 kg. Laufen dort nach meiner Kenntnis ohne Probleme.

Dennoch: Gerade wenn der Pendler- und Nahlieferverkehr mehr und mehr auf Fahrräder und solche ähnlichen Fahrzeuge umgestellt werden soll, sollte man ernsthaft überlegen, ob Überdachungen von Fahrradstraßen/ Bürgersteigen mit Fahrradnutzung nicht sinnvoll wären. Zumal mit der dadurch gewonnenen Fläche mit Solarpanels Energie gewonnen werden kann.

Schönes Wochenende

d.-debilo

Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert, zum letzten Mal von d.-debilo: 04.03.2017 13:50.

04.03.2017 13:48 E-Mail | Beiträge des Benutzers | zu Buddylist hinzufügen
Mart Mart ist männlich
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Mart ist offline
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Bleibt nur noch die Frage, welche Kommune finanziell so aufgestellt ist, daß sie sich diese zig Kilometer lange Überdachung leisten will/kann. großes Grinsen
Denn die denken (logisch bedingt durch die momentane Staats-/Regierungsform) nicht zukunftsorientiert, sondern nur an die momentane Situation und wie der Haushalt vor der nächsten Wahl am besten da steht.
Also, vielleicht ja dann im nächsten Leben. Augenzwinkern

Dieser Beitrag wurde 2 mal editiert, zum letzten Mal von Mart: 04.03.2017 15:10.

04.03.2017 15:06 E-Mail | Beiträge des Benutzers | zu Buddylist hinzufügen
Joachim Joachim ist männlich
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Themenstarter Thema begonnen von Joachim

Joachim ist offline
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Hallo d.-debilo, hallo Mart, auf jeden Fall ist das DHL "Cubicycle", so nennt sich das Gefährt, wieder mal was Neues. Ich finde es persönlich nicht so toll und wie das nunmal meine Art ist, überspitze ich die Dinge gern etwas, damit das in meinen Augen Nachteilige oder Absurde besser hervortritt.

Hängt wohl auch mit meinem Beruf zusammen, wo ich Dinge für den Druck retuschiere und dadurch plastischer erscheinen lasse. Satire ist im Prinzip auch nur eine bewusste Übertreibung der Wirklichkeit ins Absurde.

Gruss,
joachim Augenzwinkern
04.03.2017 16:24 E-Mail | Beiträge des Benutzers | zu Buddylist hinzufügen
d.-debilo d.-debilo ist männlich
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d.-debilo ist offline
Ja klar Joachim, war auch als Überspitzung angekommen. Beitrag: beantworten | zitieren | editieren | melden       | Top

Selbst würde ich die Dinger ohne vernünftigen Regenschutz auch nicht fahren wollen. Der Geschwindigkeitsvorteil können sich übrigens DHL (DPD, UPS & Co werden sicher bald folgen) und die jeweiligen Fahrer durchaus auch teilen. Wenn Tour fertig, dann Feierabend.

@ Mart Die Kosten für die Solarpanels werden ja dadurch aufgefangen, dass weniger Autos auf den Straßen unterwegs sind, da ja mehr Leute trocken und Schnee-/ Eisfrei bei Heizung des Fahrweges im WInter Fahrrad fahren werden. Das bedeutet erheblich geringeren Sanierungsaufwand für die Kommunen beim Straßenbau. Die Fahrradautobahn bzw. der Stadtweg nur für Fußgänger und Radler muss auch nicht für 40 Tonner ausgelegt werden, was auch für den Bau der Fahrbahn selbst erheblich geringere Kosten verursacht. Es wäre schon eine schöne Vorstellung. In den Niederlanden wird übrigens mit Erdwärme bereits ein Testradweg beheizt und Eisfrei gehalten.

Die Solarpanels würden dann außerdem zum Betanken der Elektrofahrräder und "Cubicycles" herangezogen, sodass dafür kein weiterer Strom aus dem Netz gezogen werden muss.

Die Verrechnung des gesamten Kostenvorteils zwischen Kommune, Land und Bund ist die eigentlich schwierige Aufgabe, aber lösbar.

Dann klappt es auch mit dem überdachten Fahrradweg.

d.-debilo
04.03.2017 17:47 E-Mail | Beiträge des Benutzers | zu Buddylist hinzufügen
Humfrey
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Humfrey ist offline
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Zitat:
Original von Joachim
[...]
Ja genau Humfrey, was das für den Paketboten bedeutet kann ich mir jetzt schon bildhaft ausmalen, der wird vermutlich noch mehr unter Druck stehen, weil man ja dann durch die mutmassliche Umgehung von Staus jetzt viel mehr Zustellstopps von ihm verlangen kann und wird.

Glaubst du das die Arbeit für den Paketboten dadurch leichter wird?
[...]


Ich kenne das Lohnmodell von DHL nicht (angeblich zahlen sie jedoch deutlich mehr als viele der anderen Paketdienste).

