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cc2.tv-Fan-Club » CC2tv +CC2audio » Off-Topic » Bald vollkommen bargeldloser Zahlungsverkehr? » Hallo Gast [Anmelden|Registrieren]
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Zum Ende der Seite springen   Bald vollkommen bargeldloser Zahlungsverkehr?
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Joachim Joachim ist männlich
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Joachim ist offline
Bald vollkommen bargeldloser Zahlungsverkehr? Beitrag: beantworten | zitieren | editieren | melden       | Top

Das was da neulich über Dänemark zu hören war, ließ mir kalte Schauder über den Rücken laufen. Offenbar ist Dänemark bereits weitgehend zu bargellosem Zahlungsverkehr übergegangen, also nix mehr mit bedrucktem Papier irgendwo einkaufen, tanken oder sonst was. Viele Geschäfte lehnen Bargeld bereits ab und man kann nur mir dem berühmten Plastikkärtchen Dienstleistungen oder Dinge kaufen. Das macht selbst der Bäcker an der Straßenecke. - Was ist hier eigentlich los? - Ich meine die Frage ist berechtigt. Was soll das alles und vor Allem, wem dient das am Ende?

Das alles will wohl die dänische Regierung umsetzen und die Zentralbank will keine Banknoten mehr drucken, aber man will offenbar noch weit mehr...

Hier der Link zu einem Zeitungsartikel in der FAZ: http://www.faz.net/aktuell/finanzen/mein...n-13582761.html

Ich stelle mir dabei gleich mehrere Fragen, hat das Signalwirkung und die übrigen europäischen Zentralbanken ziehen irgendwann nach? - Sind wir dann nicht unter totaler Kontrolle?

Welche Privatsphäre hat man dann noch, ist ja alles offensichtlich, weil nur noch elektronisch vorhanden? Alles ist auf einen Schlag einsehbar und unter das berühmte Kopfkissen braucht man kein Geld mehr zu legen, da es ja praktisch nicht mehr angenommen wird.

Mein Eindruck ist, das die Finanzwelt mit Rückendeckung von der Wirtschaft und Staaten die Bürger im Sack verkaufen will, getreu dem Motto: "Nichts und niemand kann entrinnen..."
Aber auch genügend Unternehmer sind wohl auf diesen Zug aufgesprungen, angeblich um Kosten und Verwaltungsaufwand zu sparen.

Worum es wohl eigentlich dabei geht ist in diesem Artikel ebenfalls bei der FAZ von dem sogenannten "Wirtschaftsweisen" Peter Bofinger zu lesen: http://www.faz.net/aktuell/finanzen/mein...s-13595593.html

Man mag denken was man will, dieser Vorstoss eines Konglomerat aus Banken, Politik und Wirtschaft ist ein weiterer Angriff auf die persönliche Freiheit des Einzelnen, meine Meinung und werde mich mit allen Mitteln dagegen wehren, sollte sich dieser Mist durchsetzen. Damit würde das letzte Bisschen Freiheit, das der Einzelne noch hat, restlos hinweggefegt und er wäre vollkommen in der Hand der Banken und staatlichen Institutionen. - Denn eins ist klar, gläserner gehts dann nicht mehr und alle werden Zugriff auf diese Daten haben, es geht m. E. um totale Kontrolle. - Den Rest kann sich jeder selbst ausmalen, der schon mal Orwell gelesen hat.

Was mich beinahe fassungslos macht, das die dänischen Bürger das offenbar als "fortschrittlich" empfinden und die Mehrheit das klag- und kritiklos mitmacht, einfach unfassbar! - Wie dumm kann man eigentlich sein? - Wie hieß noch der schöne Spruch der mir dazu einfällt: "Die dümmsten Kälber suchen sich ihren Schlachter selber..." - Wohl war.


Was denkt ihr darüber?

schönen Gruß,
joachim ebueb

Dieser Beitrag wurde 9 mal editiert, zum letzten Mal von Joachim: 21.05.2015 21:23.

21.05.2015 20:26 E-Mail | Beiträge des Benutzers | zu Buddylist hinzufügen
Krügie
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Das Problem ist eigentlich nur dabei, dass man sich nicht gegen die Datensammelwut wehren kann. Diese hat dann negative Auswirkungen. Gegen genereller Bezahlung per Karte hätte ich sonst prinzipiell nichts einzuwenden. Hat doch was.

Wenn man es objektiv betrachtet, hatte die Einführung von Geld gegenüber Naturalien oder Dienstleistungen denselben Effekt. Niemand konnte sich wirklich dagegen wehren.

