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Joachim Joachim ist männlich
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Dabei seit: 07.09.2011
Beiträge: 1.913
Wohnort: NRW

Themenstarter Thema begonnen von Joachim

Joachim ist offline
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Deine Ideen sind ja nicht schlecht Humfrey, den Elektrowagen quasi mit einem Basispaket an Akkus ausstatten, um ihn in der Anschaffung günstiger zu machen.

Hinterher könnte man dann erweitern oder upgraden, wenn man denn mehr Reichweite braucht, keine schlechte Sache. Ich bin aber im Zweifel, obwohl die Preise für Akkus sicher in den nächsten Jahren fallen werden, das jemand mehrere Tausend Euro für einen Akku ausgeben würde, mieten wäre da schon eher vorstellbar.

Gruss,
Joachim

Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert, zum letzten Mal von Joachim: 22.08.2017 16:44.

22.08.2017 16:43 E-Mail | Beiträge des Benutzers | zu Buddylist hinzufügen
Winnie2 Winnie2 ist männlich
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Dabei seit: 20.04.2007
Beiträge: 2.230

Winnie2 ist offline
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Zitat:
Original von Joachim
Hallo Winnie2, Fakt ist, alles was an Elektrofahrzeugen einigermassen Reichweite (500 km) hat, ist extrem teuer.


Das mag ja sein, aber hier haben wir mal wieder das Problem dass das für min. jeden zweiten Autobesitzer in der Realität keine Rolle spielt.
Das ist ein rein gefühltes Problem, da die Statistik klar belegt dass 3 von 5 deutschen Autofahrern nicht mehr als 100 km pro Tag mit dem Auto unterwegs ist.
Ist also kein wirklich vorhandenes Problem.

Was jedoch ein Problem bzw. Engpass ist: Eine ausreichend verfügbare Anzahl an Lademöglichkeiten und Schnellladesäulen für weitere Strecken.

Sicherlich stimmt meine Aussage nicht für alle Autofahrer, aber für 3 von 5 Autofahrern stimmt diese.

Was das Thema Wechselakku betrifft. Es gibt keine herstellerübergreifende Norm dafür.
Die Bauform ist dem jeweiligen Automodell angepasst, deshalb gibt es keine Wechselakkus welche für verschiedene Automodelle passen.
Akkuwechsel wäre auch schon alleine wg. dem hohen Gewicht problematisch. Dazu sind diese bei versch. Modellen unterschiedlich in den Kühlkreislauf integriert.
Bei manchen Automodellen werden diese nur mit Luft klimatisiert, bei anderen Modellen mit einem Flüssigkeitskreislauf.
Ein einfacher Wechsel ist bei den meisten Automodellen nicht vorgesehen. Bei Tesla kann der Akku zwar innerhalb von Minuten gewechselt werden, aber das funktioniert nur in einer Werkstatt welche sich mit diesem Wagenmodell auskennen u. die notwendigen Werkzeuge dafür parat hat.

Ist ähnlich wie bei den mittlerweile fest eingebauten Smartphone-Akkus, diese kann man ebenfalls nicht so einfach wechseln, und eine Akkubauform passt nicht in mehrere verschiedene Smartphonemodelle.

Eine Trennung von e-Auto und Akku wird es bei den meisten Autoherstellern nicht geben.

Was Akkus mit unterschiedlicher Kapazität schwierig macht. Eine einzelne Akkuzelle hat eine bestimmte definierte Baugröße.
Das Auto ist auf eine bestimmt Betriebsspannung ausgelegt. Was bedeutet: Es muss eine bestimmte Anzahl an Akkuzellen verbaut werden.
Die Spannung wird über die Anzahl der Akkuzellen definiert, die maximale Stromstärke hängt von der Größe der Akkuzellen ab.
Ein kleinerer, leichterer Akku hätte also nicht nur weniger Kapazität sondern würde auch weniger Leistung zur Verfügung stellen können.

Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert, zum letzten Mal von Winnie2: 24.08.2017 23:35.