Bei einigen Paketdiensten werden die Zusteller nach der Anzahl der erfolgreich zugestellten Pakete bezahlt, beispielsweise 50 Cent pro zugestellter Sendung bei Hermes (alte Zahl, die ich vor einigen Jahren erfahren habe).

Wenn der Paketbote nun für 100 Pakete nur noch 60% der Zeit benötigt, so kann er am Tag mehr zustellen, und sein Gehalt steigt.

Ist das jetzt wirklich so schlimm, wenn man mehr verdienen kann in weniger Zeit?

Zitat:

[...] das seltsame Fahrzeug verfügt nicht mal über einen rudimentären Wetterschutz für den Fahrer. Ich muss schon sagen, toller Komfort, [...]


Ich habe ja ehrlich gesagt nur darauf gewartet, dass Du wieder die fehlende Heizung bemängelst... großes Grinsen

Aber ja, der Kritikpunkt "Regenschutz" ist mir auch schon aufgefallen.

Bis ich mir die Frage stellte: Wie machen das eigentlich die Briefträger und Zeitungszusteller bei schlechtem Wetter? Die sind ja meistens mit so einem kleinen Handwägelchen, selten mit einem einfachen Fahrrad unterwegs. Regenschutz habe ich da noch nie gesehen, wenn man vom Friesennerz mal absieht.

Und wie debilo korrekt anmerkt: Es gibt seit Jahren Fahrradkuriere, die scheinbar komplett wetterfest sind.

Wenn die Arbeitsbedingungen aus Sicht der Angestellten am Ende tatsächlich schlechter werden, so werden den Paketdiensten die Angestellten davon laufen - sei es wegen Erkrankung oder wegen Kündigung. Beides dürfte nicht im Interesse der Paketdienste sein, da sie so ihr Geschäft gefährden.

@debilo: Die Cubicycles sollen angeblich optional Solarzellen auf den Boxen haben, da ist kein Solar-Radweg notwendig. Davon abgesehen dürften die Fahrradkuriere kaum Zeit haben, ihre Akkus mal eben während der Arbeitszeit für 2...4 Stunden an so ein stationäres Solarpanel anzustöpseln...

Dieser Beitrag wurde 2 mal editiert, zum letzten Mal von Humfrey: 04.03.2017 18:19.

04.03.2017 18:00 E-Mail | Beiträge des Benutzers | zu Buddylist hinzufügen
Joachim Joachim ist männlich
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Themenstarter Thema begonnen von Joachim

Joachim ist offline
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Zitat:
Original von HumfreyBei einigen Paketdiensten werden die Zusteller nach der Anzahl der erfolgreich zugestellten Pakete bezahlt, beispielsweise 50 Cent pro zugestellter Sendung bei Hermes (alte Zahl, die ich vor einigen Jahren erfahren habe).


Das heisst also Stücklohn oder meinetwegen Stückakkord, da muss er ne Menge Pakete schleppen, um überhaupt auf so etwas wie einen Mindestlohn zu kommen, wenn er das mit dem Lohnmodell überhaupt schafft. - Prekär würde ich sowas nennen und H***** ist sicher einer der profiliertesten Anbieter auf dem Gebiet maximaler Ausbeutung.

Zitat:
Wenn der Paketbote nun für 100 Pakete nur noch 60% der Zeit benötigt, so kann er am Tag mehr zustellen, und sein Gehalt steigt.


Ja, sein unterirdisches Gehalt steigt marginal etwas an, dafür brauchen die Jobcenter dann nicht mehr soviel aufzustocken. Und der Clou, der Steuerzahler subventioniert mit diesem Kombilohn Arbeitsmodelle und Firmen, die im Grunde nicht lebensfähig sind. - Ein besonders widerwärtiges Modell bildet die Leiharbeit, die ihren Mitarbeitern keine anständigen Löhne zahlt, obwohl sie es könnte und ebenfalls durch Aufstockung staatlich subventioniert wird. - Jeder Betrieb, der betriebswirtschaftlich kein "auskömmliches" Einkommen für seine Beschäftigten generieren "kann" oder "will" und mit auskömmlich meine ich auch "auskömmlich" ohne staatliche Brosamen, sollte besser zu machen, das nennt man Marktbereinigung. Die ganzen Auswüchse und Wildwestmethoden mit Leiharbeit, Subunternehmern und noch mal Sub, Sub sind ein Skandal und nicht mehr zu übersehen.

Zitat:
Und wie debilo korrekt anmerkt: Es gibt seit Jahren Fahrradkuriere, die scheinbar komplett wetterfest sind.


Ja ist unserer auch, der kommt jeden Tag mit dem Bulli vorbei, das nenne ich wetterfest. großes Grinsen

Zitat:
Wenn die Arbeitsbedingungen aus Sicht der Angestellten am Ende tatsächlich schlechter werden, so werden den Paketdiensten die Angestellten davon laufen - sei es wegen Erkrankung oder wegen Kündigung. Beides dürfte nicht im Interesse der Paketdienste sein, da sie so ihr Geschäft gefährden.