Es heißt also sich gegen DIGITALSAMMELWUT aufzulehnen, nicht gegen die Bezahlung per Karte an sich. Augenzwinkern

Ich bin aber auch davon überzeugt, und das 100%ig, dass man das nicht mehr abwenden kann. Das Rad der Entwicklungsgeschichte kann man sicher nicht mehr zurück drehen.
21.05.2015 23:09 Beiträge des Benutzers | zu Buddylist hinzufügen
Joachim Joachim ist männlich
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Themenstarter Thema begonnen von Joachim

Joachim ist offline
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Zitat:
Original von KrügieGegen genereller Bezahlung per Karte hätte ich sonst prinzipiell nichts einzuwenden. Hat doch was.


Ja schön, aber das ist genau die Einstellung, die immer deutlicher werdenden Bestrebungen des "totalen Machtanspruchs" gegenüber dem Individuum seitens Politik und Wirtschaft in die Hände spielt. Das ist m. E. genau das was sie wollen, die vollständige Kontrolle über alles und jeden, nichts soll mehr verborgen bleiben. - Und die digitale Technik macht, um es überspitzt zu sagen, den offenbar lang gehegten Traum von einigen dubiosen Gestalten möglich. Die Totschlagargumente für die Bargeldabschaffung wie Kostenersparnis, weniger Verwaltungsaufwand, keine Schwarzarbeit mehr usw. werden bereits von einigen "Experten" gebetsmühlenartig runtergeleiert. - Nein, das sind alles nur vorgeschobene "Scheinargumente", es geht um wesentlich mehr.

Um es nochmal zu verdeutlichen, in einer völlig bargeldlosen Welt ist man auf Gedeih und Verderb einem schnöden Plastikkärtchen und den Organistationen dahinter ausgeliefert, das über Wohl und Wehe entscheidet. Verliert man das Ding oder die Bank kündigt einem z. B. das Konto (soll ja schon vorgekommen sein!), ist man schlagartig eine "persona non grata", sozusagen vogelfrei, drastischer kann man es wirklich nicht mehr ausdrücken. Denn Bargeld gäbe es ja nicht mehr, das man zurückgelegt hätte und einem vorübergehend über Wasser hielte. Alle Transaktionen würden nur noch über elektronischen Konten laufen, somit wäre restlos alles rückverfolgbar. Der Einzelne würde dadurch noch erpressbarer und noch einfacher zu manipulieren als heute. - Und das Bankgeheimnis? - Ich bin mir ziemlich sicher, wenn die Entwicklungen von heute auch morgen ihren Lauf nehmen, dann gibt es kein Bankgeheimnis mehr, das wäre nämlich der nächste Schritt in der "Evolution". - Etwas positives kann ich dieser Entwicklung beim besten Willen nicht abgewinnen. Alles scheint in eine Richtung zu laufen, wie bei einem Puzzlespiel reiht sich ein Stein an den anderen, wie ein roter Faden zieht eine fatale Entwicklung die nächste nach sich. Es braucht nicht mehr viel Phantasie, um sich vorzustellen, wo oder wie das endet.


Zitat:
Niemand konnte sich wirklich dagegen wehren.


Doch, die Wahl hätte man schon gehabt. - Wenn ich so sehe wie stolz manche mit ihrem Kärtchen im Supermarkt an der Kasse zahlen, ganz abgesehen von den wohl völlig schmerzfreien, die auch noch ungeniert ihre Pinnummer mitlesen lassen, wird mir übel. Ja, mit Karte oder Smartphone zahlen ist hipp, ist in, ist modern, die anderen sind doch alle rückständig. - Nein, Bestrebungen dieser Art, das Bargeld abzuschaffen, werden letztlich durch das zunehmend unkritische und sorglose Verhalten der Verbraucher beflügelt, die jedem neuen Mist nachlaufen, ohne die möglichen Folgen zu bedenken. Ist ja alles so schön bequem und ändern kann man ja eh nichts, also warum nicht mitmachen. - So ähnlich machen die Lemminge das wohl auch.

Zitat:
Ich bin aber auch davon überzeugt, und das 100%ig, dass man das nicht mehr abwenden kann.


Auch hier widerspreche ich, das kann die breite Masse sehr wohl abwenden, indem sie den Kopf benutzt, das Teil was auf dem Rumpf sitzt und diese Vorhaben boykottiert. Der Verbraucher hat mehr Macht als er denkt und dann wäre das "Geschäftsmodell" bereits erledigt, bevor es eingeführt wird.

schönen Gruß,
Joachim

Dieser Beitrag wurde 6 mal editiert, zum letzten Mal von Joachim: 22.05.2015 21:32.