24.08.2017 23:30 E-Mail | Beiträge des Benutzers | zu Buddylist hinzufügen
Eddie
Team

Dabei seit: 09.09.2008
Beiträge: 1.352

Eddie ist offline
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Zitat:
Original von Winnie2
Das mag ja sein, aber hier haben wir mal wieder das Problem dass das für min. jeden zweiten Autobesitzer in der Realität keine Rolle spielt.
Das ist ein rein gefühltes Problem, da die Statistik klar belegt dass 3 von 5 deutschen Autofahrern nicht mehr als 100 km pro Tag mit dem Auto unterwegs ist.
Ist also kein wirklich vorhandenes Problem.

Sehe ich ehrlich gesagt nicht so. Wenn ich aktuell noch deutlich mehr für ein Elektroauto ausgeben muss, als für einen Benziner, dann bestimmt nicht für ein Auto, das mich derart einschränkt.
Ein Stau, ein Straßensperrung, ne spontane Idee noch woanders hin zu fahren und ich bleibe liegen, weil ich ansonsten ja nur 100km am Tag fahre. Nein Danke.
Ich gebe auch selten mehr als 10 EUR am Tag aus und will trotzdem die Möglichkeit haben, auch mal 1000 EUR bei mir zu haben und ausgeben zu können.
Ich nenne das meine persönliche Freiheit, auf die ich nicht verzichten will.

Eddie
25.08.2017 10:50 E-Mail | Beiträge des Benutzers | zu Buddylist hinzufügen
Winnie2 Winnie2 ist männlich
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Beiträge: 2.230

Winnie2 ist offline
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Hallo Eddie,

die Preise für Elektroautos sind noch relativ hoch, das stimmt.

Aber die Preise für Elektroautos werden fallen, das ist absehbar, während Neuwagen mit Verbrennungsmotor nicht mehr preisgünstiger werden.
In ein paar Jahren wird der Punkt errreicht werden an dem Elektroautos preisgünstiger sein werden im Vergleich zu Autos mit Verbrennungsmotor.

Man sollte zudem bedenken dass viele Elektroautos mit einer ziemlich guten Standardausstattung angeboten werden.
Bordcomputer mit Navigationssystem u. großen Touch-Display ist praktisch Standard, oft auch mit Online-Datenanbindung.
Funktionen wie Klimatisierung oder Aufladen sind vorprogrammierbar oder gar fernsteuerbar über das Smartphone.

Was allerdings oft nicht bedacht wird ist dass die laufenden Betriebskosten deutlich günstiger sind bei Elektroautos, weil dieses viel weniger Verschleißteile beinhaltet u. pro km Fahrtstrecke weniger Kosten verursacht.

Klar falls man spontan weitere Strecken fahren möchte ist ein Elektroauto derzeit nicht die beste Option,
allerdings gibt es eben auch Leute die planen jede Autofahrt vorher oder legen nie mehr als 150 km Strecke mit dem eigenen Auto pro Tag zurück.
Und genau diese Gruppe an Leuten könnten bereits heute ohne nennenswerte Einschränkungen zu einem Elektroauto wechseln.

Sich selbst als Musterbeispiel stellvertretend für alle Autofahrer zu sehen ist weder sinnvoll noch hilfreich.
Im Grunde genommen muss man sich hier an Statistiken orientieren, nicht am eigenen persönlichen Verhalten.

Gruß
Winnie2
27.08.2017 13:50 E-Mail | Beiträge des Benutzers | zu Buddylist hinzufügen
Eddie
Team

Dabei seit: 09.09.2008
Beiträge: 1.352

Eddie ist offline
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Traue keiner Statistik, die Du nicht selber gefälscht hast. Den passenden Spruch mit der Entenjagd schenke ich mir mal. Augenzwinkern

Ich selber fahre jeden Tag S-Bahn und nutze sehr selten mein Auto, was aber weniger meinem Umweltbewusstsein geschuldet ist, als viel mehr der Tatsache, dass München eine autounfreundliche Stadt ist und Parkplätze, sofern in Arbeitsnähe vorhanden, pro Tag ein Vermögen kosten.
Bevor ich mir also so ein "nutzloses" E-Auto mit kaum Reichweite für unnötig viel Geld kaufen würde, denn das Parkplatzproblem wäre so ja auch nicht gelöst, käme für mich beispielsweise ein E-Bike viel mehr in Betracht.
Warum fördert die eigentlich keiner? Ach ja, ist ja kein Auto und hat damit kaum Lobby.