Du bist ein Scherzkeks Humfrey, viele haben doch gar keine andere Wahl, als den noch so besch...... Job weiterzumachen. Da spielen die Arbeitsbedingungen dann auch keine wesentliche Rolle mehr.

So und wie kriegen wir jetzt wieder die Kurve zur E-Mobilität? Ganz einfach, das Thema wird ja auch die Logistikbranche treffen sowie viele andere Bereiche und ganz sicher auch eine Menge Arbeitsplätze vernichten, sei es in der Zulieferindustrie für die Automobilbranche, im Dienstleistungsgewerbe oder sonst wo. Althergebrachte Geschäftsdmodelle werden nicht mehr funktionieren und vom Markt verschwinden. Die Umstellung auf elektrische Mobilität ist eben weit mehr als nur das. Die Auswirkungen der Technologie werden nahezu jeden Bereich in Wirtschaft und Gesellschaft auf die eine oder andere Weise treffen, auch wenn dies gegenwärtig nur schwer vorstellbar ist.

Gruss,
joachim Augenzwinkern

Dieser Beitrag wurde 10 mal editiert, zum letzten Mal von Joachim: 06.03.2017 10:52.

06.03.2017 10:14 E-Mail | Beiträge des Benutzers | zu Buddylist hinzufügen
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Der Verbrennungsmotor wird uns alle überleben... Beitrag: beantworten | zitieren | editieren | melden       | Top

ist der provokante Titel eines recht aktuellen Artikels aus dem Tagesspiegel zum Thema Elektromobilität, der von einigen sicher sehr kontrovers betrachtet werden wird, dennoch ist er interessant und lesenswert:

https://causa.tagesspiegel.de/wirtschaft...ueberleben.html

Der Autor ist Prof. Dr.-Ing. Roland Baar und leitet das Fachgebiet Verbrennungskraftmaschinen an der Technischen Universität Berlin. Unter anderem ist er Mitglied im Organisationskomittee der IMechE-Konferenz „Turbocharging“ und im International Advisory Board im Competence Centre for Gas Exchange an der KTH Stockholm.

Inwieweit er bei der Vita "unabhängig" an das Thema Elektromobilität herangeht vermag ich allerdings nicht zu beurteilen.

Gruss,
Joachim Augenzwinkern

Dieser Beitrag wurde 2 mal editiert, zum letzten Mal von Joachim: 06.03.2017 15:00.

06.03.2017 14:56 E-Mail | Beiträge des Benutzers | zu Buddylist hinzufügen
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Klar, Joachim, das sehe ich genauso.
Auf absehbare Zukunft kann der Verbrennungsmotor nicht komplett durch andere Antriebstechniken ersetzt werden.
Aber es ist denkbar dass ein großer Teil der derzeitigen Fahrzeuge mit Verbrennungsmotor durch Fahrzeuge mit Elektroantrieb ersetzt werden (können).

Im Grund genommen ist es lediglich die Vorwegnahme eines Wandels der ohnehin ansteht. Ich meine damit die Fragestellung: Womit sollen Fahrzeuge u. Maschinen angetrieben werden wenn die Reserven an Erdöl erschöpft sind?
Ist es da nicht sinnvoll sich bereits frühzeitig nach Alternativen umzuschauen welche nachhaltiger sind?

Und mit jedem Verbrennungsmotor weniger der läuft bleibt mehr Zeit für den Prozess hin zu mehr Nachhaltigkeit.
Ich habe immer wieder den Eindruck dass vielen Leuten gar nicht bewußt ist dass es irgendwann keinen Treibstoff mehr aus fossilen Quellen zu erschwinglichen Preisen geben wird.

Verschärfend kommt derzeit noch die Sache mit der Vermutzung der Atemluft – besonders in Großstädten – durch Abgase aus Autos hinzu u. die Entscheidungen der Gerichte das dies nicht länger geduldet werden kann. Die Zahl der Leute mit Atemwegserkrankungen nimmt in den Städten ständig zu.

Ausserhalb von den Städten sind Fahrzeuge mit Verbrennungsmotor noch kein solch großes Problem wie innerhalb von Städten.
Ich kann mir durchaus vorstellen dass die Grenzwerte so stark nach unten angesetzt werden dass die Nutzung von Verbrennungsmotoren in Stadtgebieten auch ökonomisch nicht mehr sinnvoll möglich sein wird.
Durch die dann notwendige aufwendige Abgasreinigungstechnik werden die Fahrzeuge für viele Leute wirtschaftlich unrentabel.