22.05.2015 20:52 E-Mail | Beiträge des Benutzers | zu Buddylist hinzufügen
Krügie
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Krügie ist offline
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Wovon träumst du nachts?
22.05.2015 22:24 Beiträge des Benutzers | zu Buddylist hinzufügen
Radiomicky Radiomicky ist männlich
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Radiomicky ist offline
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Als ich vor über einem Monat zum ersten Mal davon gelesen habe http://www.mmnews.de/index.php/politik/4...-verbot-ab-2018 dachte ich es sei ein Aprilscherz, weil der Bericht am 1. April verfasst wurde. geschockt

Jetzt verdichten sich die Informationen!
Ich muss jetzt ehrlich gesagt das Ganze kontemplieren...
Ich wurde schon damals stutzig, als das sogenannte "P-Konto" in Verbindung mit der indirekten Aushebelung der Pfändungsgrenze eingeführt wurde. Wer so ein gewöhnliches Girokonto in ein P-Konto hat umwandeln lassen, konnte sich einer möglichen Pfändung vorerst entziehen. Nachteil von so einem Konto ist der STEMPEL, den man hat.

Zum Thema "Bargeldverbot", setzt das Wort VERBOT immer den Hintergedanken einer Generalverdächtigung voraus. Und wer verdächtigt wird steht IMMER unter Kontrolle!
Ich habe die Hoffnung schon lange aufgegeben mit der Argumentation, das der Bürger sich wehren wird, da er immer unter dem System der Angstschürung steht - Beispiel "... Hauptsache Arbeit!". Das mit dem TCPA ist jetzt auch durch (WIN 8 und UEFI-BIOS)!

Das einzige, das mir zu diesem Thema einfällt ist ein gewaltiger - aber sehr gewaltiger Rückschritt in die Steinzeit, wo man noch mit Naturalien getauscht hat. Aber das wird auch nicht möglich sein, wenn man vorher die Naturalien auf konventionellem Wege besorgen mus. Also, können nur dann solche Leute in Frage kommen, die Selbstversorger sind; aber auch nur die werden dann egoistisch sein und nichts davon abgeben können. Es sei denn deren Boden ist so groß, das sie über den Eigenbedarf hinauskommen. Und wer sind diese? - Die Agrarwirtschaft. Somit stelle ich gerade fest, dass ein Tausch mit Naturalien unmöglich sein wird!

Wenn der Bürger nur noch " Bankkartenqualität" hat, kann man ihn mit einem Mausklick die Lebensgrundlage entziehen, wenns der Bank oder anderen Großkonzernen passt.

Mein Credo zum Bargeldverbot ist nur ein Wort: PERVERS!
22.05.2015 22:38 Beiträge des Benutzers | zu Buddylist hinzufügen
Joachim Joachim ist männlich
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Hallo Krügie, ich schlafe tief und traumlos großes Grinsen

Hallo Mike, dein vorletzter Satz bringt es auf den Punkt, "mit einem Mausklick..." wäre eine Existenz quasi ausgelöscht, ausgeknipst. - Jetzt höre ich aber schon wieder Leute sagen, ja ganz so einfach ginge das aber nicht, ja richtig, heute vielleicht noch nicht und morgen? Was ist dann, wer gibt einem denn die Garantie, wenn sich ein "demokratischer" Staat immer mehr zu einem "Regime"
entwickelt und das Grundgesetz irgendwann nur noch eine Farce ist? - Immerhin wird ja seit Jahren mit Kräften dran rumgebastelt was das Zeug hält, um die Rechte des Bürgers weiter einzuschränken.

Das bedenken wohl die allerwenigsten, die Gefahr ist durchaus real mit allen negativen Begleiterscheinungen die überhaupt noch nicht in Gänze durchdacht wurden. Ich stelle mal die These auf, wenn wir nur noch von der elektronischen Monetarisierung abhängig sind, sind wir verraten und verkauft. Die Technik stellt die Möglichkeit bereit, eine Existenz quasi nicht existent zu machen und bei aller bisherigen Erfahrung werden Dinge irgendwann auch vollzogen, wenn sie technisch möglich sind. Eine Abschaffung des Bargeldes würde ganau das bewirken.

Solche Ideen kommen ja nicht von heute auf morgen, die sind von langer Hand geplant, die Szanarien durchdacht und durchgespielt worden, das kann man so ziemlich für alle neueren Entwicklungen annehmen, die einem so plötzlich vorkommen mögen. Der Euro hatte z. B. einen Vorlauf von mehreren Jahrzehnten bis er kam. Die Strategen planen langfristig und haben den Vorteil, das sie bereits "wissen", was kommt, wir nicht.

schönen Gruß,
Joachim

Dieser Beitrag wurde 2 mal editiert, zum letzten Mal von Joachim: 23.05.2015 15:06.

23.05.2015 14:35 E-Mail | Beiträge des Benutzers | zu Buddylist hinzufügen
Krügie
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Zitat:
Original von Radiomicky
Wenn der Bürger nur noch " Bankkartenqualität" hat, kann man ihn mit einem Mausklick die Lebensgrundlage entziehen, wenns der Bank oder anderen Großkonzernen passt.

Mein Credo zum Bargeldverbot ist nur ein Wort: PERVERS!