Eddie
27.08.2017 15:23 E-Mail | Beiträge des Benutzers | zu Buddylist hinzufügen
Winnie2 Winnie2 ist männlich
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Dabei seit: 20.04.2007
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Winnie2 ist offline
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Hallo Eddie

Zitat:
Original von Eddie
Traue keiner Statistik, die Du nicht selber gefälscht hast.


Irgendwie habe ich geahnt dass dieser Spruch Teil deiner Antwort sein wird. Nun ja, weshalb kommt einem das so vor dass die Aussagen einer Statistik sich nicht so wirklich mit der eigenen Erfahrung vertragen?
Nun ja, man extrapoliert seine eigene Erfahrung, welche nur einen kleinen Teil der Wirklichkeit ausmacht, auf die Gesamtheit. Das wird so nicht funktionieren.

Zitat:
Original von Eddie
Bevor ich mir also so ein "nutzloses" E-Auto mit kaum Reichweite für unnötig viel Geld kaufen würde, denn das Parkplatzproblem wäre so ja auch nicht gelöst...

Klar, wenn jetzt jedes bereits vorhandene Auto 1:1 durch Elektroautos ersetzt würden würde das das Parkplatzproblem nicht lösen.
Andererseits: Benötigt jeder Bürger in Großstädten überhaupt ein eigenes Auto?
Klar, jeder Bürger möchte die Freiheit zu jeder Zeit selbstbestimmt von Ort A nach Ort B gelangen zu können.
Aber je mehr Autos in Städten unterwegs sind desto stärker muss der Verkehrsfluß aufgrund des Verkehrsaufkommens geregelt und eingeschränkt werden — und noch mehr Straßen?
Da ginge eine ganze Menge an Grund- und Bodenfläche dafür drauf. Es gibt zwar Konzepte Straßen über Brückenkonstruktionen zu bauen oder unteririsch in Tunnel zu verlagern, aber das ist mit erheblichen Mehrkosten verbunden. Ist also realistischerweise kaum finanzierbar.

Carsharing wäre in Städten ein Ansatz, neben Stärkung des öffentlichen Nahverkehrs. Ein Auto zu mieten müsste schneller und nutzerfreundlicher gestaltet werden.

Zitat:
Original von Eddie
...käme für mich beispielsweise ein E-Bike viel mehr in Betracht.
Warum fördert die eigentlich keiner? Ach ja, ist ja kein Auto und hat damit kaum Lobby.

Der Nahverkehr in Städten wird bereits über Steuergelder gefördert. Weshalb sollten dann noch weitere Verkehrsmittel gefördert werden?
Das Geld wird ohnehin dafür benötigt alte Busse mit Dieselmotor mit Abgasreinigung nachzurüsten oder neue Busse mit Gas- oder Elektroantrieb anzuschaffen.
Schon alleine aus dem Grund deswegen um weiterhin Mobilität für Leute mit körperlichen Einschränkungen zu gewährleisten, welche nicht mit Zweirädern unterwegs sein können.

Deine eigentliches Anliegen war allerdings eine Lösung für große Reichweite.
Nun ja, für große Reichweite wird die beste Lösung auf absehbare Zukunft wohl die Nutzung eines Range Extenders darstellen bzw. ein Verbrennungsmotor welche nur ausserhalb des Stadtgebietes genutzt wird.
Ein möglicher Ansatz dazu ist anstatt eines Hubkolbenmotors eine kleine Gasturbine zu nutzen.
Dann sollte auch die Nutzung von Diesel weniger Probleme bereiten weil hier die Entstehung von NOx alleine durch die Motorkonstruktion effektiv entgegen gewirkt werden kann.
Übrigens vergleichbar mit modernen Heizölbrennern welche ebenfalls keine Abgasnachbehandlung erfordern.
Mit einer Gasturbine kann sowohl das Feinstaub als auch das NOx Problem gelöst werden. Als Range Extender kann diese ausserdem auf max. Wirkungsgrad hin optimiert werden.
Der chinesischer Autohersteller Techrules hat genau dieses Konzept als Studie vorgestellt.