Gruß
Winnie2
06.03.2017 15:21 E-Mail | Beiträge des Benutzers | zu Buddylist hinzufügen
d.-debilo d.-debilo ist männlich
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d.-debilo ist offline
Hmm, Joachim, seltsam dass wir... Beitrag: beantworten | zitieren | editieren | melden       | Top

...bei alledem immer nur eines denken: "...das Thema wird ja auch die Logistikbranche treffen sowie viele andere Bereiche und ganz sicher auch eine Menge Arbeitsplätze vernichten...". Warum müssen denn Arbeitsplätze vernichtet werden? Richtig daran ist, dass weniger Arbeitsstunden nötig sein werden, um die Dinge des täglichen Bedarfs für alle Menschen herzustellen.
Deshalb: Weniger Wochenarbeitszeit bei vollem Lohnausgleich ist die leider nirgends vorgetragene Forderung,

Laut Postwachstumsökonomen haben wir bereits jetzt in Europa nur noch Arbeit für ca 20 Wochenarbeitsstunden je Arbeitnehmer, wenn wir Vollbeschäftigung erreichen wollen, d. h. alle jetzt Arbeitslosen in Arbeit bringen wollen. Dieser Trend wird sich durch Automatisierung in der Produktion aber auch und besonders im Transportwesen verstärkt fortsetzen.

Grundeinkommen und Senkung der Wochenarbeitszeit wird die zwingende und logische Folge sein müssen. Sonst werden auch nur noch Maschinen sich künftig die Waren kaufen können, die sie produzieren. Und Maschinen bekommen bekanntlich gar kein Gehalt. Also läuft diese Vorgehensweise mit der fortschreitenden Automatisierung bei Entfall von Arbeitsplätzen zwangsläufig gegen die Wand - auch für die Unternehmer und deren Kapitalgeber.

Du hast völlig Recht mit Deiner These: "Die Auswirkungen der Technologie werden nahezu jeden Bereich in Wirtschaft und Gesellschaft auf die eine oder andere Weise treffen, auch wenn dies gegenwärtig nur schwer vorstellbar ist."

Spannende Zeiten sind es in jedem Fall. Mal sehen, ob wir noch Zeiten erleben werden, in denen das gesamte Wirtschaftssystem zusammenbricht und wir mit unseren tollen Klugfons die Wände tapezieren können, sie aber ihre sonstigen Funktionen nicht mehr erfüllen, da keine Infrastruktur mehr funktioniert.

Grüße
d.-debilo
06.03.2017 16:29 E-Mail | Beiträge des Benutzers | zu Buddylist hinzufügen
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Joachim ist offline
RE: Hmm, Joachim, seltsam dass wir... Beitrag: beantworten | zitieren | editieren | melden       | Top

Zitat:
Original von d.-debiloWarum müssen denn Arbeitsplätze vernichtet werden? Richtig daran ist, dass weniger Arbeitsstunden nötig sein werden, um die Dinge des täglichen Bedarfs für alle Menschen herzustellen.


Guter Einwand d.-debilo, es müsste nicht so laufen, aber in der Vergangenheit war es bisher immer so, wenn technologische Umbrüche stattfanden, das die weggefallenen Arbeitsplätze nicht in gleichem Maß durch gleichwertige ersetzt wurden. Die Druckindustrie ist ein Paradebeispiel, mit Aufkommen der ersten digitalen Revolution, Scanner, Satzrechner, digitale Ausschießsysteme usw. fielen gleich reihenweise mehrere hochbezahlte eigenständige Berufe einfach weg.

Zitat:
Deshalb: Weniger Wochenarbeitszeit bei vollem Lohnausgleich ist die leider nirgends vorgetragene Forderung,


Nö, das wollen die Arbeitgeber aus bekannten Gründen ja auch nicht. Die üblichen Floskel, die dann gebetsmühlenartig runtergeleiert wird ist, das man das zarte Plänzchen Konkjunktur nicht durch unverhältnismässige Lohnforderungen gefährden dürfe.

Zitat:
Grundeinkommen und Senkung der Wochenarbeitszeit wird die zwingende und logische Folge sein müssen. Sonst werden auch nur noch Maschinen sich künftig die Waren kaufen können, die sie produzieren.


Sehe ich auch so, aber das hat gegenwärtig keine Chance bei dem vorherrschenden politischen und wirtschaftlichen Gemauschel. Da wird auch der neue Heilsbringer Schulz nichts dran ändern können oder wollen? Auch der ist viel zu sehr verstrickt im Establishment und noch dazu einer der massgeblichen Architekten der Agenda Politik.

Zitat:
Und Maschinen bekommen bekanntlich gar kein Gehalt. Also läuft diese Vorgehensweise mit der fortschreitenden Automatisierung bei Entfall von Arbeitsplätzen zwangsläufig gegen die Wand - auch für die Unternehmer und deren Kapitalgeber.


Das ist zwar richtig, aber das kann noch länger dauern und solange der Export noch brummt, interessiert die die Inlandsnachfrage weniger.

Zitat:
Spannende Zeiten sind es in jedem Fall. Mal sehen, ob wir noch Zeiten erleben werden, in denen das gesamte Wirtschaftssystem zusammenbricht und wir mit unseren tollen Klugfons die Wände tapezieren können, sie aber ihre sonstigen Funktionen nicht mehr erfüllen, da keine Infrastruktur mehr funktioniert.


Ob ich das erleben will weiß ich nicht, denn eins ist klar, die die vorher schon gut im Rennen waren, werden auch bei einem "Neustart" wieder wie Fettaugen in der Suppe oben schwimmen.