"Bankkartenqualität", das passiert doch heute schon über die Schufa. Man wird eingescored und damit dein Kreditwürdigkeit auf gut dünken festgelegt. Wohnst du in einer Hartz-IV-Gegend, kann es dir automatisch passieren, dass du online nichts bestellen kannst. Die Lieferadresse wird mit einer Datenbank abgeglichen und das wars.

Das hat aber nichts mit Bargeld zu tun. Ich denke nicht das es abgeschafft wird. Scrippen, Zeitung, Eis nur noch mit Karte bezahlen? Ich glaub nicht dran.
23.05.2015 14:54 Beiträge des Benutzers | zu Buddylist hinzufügen
Joachim Joachim ist männlich
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Joachim ist offline
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Hallo Krügie, noch werden ja 80% aller Geschäfte in Deutschland mit Bargeld abgewickelt,
das es so schnell geht wie in Dänemark glaube ich auch nicht. Aber Entwicklungen können manchmal sehr schnell von statten gehen. Wenn noch mehr Länder dem Beispiel folgen, könnte das eine Lawine auslösen.

Gruß,
joachim
23.05.2015 15:09 E-Mail | Beiträge des Benutzers | zu Buddylist hinzufügen
Krügie
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Ja, es kann dazu kommen.

Viel gefährlicher halte ich die Technikverliebtheit, die diesen Tendenzen Tür und Tor öffnet, eben auch den bargeldlosen Transfer per NFC etc. Technik wird heute nicht mehr hinterfragt, sie wird zu einem "Must have", sie funktioniert und ist Chic. Das Problem dabei ist technische Ausgrenzung ganzer Bevölkerungsgruppen. Das ist ein Trend, der schon länger läuft, also schon real ist. In technisch höher bis hochentwickelten Ländern, wird so die soziale Schere immer weiter aufgetan.

Die Menschen rennen den Verführern nach. Das haben die gefickt eingeschädelt. Ich sehe es so, das kommen wird, was technisch machbar ist.

Leider
23.05.2015 15:32 Beiträge des Benutzers | zu Buddylist hinzufügen
Joachim Joachim ist männlich
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Ja die Technikverliebtheit spielt auch eine entscheidende Rolle, aber nicht nur das, es ist wie Du schon geschrieben hast auch eine "Must have", also eine Art gesellschaftlicher Zwang so etwas zu besitzen. Verfügt dann irgendwann eine Mehrheit darüber, wird der Sack zugezogen und es geht nur noch mit diesem oder jenem Produkt. Wer nicht mitzieht ist ausgegrenzt und hat keine Teilhabe.

Aber ist das alles wirklich so unabwendbar? - Im Prinzip kann doch der Normalbürger durch sein Kaufverhalten Einfluss nehmen, gibt ja auch Beispiele wo die Akzeptanz eines Produktes so schlecht war, das man es wieder vom Markt genommen hat. Über Google Glas habe ich neulich was gelesen, Sponsoren oder Geldgeber ziehen sich angeblich bereits von dem Projekt zurück, womit die Realisierung wohl in weite Ferne rückt oder sogar ganz gecanceled wird.

Joachim

Dieser Beitrag wurde 2 mal editiert, zum letzten Mal von Joachim: 23.05.2015 15:50.

23.05.2015 15:49 E-Mail | Beiträge des Benutzers | zu Buddylist hinzufügen
Krügie
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Zitat:
Original von Joachim
Aber ist das alles wirklich so unabwendbar? - Im Prinzip kann doch der Normalbürger durch sein Kaufverhalten Einfluss nehmen

Der war gut. Der Normalbürger kann auch wählen gehen und so mitbestimmen großes Grinsen
Der Bürger ist nicht normal!

Aber du hast dir schon die Antwort gegeben. Nicht der Normalbürger bestimmt, sondern das Kapital.
23.05.2015 15:58 Beiträge des Benutzers | zu Buddylist hinzufügen
Joachim Joachim ist männlich
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Hmm, ja gut aber mit wählen gehen kann man das nicht unbedingt vergleichen, oder?

Wie schätzt Du denn die breite Masse so im Groben ein?

Joachim
23.05.2015 16:24 E-Mail | Beiträge des Benutzers | zu Buddylist hinzufügen
Krügie
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Doch, man kann es mit wählen gehen vergleichen. Wenn der Normalbürger die Wahl hat, sieht man doch was bei rüber kommt, egal auf welchem Gebiet.

Wie ich die breite Masse einschätze? Sie wird immer "breiter", am Gesäß großes Grinsen
Es geht ihm gut genug (zu gut), womit er nichts ändern will, kann doch so bleiben.
23.05.2015 16:38 Beiträge des Benutzers | zu Buddylist hinzufügen
Joachim Joachim ist männlich
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Zitat:
Original von KrügieWenn der Normalbürger die Wahl hat, sieht man doch was bei rüber kommt, egal auf welchem Gebiet.