Deutsche Autohersteller haben bereits mit der Gasturbine experimentiert, aber die Technik wurde nie bis so weit entwickelt dass PKW-Serienmodelle gefertigt wurden.

Gruß
Winnie2
27.08.2017 16:09 E-Mail | Beiträge des Benutzers | zu Buddylist hinzufügen
Joachim Joachim ist männlich
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Themenstarter Thema begonnen von Joachim

Joachim ist offline
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Zitat:
Original von Winnie2Klar, wenn jetzt jedes bereits vorhandene Auto 1:1 durch Elektroautos ersetzt würden würde das das Parkplatzproblem nicht lösen.
Andererseits: Benötigt jeder Bürger in Großstädten überhaupt ein eigenes Auto? Klar, jeder Bürger möchte die Freiheit zu jeder Zeit selbstbestimmt von Ort A nach Ort B gelangen zu können.
Aber je mehr Autos in Städten unterwegs sind desto stärker muss der Verkehrsfluß aufgrund des Verkehrsaufkommens geregelt und eingeschränkt werden — und noch mehr Straßen?


Hallo Winnie2, ich bin ganz deiner Meinung, das wir im Grunde schon jetzt zu viel Autos auf den Straßen haben. Die Blechlawine kriecht mittlerweile auch ausserhalb der morgendlichen und abendlichen Stosszeiten von einem Stau in den nächsten. Das ist ohne ein allumfassendes Verkehrsmanagement nur mehr kaum beherrschbar, der Verkehrsinfarkt, wo dann eines schönen Tages gar nichts mehr geht, weil immer noch mehr Fahrzeuge auf die Staße drängen, ist absehbar. Man muß sich nur mal Städte wie Bombay oder Kalkutta in Indien anschauen, dann hat man eine ungefähre Vorstellung wohin die Reise geht, da herrscht weitestgehend Dauerstau oder Stillstand.

Die autonome Technologie bei Fahrzeugen könnte das Problem grundsätzlich lösen, aber dann reden wir nicht mehr über Individualverkehr, sondern über einheitlich gesteuerte Shuttles oder Busse, denn mehr ist auch ein privat genutztes Fahrzeug dann nicht mehr. Es wird dazu degradiert Steuerbefehle aus dem riesigen Netzwerk entgegenzunehmen und der Fahrer ist eigentlich nur noch Beifahrer oder Fahrgast, wenn man auf vollautonom umstellt und Selbststeuerung irgendwann untersagen würde. Sollte es eines Tages soweit kommen, wäre es wirklich wenig sinnvoll noch ein eigenes Fahrzeug zu besitzen.

An solchen Szenarien mag man ja verkehrspolitisch irgendwann nicht mehr vorbeikommen und es erscheint ja auch sinnvoll, nur bekomme ich heftige Bauchschmerzen dabei. Es werden wenn es soweit ist tonnenweise Daten über jeden Einzelnen gesammelt, Abfahrt, Ankunft, Ziel, wieviele Insassen, eventuell Videoaufnahmen, Audioaufnahmen vom Innenraum, das alles wird gespeichert, zu Profilen verknüpft und personenbezogen archiviert werden. Hinzu kommen noch die Daten von Aussenkameras an allen wichtigen Plätzen und Verkehrsknotenpunten, die jetzt schon vorhanden sind und auch genutzt werden. In Berlin läuft gar ein Pilotprojekt für automatische Gesichtserkennung. - Es wird zwar immer gebetsmühlenartig betont, das eben keine personenbezogenen Daten gespeichert würden, aber da sieht man ja heute schon, das man es mit dem persönlichen Datenschutz nicht so genau nimmt. Daten (unsere Daten) sind ja schließlich der Rohstoff der Zukunft, meinte denn auch unsere Kanzelerin bedeutungsschwer. Es sollte sich also keiner Illusionen machen, was ein vollvernetztes Verkehrssystem für die Privatautomie eines jeden Einzelnen bedeuten könnte. Mehr Gläsernheit ist durch die schier unbegrenzten Möglichkeiten einer allumfassenden Vernetzung vom trauten Heim bis zur möglichen lückenlosen Überwachung aller Aktivitäten im Straßenverkehr kaum noch vorstellbar.