Gruss,
joachim Augenzwinkern

Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert, zum letzten Mal von Joachim: 06.03.2017 17:54.

06.03.2017 17:51 E-Mail | Beiträge des Benutzers | zu Buddylist hinzufügen
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Zitat:
Original von Winnie2Aber es ist denkbar dass ein großer Teil der derzeitigen Fahrzeuge mit Verbrennungsmotor durch Fahrzeuge mit Elektroantrieb ersetzt werden (können).


Ja, aber immer vorausgesetzt, das die Recourcen dafür ausreichen. Glaubt man Fachleuten auf dem Gebiet, könnte das problematisch werden.

Zitat:
Im Grund genommen ist es lediglich die Vorwegnahme eines Wandels der ohnehin ansteht. Ich meine damit die Fragestellung: Womit sollen Fahrzeuge u. Maschinen angetrieben werden wenn die Reserven an Erdöl erschöpft sind?
Ist es da nicht sinnvoll sich bereits frühzeitig nach Alternativen umzuschauen welche nachhaltiger sind?


Das wissen wir ja mindestens seit den 70ern, als die erste Ölkrise uns bewusst machte, wie abhängig wir von fossilen Brennstoffen sind und sie schon gar nicht nicht unbegrenzt verfügbar sind. Geändert hat aber keiner was, im Gegenteil die Kutschen wurden seitdem immer dicker, schwerer und die Spritersparnis besserer Motoren wurden dadurch nicht selten gleich wieder zunichte gemacht.

Zitat:
Verschärfend kommt derzeit noch die Sache mit der Vermutzung der Atemluft – besonders in Großstädten – durch Abgase aus Autos hinzu u. die Entscheidungen der Gerichte das dies nicht länger geduldet werden kann. Die Zahl der Leute mit Atemwegserkrankungen nimmt in den Städten ständig zu.


Unbestritten und es wird wohl in naher Zukunft wirklich Fahrverbote geben, zumindest für die ganz üblen Luftverpester.

Gruß
Joachim

Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert, zum letzten Mal von Joachim: 06.03.2017 18:22.

06.03.2017 18:21 E-Mail | Beiträge des Benutzers | zu Buddylist hinzufügen
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Ja ja, die Elektromobilität... Beitrag: beantworten | zitieren | editieren | melden       | Top

Sensationelles gibt’s im Moment nicht mitzuteilen, es ist eher ruhig. Zeit für eine Bestandsaufnahme aus meiner Sicht. - In den zurückliegenden Jahren ist ja viel darüber berichtet, geschrieben, gedacht und phantasiert worden. So richtig angekommen ist die Zukunfts verheißende „saubere“ Technologie aber noch nicht und das hat wohl triftige Gründe.

Kaum ein Jahr, in dem nicht neue Meldungen von exorbitanten Durchbrüchen in puncto Akkutechnik oder Reichweite postuliert wurden. Sicher, Fortschritte allerorten, doch was hat sich wirklich getan? - Im Straßenbild sind E-Fahrzeuge nach wie vor seltene Exoten, auf den ersten Blick manchmal gar nicht als solche erkennbar. 60.000 davon sollen mittlerweile in Deutschland unterwegs sein, gemessen am Gesamtvolumen von etwa 50.000.000 Fahrzeugen hierzulande ein Tropfen auf den heißen Stein. Mit einer Kaufprämie von 4000 € erhoffte man sich im Verkehrsministerium unter Alexander Dobrindt einen deutlichen Absatzschub, der aber bis heute ausblieb. Experten hatten freilich schon vorher mit Nachdruck ob der Sinnlosigkeit gewarnt, was allerdings ungehört verhallte. Gerade mal knappe 9000 Neuzulassungen von E-Fahrzeugen kamen bisher aufgrund der Prämie zusammen. Dabei muss man noch bedenken, das Autohäuser E-Fahrzeuge, die meistenteils wie Blei in den Verkaufsräumen stehen z. T. sogar aufs eigene Haus angemeldet haben. Trotzdem hält man seitens der Bundesregierung weiterhin an den Plänen fest und fördert ein im Grunde fast unverkäufliches Produkt mit Millionenbeträgen.

Warum eigentlich, nur weil E-Fahrzeuge vermeintlich ökologisch sind, was sie eben zum jetzigen Zeitpunkt nicht unbedingt sind, wie wir mittlerweile wissen? - Genauso gut könnte man, wie ich neulich gelesen habe und sehr treffend fand, den Absatz von Pferdekutschen und Leiterwagen subventionieren oder den von mechanischen Schreibmaschinen. Die will vermutlich auch keiner haben.