Das liegt daran, das wir keine "echte" Demokratie haben, die machen ja was sie wollen und im Moment ist s ja eh nur 1 Partei, die SPD spielt keine nenneswerte Rolle.(wird sie auch nie wieder)

Zitat:
Wie ich die breite Masse einschätze? Sie wird immer "breiter", am Gesäß großes Grinsen


Stimmt! großes Grinsen


Joachim

Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert, zum letzten Mal von Joachim: 23.05.2015 16:46.

23.05.2015 16:46 E-Mail | Beiträge des Benutzers | zu Buddylist hinzufügen
Joachim Joachim ist männlich
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Die bargeldlose Gesellschaft

Gestern lief in Plusminus in der ARD ein Beitrag über völlig bargeldlosen Zahlungsverkehr. Da wurden u. a. skandinavische Länder beleuchtet, wo dieses Verfahren wohl schon sehr weit fortgeschritten ist. Zu Wort kamen eigentlich fast nur Befürworter in diesen Ländern, die das toll finden usw. Ein oder zwei Personen im Beitrag, die in Deutschland befragt wurden, sahen massive freiheitliche und persönlichkeitsrechtliche Bedenken, immerhin.

Ansonsten war der Beitrag eher Stimmungsmache für die völlig bargeldlose Gesellschaft, das sah man schon daran, das es im Wesentlichen darum ging, etwaige Sicherheitsbedenken bei kontaktloser Kartenzahlung etc. zu zerstreuen, die Methoden seien sehr sicher, hieß es.

Ja, schön, aber wo waren die kritischen Einwände der Herren Journalisten bezüglich der gesellschaftlichen Auswirkungen? - Kein Wort wurde darüber verloren. - Was soll das? - Ist das noch Journalismus oder nur Propaganda- und "Bezahljournalismus" von bestimmten Gruppen, die ein massives Interesse haben, uns dieses "Modell" überzustülpen?

Da war bei manchen sogenannten Experten, die zu Wort kamen, die Rede von allmählicher Angleichung, die stattfinden würde oder müsste?. Die Jugend würde das alles ja viel besser annehmen als ältere. Die Rede war davon, das etwa 79 % des Zahlungsverkehr in Deutschland noch "bar" erfolge, das wurde beinahe schon bejammert, so kam es mir vor. Bisher sei es so gewesen, das Zahlungen mit Kreditkarte für Unternehmen und Geschäfte wohl sehr teuer gewesen seien, die EU wolle die "zu hohen" Gebühren aber senken und den Weg des völlig bargeldlosen Verkehrs damit ebnen.

Weiter wurde das eigentlich sehr brisante Thema auf das "Henne Ei" Problem runterdividiert. Die Verbraucher würden warten, bis es genügend Einkaufsmöglichkeiten mit völlig bargeldloser Zahlung gäbe und umgekehrt würden viele Geschäfte damit warten, bis genügend Verbraucher nur bargeldlose Zahlung wünschten. - Eigentlich eine ungeheuerliche und anmaßende Behauptung, hier geht es doch im Kern des Vorhabens um etwas völlig anderes, um Macht und Kontrolle über den Einzelnen, das scheint die wahre Absicht hinter alledem.

Was läuft hier eigentlich schief, habe ich irgendwas verpasst? - Man hat den Eindruck, das zunehmend massiv die Werbetrommel gerührt wird, ja mehr noch, das Thema wird geradezu verniedlicht und auf simple "Sicherheitsbedenken" bei manchen Verbrauchern kleingehauen.. Man will uns offenbar bröckchenweise diesen "Kram" schmackhaft machen und wenn man so will eine Art Gehirnwäsche betreiben. Für wie blöd halten die uns eigentlich? - Die Kunst besteht bekanntlich im "Weglassen" von relevanten Informationen, das hat auch früher schon gut funktioniert und unsere sogenannten Medien beherrschen das mittlerweile mit Bravour.

Es wird sich zeigen, ob, wie Wolfgang Rudolph in einem anderen Zusammenhang bereits richtig formulierte, die "normative Kraft...." auch in diesem Fall die Oberhand gewinnt und die Zahl der tumben Zeitgenossen, die sich auf jeden neuen Mist stürzen, letztlich dafür sorgen, das man keine andere Wahl mehr hat und mit diesem Sch**** zwangsbeglückt wird.