Gruss,
joachim

Dieser Beitrag wurde 4 mal editiert, zum letzten Mal von Joachim: 27.08.2017 17:28.

27.08.2017 17:14 E-Mail | Beiträge des Benutzers | zu Buddylist hinzufügen
Eddie
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Eddie ist offline
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Verkehrskonzepte der Zukunft wäre ein Thema für einen neuen Thread. Hier gehts aber um E-Mobilität und ich für meinen Teil halte E-Autos mit dem hohen Preis und der beschränkten Reichweite aktuell für keine Alternative zum Verbrennungsmotor. Statistik hin oder her. Deswegen bin ich an dieser Stelle raus.
Zitat:
Der Nahverkehr in Städten wird bereits über Steuergelder gefördert. Weshalb sollten dann noch weitere Verkehrsmittel gefördert werden?

Komisch, beim E-Auto fragste das nicht.
Zitat:
Das Geld wird ohnehin dafür benötigt alte Busse mit Dieselmotor mit Abgasreinigung nachzurüsten oder neue Busse mit Gas- oder Elektroantrieb anzuschaffen.

Hier liebe ich Salzburg. Das klappt da einfach und das bei moderaten Preisen.
Zitat:
Schon alleine aus dem Grund deswegen um weiterhin Mobilität für Leute mit körperlichen Einschränkungen zu gewährleisten, welche nicht mit Zweirädern unterwegs sein können.

In München wird hier zum Großteil versagt. Dahin geht das Geld zumindest hier nicht.
Nur ein Beispiel. Die S-Bahn Haltestelle Donnersberger Brücke wurde behindertengerecht umgebaut. So weit so gut. Nur wenn die Bahn nicht mit der Stadt spricht, kommen Leute im Rollstuhl trotzdem nicht immer weiter, denn man hat es versäumt die S-Bahn (DB) behindertengerecht an die Buslinien (Stadt) anzubinden. Natürlich kommt man so mit dem Rollstuhl auch nicht zum Schienenersatzverkehr.

Eddie
27.08.2017 17:58 E-Mail | Beiträge des Benutzers | zu Buddylist hinzufügen
Winnie2 Winnie2 ist männlich
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Winnie2 ist offline
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Zitat:
Original von Eddie
Verkehrskonzepte der Zukunft wäre ein Thema für einen neuen Thread. Hier gehts aber um E-Mobilität...

Elektromobilität ist ein wichtiger Teilaspekt der Verkehrskonzepte der Zukunft. Deshalb ist das nicht völlig thematisch fremd.

Zitat:
Original von Eddie
...und ich für meinen Teil halte E-Autos mit dem hohen Preis und der beschränkten Reichweite aktuell für keine Alternative zum Verbrennungsmotor.

Das hat doch niemand verlangt dass du dir sofort einen neuen fahrbaren Untersatz zulegen sollst.
Bis du einen solchen benötigst wird die Situation auf dem Automarkt ohnehin wieder anders aussehen.
In den nächsten 5 bis 10 Jahren wird sich da eine ganze Menge ändern, sowohl was die Reichweite als auch was die Preise betrifft.
Reichweite rauf, Preise runter bei e-Autos.
Mir geht es gar nicht um den heutigen Zeitpunkt. Die Produktion in großen Stückzahlen läuft doch erst gerade an.

Zitat:
Original von Eddie
Zitat:
Der Nahverkehr in Städten wird bereits über Steuergelder gefördert. Weshalb sollten dann noch weitere Verkehrsmittel gefördert werden?