Dennoch hat die Automobilindustrie von der Politik angespornt nicht gerade bescheidene Ziele und möchte in ein paar Jahren Hunderttausende E-Fahrzeuge verkaufen. Fragt sich nur wie sie das anstellen wollen. Der Verbraucher, dem ja oft vorgeworfen wird, in der Masse relativ dumm zu sein, macht offenbar nicht mit wie geplant und scheint bisher wenig empfänglich für die Vorteile elektrischen Antriebs. Er wartet offenbar die weitere Entwicklung ab. Zu viele Fragen sind einfach noch offen, die mangelnde Reichweite, die Infrastruktur mit in der Fläche nicht vorhandenen Schnellladesäulen sind ein gravierendes Problem von vielen. Hinzu kommen vielerorts auch noch Schwierigkeiten mit zu alten Stromnetzen, die auf den hohen Ladestrom, der von E-.Fahrzeugen benötigt wird, möglicherweise nur unzureichend ausgelegt sind. Wird hier nicht nachgebessert, könnte in so mancher Siedlung sprichwörtlich das Licht ausgehen, wenn genügend Autos gleichzeitig Strom tanken, wenn, ja wenn man denn in der glücklichen Lage ist, sein Auto überhaupt zuhause auftanken zu können. Auch hier sieht es in der Masse eher schlecht aus. Viele wohnen zur Miete und haben nur einen Stellplatz, andere eventuell eine Garage, aber keinen adäquaten Stromanschluss, der erstmal angelegt werden muss und bei dem auch noch besondere Brandschutzbestimmungen eingehalten werden müssen.

Im Grunde muss eine Infrastruktur z. T. neu geschaffen werden, die auf die erhöhten Anforderungen ausgelegt ist. Eine Mammutaufgabe also, von den Kosten ganz zu schweigen. Und genau hier ist das Problem, das Feld ist bis dato überhaupt nicht bestellt. Vor diesem Hintergrund ist die Absicht von Politik und Wirtschaft in naher Zukunft eine nennenswerte Zahl an E-Fahrzeugen auf den Straßen zu haben, ironisch ausgedrückt schon sehr sehr mutig. Da hilft es auch nicht wirklich weiter, das Autohersteller zwar immer mehr Elektromodelle anbieten, aber größtenteils immer noch mit den altbekannten Nachteilen, wie zu hoher Preis und niedriger Reichweite behaftet sind.

Gruß,
Joachim

Dieser Beitrag wurde 4 mal editiert, zum letzten Mal von Joachim: 07.05.2017 18:12.

07.05.2017 17:27 E-Mail | Beiträge des Benutzers | zu Buddylist hinzufügen
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Joachim ist offline
Eigentlich nicht weiter überraschend... Beitrag: beantworten | zitieren | editieren | melden       | Top

das unsere Bundeskanzlerin jetzt das erklärte Ziel von 2011, bis 2020 1 Million Elektrofahrzeuge auf den Straßen zu haben aufgegeben hat. Die Grünen sprachen gar von einer Bankrotterklärung der Kanzlerin, da schwingt natürlich auch ein bischen Wahlkampfgeplänkel mit, könnte ich mir denken, hier in einem Artikel auf Tageschau.de zu lesen:

https://www.tagesschau.de/wirtschaft/umw...oautos-101.html

Unübersehbar ist aber für jeden, das es es nicht so läuft wie geplant mit der Elektromobilität. Die Gründe dafür sind hinlänglich bekannt, doch Besserung ist kurzfristig wohl noch nicht in Sicht.

Eigentlich ist das aber explizit ein Scheitern Alexander Dobrindts, der mit den meisten seiner Projekte bisher eher keine glückliche Hand hatte, um es milde zu formulieren. Die Vorstellungen waren vielleicht auch von vornherein unrealistisch hoch und die Autoindustrie zumindest hierzulande war m. E. wenig daran interessiert auf E-Antrieb umzuschwenken, ob es es da heute besser mit bestellt ist, ist zumindest zweifelhaft. Man bietet zwar vermehrt E-Fahrzeuge an, aber Stückzahlen, wie sie bei herkömmlichen Verbrennern an der Tagesordnung sind wohl eher nicht, zu groß wohl die Angst bei den Herstellern auf den Fahrzeugen sitzen zu bleiben. Vielleicht auch deshalb, weil man weiß, das die Technik eben noch viele Nachteile mit sich bringt? - Stattdessen setzt man weiter auf immer grössere, schwerere und bulligere SUVs, die fast jeder Hersteller im Angebot hat und der Verkaufsschlager schlechthin sind. Das unvernünftigste was man in Sachen Co2 Vermeidung machen kann also, die Kunden verlangen es angeblich, so heisst es vielerorten. Viele fühlten sich in den Fahrzeugen sicherer und Ein-und Austieg seien bequemer. - Ein gegenläufiger Trend also, der ganz und gar nicht zu den grosspurigen Zielen so mancher Hersteller sich zum Marktführer in Sachen innovativer Elektromobilität aufschwingen zu wollen, passt. Auf Messen werden freilich stolz die extravaganten enorm futuristischen Desigstudien von Elektromobilen gezeigt, das wars dann aber auch, hat man den Eindruck.