Über eins sollten sich die "Fanboys" von Plastikkarte und Co. allerdings im Klaren sein, nichts wird bei Abschaffung des Bargeldes mehr so sein wie es war, nichts wird mehr verborgen bleiben, alles liegt offen, jede Transaktion, jede Bewegung, alle Ein- und Ausgaben. Jeder wird erpressbar und begibt sich auf Gedeih und Verderb in eine totale Abhängigkeit vom System, wenn alles nur noch virtuell vorhanden ist, oder auch nicht. Sicherlich wäre es dann auch ein Leichtes unliebsame Personen oder solche die weniger Glück im Leben hatten, regelrecht "auszuknipsen" - Und jetzt komme mir niemand mit dem Bankgeheimnis oder angeblich anonymisierter Datenbehandlung, das wird mit Sicherheit gleich "miterledigt".

In diesem Fall von einer regelrechten "Verschwörung" gegen die Freiheit des Einzelnen und letztlich gegen die demokratische Grundordnung zu reden, ist m. E. keinesfalls übertrieben, das ist es nämlich.

Das ist aber noch längst nicht alles, was passiert denn, wenn die Computernetze ausfallen? - Bargeld gibt es ja nicht mehr, was dann? - Auch diese Möglichkeit muss man in Betracht ziehen, ganz zu Schweigen von einem längerem totalen Stromausfall der alles lahmlegt. - Gut bei einem solchen Szenario dürfte eh alles zu spät sein. - Was ich sagen will, wir sind bereits in einer fatalen Abhängigkeit von diesen ganzen Systemen, aber das nur am Rande.


schönen Gruß,
joachim

Dieser Beitrag wurde 3 mal editiert, zum letzten Mal von Joachim: 20.08.2015 11:19.

20.08.2015 10:45 E-Mail | Beiträge des Benutzers | zu Buddylist hinzufügen
Radiomicky Radiomicky ist männlich
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Ich habe vor zwei Wochen völlig unaufgefordert und zum allerersten Mal eine neue Bankkarte von meiner Bank bekommen, obwohl die alte noch bis Endee des Jahres gültig ist.

Mit der neuen kann man jetzt auch in den einschlägigen Geschäften völlig bargeldlos bezahlen. Klar ist ja nix neues, aber meine Karte kann das "kontaktlos",- also ohne Einschieben in das Gerät mit anschließender Pineingabe!

Wunderbar vorbereitet für den Bargeldloszwang!


Kontaktlose Grüße
Mike
22.08.2015 13:22 Beiträge des Benutzers | zu Buddylist hinzufügen
Joachim Joachim ist männlich
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Themenstarter Thema begonnen von Joachim

Joachim ist offline
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Hallo Mike, ja die Taktik ist, diese Karten im Rahmen des normalen Austausches von EC Karten, denn die haben ja nur eine begrenzte Gültigkeit, quasi durch die Hintertür in Umlauf zu bringen.

Die spekulieren einfach darauf, das, wenn die Möglichkeit erstmal besteht, irgendwann genügend Leute auf den Zug aufspringen. Das Ganze entwickelt dann eine fatale Eigendynamik und eines Tages wirds gar nicht mehr anders gehen, weil dann das Sch****haus Argument kommen wird, "das machen ja eh schon alle" und schon ist der berühmte Sack zugezogen. Der gemeine Durchschnitts Verbraucher besorgt durch sein oft kritikloses, unbedarftes, bequemliches und z. T. dümmliches Verhalten eigentlich nur noch die Schnur zum Zubinden.

Die meisten Discounter bieten kontaktloses Bezahlen bereits heute an, bis, ja bis es dann eines Tages überall heisst, "tut uns leid, Bargeld nehmen wir nicht mehr an.." - Man wird quasi gezwungen und erpresst werden, sich dem allgemeinen Trend anzupassen oder man kann dort nicht mehr einkaufen. Ist dieser Prozess erst einmal in Gang, ist die Lawine kaum noch zu stoppen, fürchte ich. Solche Prozesse werden von "Interessengruppen" aus Banken, Wirtschaft, Politik und wer weiß noch alles in der Regel von langer Hand sehr clever und minutiös geplant, sodass der Erfolg zu 100% garantiert ist. Dafür gibt es in der Geschichte genügend Beispiele.

Ob man sich dagegen wehren kann? - Ich habe wenig Hoffnung, die Dummen sterben halt nicht aus und jeden Tag kommen neue dazu und selbst wenn das nicht helfen sollte, weist man eben die Banken eines Tages an, einfach kein Bargeld mehr auszuhändigen, damit wäre das Problem gelöst! - Sicher müsste man dann noch im Vorfeld das eine oder andere Gesetz erlassen, Bargeld als allgemeines Zahlungsmittel nicht mehr zuzulassen, aber das bekommen die "Freunde aus der Wirtschaft" schon hin. In einer nahezu "1 Parteien Demokratie", faktisch ohne nennenswerte Opposition, wäre das ein Leichtes.

Gruß,
Joachim

Dieser Beitrag wurde 6 mal editiert, zum letzten Mal von Joachim: 22.08.2015 14:24.