Komisch, beim E-Auto fragste das nicht.

Das e-Auto wird aufgrund Abgasvermeidung in den Städten gefördert. Dass alle Leute vollständig auf öffentliche Verkehrmittel umsteigen ist nunmal nicht realistisch.
27.08.2017 21:06 E-Mail | Beiträge des Benutzers | zu Buddylist hinzufügen
Eddie
Team

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Eddie ist offline
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Die Forderung nach mehr E-Autos ist aktuell völlig unrealistisch zu erfüllen, weil die Netze schlicht und ergreifend nicht dafür ausgelegt sind.
Zitat:
SA, 2017-08-19 05:00 München (dpa)
Branche warnt: Ausbreitung von E-Autos überfordert Stromnetz
München (dpa) - Das Stromnetz in den Autoländern Bayern und Baden-Württemberg ist nach Brancheneinschätzungen nicht auf die erwartete Verbreitung von Elektroautos und Wärmepumpen vorbereitet...

Quelle: https://www.greenpeace-magazin.de/ticker...rdert-stromnetz
Da es aber eine dpa Meldung ist, kannste auch jede andere Quelle wählen. Greenpeace war auch nicht meine erste Wahl.
Zitat:
Das e-Auto wird aufgrund Abgasvermeidung in den Städten gefördert.

Ehrlich gesagt glaube ich genau das nicht. Die Lobbyarbeit war wohl spitze. Mit dem Geld, was man da in die Förderung pumpt sollte man lieber den Nahverkehr billiger machen und ausbauen.
Außerdem sehe ich jetzt nicht, warum man ein E-Auto fördern sollte und ein E-Bike nicht.

Eddie
27.08.2017 21:37 E-Mail | Beiträge des Benutzers | zu Buddylist hinzufügen
Joachim Joachim ist männlich
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Themenstarter Thema begonnen von Joachim

Joachim ist offline
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Hier noch ein interessanter Artikel aus der Wirtschaftswoche, wo es um mögliche Schwierigkeiten mit unseren Stromnetzen und der Ladeinfrastruktur geht:

http://www.wiwo.de/technologie/auto/elek...d/20231296.html

Das Problem, so der Artikel sei die letzte Meile bis zur Ladestation. Um massenhaft Elektrofahrzeuge aufladen zu können, insbesondere bei Schnelladung, müssen die Netze entsprechend ausgelegt sein. Hier sieht man laut Artikel noch ziemlichen Handlungsbedarf, wenn das bei in Zukunft vielen Elektrofahrzeugen noch reibungslos funktionieren soll.

Gruss,
Joachim
31.08.2017 20:42 E-Mail | Beiträge des Benutzers | zu Buddylist hinzufügen
Winnie2 Winnie2 ist männlich
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Winnie2 ist offline
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Hallo Joachim,

es gibt da zwei Ansätze was das Thema Schnellladen betrifft:
- Schnellladen begrenzen so dass es nur dann genutzt werden muss wenn es notwendig wird. Also nur dann nutzen wenn Langstreckenfahrten durchgeführt werden.
- Da die meisten Schnellladesäulen nicht rund um die Uhr ausgelastet sind elektr. Energie an Standorten solcher Ladesäulen in stationären Akkus zwischenspeichern. (Wofür sog."Second-Life-Akkus" genutzt werden können.)
Das reduziert die Belastung des Stromnetzes. Beim Laden des Akkus des e-Autos wird hauptsächlich Energie des stationären Akkus genutzt u. das Stromnetz entlastet.
In der Zeitspanne in der kein Auto die Schnellladestation nutzt werden die stationären Akkus wieder aufgeladen.
Dürfte wahrscheinlich sogar kostengünstiger sein im Vergleich dazu das Stromnetz zu verstärken.

Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert, zum letzten Mal von Winnie2: 31.08.2017 22:42.

31.08.2017 22:31 E-Mail | Beiträge des Benutzers | zu Buddylist hinzufügen
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