Ob sich da noch was Entscheidendes bewegt, hängt nicht zuletzt davon ab, wie gut unsere Hersteller in Zukunft ihre Hausaufgaben machen und die Verbraucher bereit sind umzudenken. Die Konkurenz schläft nicht und schon lange nicht die aus Fernost, die uns eines Tages mit günstigen Elektrofahrzeugen schlicht überrollen könnte.

Gruss,
Joachim Augenzwinkern

Dieser Beitrag wurde 3 mal editiert, zum letzten Mal von Joachim: 19.05.2017 10:10.

19.05.2017 09:51 E-Mail | Beiträge des Benutzers | zu Buddylist hinzufügen
Winnie2 Winnie2 ist männlich
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Ich hatte ebenfalls den Eindruck dass sich unsere Buneskanzlerin Fr. Merkel mit ihrer Aussage "1 Million Elektroautos bis 2020" wohl doch ein wenig zu weit aus dem Fenster gelehnt hat.
Ich hätte da wohl eher 2025 gesagt. Eine schnellere Verbreitung können Elektroautos bei der derzeitigen Marktsituation nicht finden.
Dafür ist das Preis-Leistungsverhältnis noch nicht attraktiv genug u. die Modellauswahl zu klein. Ausserdem wechseln die meisten Autobesitzer ihren fahrbaren Untersatz nicht so schnell wie Smartphones.
Und für sehr viele Autofahrer stellt sich die Frage: Wo lade ich mein Fahrzeug eigentlich auf?

Ein höherer Prozentsatz von Elektrofahrzeugen wäre allerdings gerade in Städten zur Verbesserung der Luftqualität notwendig.
19.05.2017 17:17 E-Mail | Beiträge des Benutzers | zu Buddylist hinzufügen
Joachim Joachim ist männlich
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Joachim ist offline
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Hallo Winnie2, habe noch einen interessanten Artikel auf T-Online gefunden, der den gegenwärtigen Stand der Elektromobilität in Norwegen beleuchtet, dort ist man schon erheblich weiter als bei uns:

http://www.t-online.de/auto/alternative-...e-zukunft-.html

Gruss,
Joachim

Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert, zum letzten Mal von Joachim: 19.05.2017 22:27.

19.05.2017 22:26 E-Mail | Beiträge des Benutzers | zu Buddylist hinzufügen
Winnie2 Winnie2 ist männlich
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Hallo Joachim,
Norwegen gilt als das Vorzeigeland schlechthin was Elektromobilität betrifft.

Keine Mehrwertsteuer beim Kauf eines Elektroautos, entfallende Zusatzsteuern. Große Anzahl an öffentlichen Ladesäulen zumindest in den Städten.
Niedrige Strompreise (billiger Strom aus Wasserkraft)

Der Nissan Leaf ist durchaus ein attraktives Elektroauto, allerdings wohl eher für Leute die überwiegend Kurzstrecke fahren.
AC-Ladeleistung ist auf 3,7 kW (16 A), DC-Ladeleistung auf 50 kW begrenzt.
(Dazu DC-Ladung über CHAdeMo, nicht den in Europa vorgesehenen CCS-Anschluss.)

Ich vermute dass in Deutschland der Einfluss der ansässigen Automobilindustrie auf die Politik zu stark ist und ein rascherer Umstieg ausgebremst wird.
Die Autobauer können nicht so rasch auf ein anderes Antriebskonzept in großen Produktionsstückzahlen umstellen.

Gruß
Winnie2
20.05.2017 00:23 E-Mail | Beiträge des Benutzers | zu Buddylist hinzufügen
Radiomicky Radiomicky ist männlich
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Radiomicky ist offline
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Hier ein einfaches Beispiel warum "Amts-Lemminge" NICHT denken können und nur nach Schlüsselreiz à la "Sperrreflex" bei Amselküken reagieren!

https://www.youtube.com/watch?v=_z2FZXwXIas
28.05.2017 09:39 Beiträge des Benutzers | zu Buddylist hinzufügen
d.-debilo d.-debilo ist männlich
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d.-debilo ist offline
nun ja, das sieht sehr nach Amtsschimmela aus... Beitrag: beantworten | zitieren | editieren | melden       | Top

...aber wie soll denn solch ein Knöllchenschreiberlein entscheiden, welches Auto nun eine Plakette bekommt und welches nicht. Möglicherweise weiß der arme Wicht nicht einmal, wofür es die grüne Plakette eigentlich gibt. Wer weiß, was diese Elektrodinger alles so ausdünsten... Er weiß nur, dass Autos ohne Plakette da nicht stehen dürfen - außer die mit H Kennzeichen natürlich. Und die gehören nunmal aufgeschrieben. Es ist nicht erheblich ob Du emittierst, es ist nur erheblich, ob Du eine solche Plakette hast. Nicht fragen, machen - wo kämen wir denn hin, wenn jeder im öffentlichen Dienst auch noch anfangen würde zu denken, klare Anweisungen seines Vorgesetzten zu hinterfragen und nur von Fall zu Fall umzusetzen...? Bin mir sicher, diese Variante wäre uns nicht wirklich lieber.