22.08.2015 13:38 E-Mail | Beiträge des Benutzers | zu Buddylist hinzufügen
Humfrey
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Humfrey ist offline
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Zitat:
Original von Joachim
[...]
Das ist aber noch längst nicht alles, was passiert denn, wenn die Computernetze ausfallen? - Bargeld gibt es ja nicht mehr, was dann? - Auch diese Möglichkeit muss man in Betracht ziehen, ganz zu Schweigen von einem längerem totalen Stromausfall der alles lahmlegt. - Gut bei einem solchen Szenario dürfte eh alles zu spät sein. -
[...]


Angenommen, nächste Woche wäre so ein totaler Internet- und/oder Stromausfall. Wie würdest Du dann an Bargeld von Deinem Konto gelangen?

Zitat:
Original von Joachim
[...] bis, ja bis es dann eines Tages überall heisst, "tut uns leid, Bargeld nehmen wir nicht mehr an.." - Man wird quasi gezwungen und erpresst werden, sich dem allgemeinen Trend anzupassen oder man kann dort nicht mehr einkaufen. Ist dieser Prozess erst einmal in Gang, ist die Lawine kaum noch zu stoppen, fürchte ich. [...]


Nunja, zumindest im Moment bin ich, was dieses Detail angeht, noch ganz entspannt.

Aktuell ist Bargeld die EINZIGE Zahlungsform innerhalb Deutschlands, welche JEDER akzeptieren MUSS. Alle anderen Zahlungsformen sind optional und können, müssen aber nicht angeboten und akzeptiert werden.
23.08.2015 03:59 E-Mail | Beiträge des Benutzers | zu Buddylist hinzufügen
Joachim Joachim ist männlich
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Themenstarter Thema begonnen von Joachim

Joachim ist offline
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Zitat:
Original von HumfreyAlle anderen Zahlungsformen sind optional und können, müssen aber nicht angeboten und akzeptiert werden.


Hallo Humfrey, das stimmt schon was Du schreibst, es wird wohl auch noch eine Weile dauern, bis das Szenario der bargeldlosen Gesellschaft kommt.

Der Punkt ist aber der, aus "optional" wird irgendwann Zwang, da bin ich mir ziemlich sicher, wann steht natürlich in den Sternen. Genauer betrachtet, müssten die Bargeld als allgemeingültiges Zahlungsmittel nicht mal per Gesetz abschaffen. Es würde schon ausreichen, wenn immer mehr Geschäfte und Unternehmen im Zuge der "Kostenreduzierung", oder wie auch immer das dann genannt wird, kein Bargeld mehr annehmen. Vorreiter werden die großen Ketten sein. Wenn erst ein gewisser Prozent- oder Durchsatz der Verbreitung am Markt erreicht ist, gibt es eigentlich kaum ein Zurück mehr. Früher oder später würde auch jeder kleinere Laden und letztlich der Verbraucher selbst gezwungen sein, sich dem allgemeinen Trend anzupassen.

Wann das kommt, da kann man nur spekulieren, das es kommt scheint so gut wie sicher, es sei denn der Verbraucher probt den Aufstand, weil man ihm sein geliebtes Bargeld wegnehmen möchte. Letzteres erscheint mir aber wenig wahrscheinlich, weil es ein raffinierter, schleichender und subtiler Prozess wird, der solchen etwaigen Bestrebungen einfach durch seine Trägheit schon die Angriffsfläche und den Boden entzieht. Den Leuten wird ja jetzt schon eingeredet, das alles billiger wird und sie nur Vorteile dadurch haben. Am Ende wird diese mentale Bearbeitung Wirkung zeigen und wie so oft vielen als völlig normal vorkommen.

Gruß,
joachim

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Sollte man alles so lassen, wie es jetzt ist?
Wie passt das mit dem Gedanken des Fortschritts und der Verbesserung zusammen?

Soll kein Affront werden, aber ich versuche gerade "die andere Seite der Macht" zu verstehen. Wenn man mal, ganz naiv freilich, keine unangenehmen Machenschaften unterstellen möchte, so würde ein rein bargeldloser Zahlungsverkehr durchaus einiges vereinfachen.
Geld könnte beispielsweise nicht mehr einfach "verschwinden".

In so manch ruhiger, weinseeliger Stunde, gebe ich mich gerne den Spinnereien eines "perfekten Steuersystems" hin. Und ganz ehrlich? Bargeld kommt darin nicht vor. Augenzwinkern
23.08.2015 18:03 E-Mail | Beiträge des Benutzers | zu Buddylist hinzufügen
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Zitat:
Original von Humfrey
Nunja, zumindest im Moment bin ich, was dieses Detail angeht, noch ganz entspannt.

Aktuell ist Bargeld die EINZIGE Zahlungsform innerhalb Deutschlands, welche JEDER akzeptieren MUSS. Alle anderen Zahlungsformen sind optional und können, müssen aber nicht angeboten und akzeptiert werden.