Also: Keine Plakette = Knöllchen!

aber wenigstens haben wir schönes Wetter

Grüße
d.-debilo
28.05.2017 10:13 E-Mail | Beiträge des Benutzers | zu Buddylist hinzufügen
Winnie2 Winnie2 ist männlich
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Winnie2 ist offline
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Zitat:
Original von Radiomicky
Hier ein einfaches Beispiel warum "Amts-Lemminge" NICHT denken können und nur nach Schlüsselreiz à la "Sperrreflex" bei Amselküken reagieren!

https://www.youtube.com/watch?v=_z2FZXwXIas


So ist sie, die gelebte deutsche Bürokratie und das Beamtentum. Augenzwinkern
28.05.2017 12:09 E-Mail | Beiträge des Benutzers | zu Buddylist hinzufügen
Joachim Joachim ist männlich
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Themenstarter Thema begonnen von Joachim

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Güterverkehr: Lieferkette soll elektrisch werden Beitrag: beantworten | zitieren | editieren | melden       | Top

ist auf der Seite Logistik Heute zu lesen. Unternehmen wollen Elektromobilität in Berlin und Brandenburg vorantreiben:

http://www.logistik-heute.de/Logistik-Ne...g-vorantreiben-

Das mag ja ein ehrenwertes Ansinnen sein, wenn ich aber auf dem Titelbild der Story sehe, wie man sich das vorstellt, bekomme ich arge Zweifel. Da fahren Lastwagen mit Stromabnehmern , wie man sie von der Bahn her kennt. An der Straße Masten an denen die Stromleitungen aufgehängt sind. Sicher funktionieren tut das, aber ist das nicht auch ein bischen absurd? Wieviele von den Masten will man denn aufstellen, die nicht gerade schön sind und die Gegend noch mehr verschandeln als sie ohnehin schon ist, ganz abgesehen von den Kosten? Ist das die Antwort, weil man es mit den Akkus offenbar immer noch nicht hinbekommt? - Ich denke das kann keine Lösung im grossen Massstab sein, das ist in meinen Augen teures Gewurschtel und schafft allenfalls neue Probleme.

Gruss,
joachim Augenzwinkern
04.07.2017 22:31 E-Mail | Beiträge des Benutzers | zu Buddylist hinzufügen
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Volvos Abschied vom Verbrennungsmotor ist ein PR-Gag Beitrag: beantworten | zitieren | editieren | melden       | Top

so jedenfalls in einem Artikel bei golem.de nachzulesen:

https://www.golem.de/news/elektromobilit...707-128758.html

Artikel Zitat:

"Der chinesisch-schwedische Autohersteller Volvo will ab 2019 kein Auto mehr ohne Elektroantrieb bauen. Die Ankündigung ist jedoch nicht so revolutionär, wie sie klingt." - Zitat Ende.

Wie es scheint kocht auch Volvo nur mit Wasser, was nicht verwunderlich ist. Alle Hersteller haben beim E-Antrieb mehr oder minder mit den gleichen Problemen zu kämpfen, da bildet auch Volvo keine Ausnahme.

Gruss,
Joachim
05.07.2017 20:04 E-Mail | Beiträge des Benutzers | zu Buddylist hinzufügen
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Hallo Joachim

Naja, die Ankündigung von Volvo war echt missverständlich formuliert, denn Volvo wird keine reinen Elektroautos bauen, sondern alle Automodelle mit Hybridantrieb ausstatten.
Kein Auto ohne Elektroantrieb bedeutet nicht zwangsläufig ohne Verbrennungsmotor.

Das Problem bei Hybrid ist allerdings dass die Antriebstechnik im Auto noch aufwendiger wird.
Ansätze mit Wechselmotoren waren zwar mal geplant, wurden allerdings wieder verworfen da diese allesamt nicht praxistauglich waren.
So schleppt man immer den Verbrennungsmotor mit sich herum, selbst wenn man nur eine einstellige Anzahl an km pro Fahrtstrecke zurücklegt.
Viele Autos mit Hybridantrieb, v.a. die sog. Plug-in Hybride, schaffen mittlerweile eine Strecke von 40 bis 50 km rein elektrisch.

Mir ist heute ein Betrag aufgefallen in dem es um die Ökobilanz von Elektroautos vs. Autos mit Verbrennungsmotor geht.
Da werden die verschiedenen Aspekte betrachtet.
Alles in allem läuft es auf mehrere Punkte hinaus:
- Wie rohstoffsparend lassen sich Akkus produzieren?
- Wie ist die Lebenserwartung bzw. Nutzungsdauer von den Akkus?
- Sind die Stromnetze für Millionen an Elektroautos ausgelegt?
- Steigt der Anteil der Stromproduktion aus umweltfreundlichen Quellen (Sonne, Wind, Wasser, Biomasse) schnell genug?

Umweltlüge Elektroauto? Von wegen!
14.08.2017 17:36 E-Mail | Beiträge des Benutzers | zu Buddylist hinzufügen
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