Das sieht aber die Polizei in NRW aber ganz anders! Da wurden NUR BARGELDLOS Ordnungswidrigkeitszahlungen bei Verkehrskontrollen erzwungen!...
(Quelle: Drehscheibe vom 24.08.2015. ZDF - 12:10 Uhr)


so long
Mike

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Zitat:
Original von MIG
Sollte man alles so lassen, wie es jetzt ist?


Ich denke, es spräche nichts dagegen, den sogenannten Fortschritt, der für den Verbraucher von nutzen sei, sehe ich da nicht so unbedingt. Das hat für mich alles eine faden Beigeschmack.

Zitat:
Wenn man mal, ganz naiv freilich, keine unangenehmen Machenschaften unterstellen möchte, so würde ein rein bargeldloser Zahlungsverkehr durchaus einiges vereinfachen.


Ja eben, das mit den etwaigen Machenschaften, ich traue denen, oder sagen wir anders, den "Interessengruppen", die das gerne hätten nicht über den Weg und dem Staat, der ebenfalls Begehrlichkeiten hegt, ebenfalls nicht.

Zitat:
Geld könnte beispielsweise nicht mehr einfach "verschwinden".


Mit der Aussage wäre ich vorsichtig MIG, alles wäre nur noch virtuell vorhanden, zwar mehrfach gesichert, aber wer weiß das schon. Murphys Gesetz kann überall zuschlagen. - Nein, man wäre auch restlos abhängig vom Funktionieren dieser Systeme und dem Wohlwollen der Bank, fallen die Netze aus, hat man rein gar nichts mehr in der Hand. Sicher könnte das auch heute schon passieren, aber für den Fall hätte man dann aber vielleicht noch irgendwo Bargeld liegen, das den Ausfall überbrückt. In einer bargeldlosen Gesellschaft wäre das nicht mehr machbar und glaube mir, niemand würde Dir auch nur ein Stück Brot geben.

Der Punkt ist doch der, wenn das alles kommt, wird alles noch unpersönlicher als es jetzt schon ist, den Bankangestellten am Schalter braucht man dann nicht mehr. Schon jetzt bauen die Banken massiv Personal ab, wohl im Hinblick auf all diese neuen Entwicklungen.

Schon heute kratzt es doch niemand mehr, was mit dem Nachbarn an der Ecke passiert. Wir sind auf dem besten Weg in eine völlig entsolidarisierte Gesellschaft nach amerikanischem Vorbild. Die kommen im Land der unbegrenzten Möglichkeiten mit dem Bau von Gefängnissen schon nicht mehr nach, weil ja alles so toll ist und die Menschen so zufrieden sind. Das Endstadium einer solchen Gesellschaft kann man also dort besichtigen, allerdings sollte man einkalkulieren, das man eventuell nicht wieder zurückkommt, wenn man die falsche Gegend besucht. -

Wenn das Fortschritt sein soll, irgendwann nur noch mit einem Computer zu quatschen, der weder Mitleid, noch sonst was kennt und Dir eiskalt den Hahn zudreht, wenn es mal ein Problem gibt, dann verzichte ich liebend gern auf diesen "Fortschritt". Schlimmer kanns dann eigentlich nicht mehr kommen.

schönen Gruß,
joachim

Dieser Beitrag wurde 4 mal editiert, zum letzten Mal von Joachim: 24.08.2015 21:31.

24.08.2015 21:13 E-Mail | Beiträge des Benutzers | zu Buddylist hinzufügen
Humfrey
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Zitat:
Original von Joachim
[...] Es würde schon ausreichen, wenn immer mehr Geschäfte und Unternehmen im Zuge der "Kostenreduzierung", oder wie auch immer das dann genannt wird, kein Bargeld mehr annehmen. Vorreiter werden die großen Ketten sein. [...]


bargeldloses Zahlen kann niemals direkt kostengünstiger sein als Barzahlung.

Beispiel:

Wenn ich Dir 50 EURO in Bargeld gebe, so erhälst Du (logisch) 50 EURO.

Wenn wir dies jedoch durch irgendein bargeldloses Verfahren machen, so fallen für den Händler entweder zusätzlich eine pauschale Transaktionsgebühr an, oder / und eine prozentuale Transaktionsgebühr. Sprich: Du bekommst nur 50 EURO minus Gebühren.

Um "kostengünstiger" als 50 EURO in bar zu sein, müßten aber mindestens 50,01 EUR auf dem Empfängerkonto ankommen - falls Du irgend eine derartige Zahlungsweise kennst, dann lasse es mich bitte wissen!

Die einzige Form von "Kostensenkung" kann nur indirekt erfolgen - nämlich dann, wenn die bargeldlose Zahlung DEUTLICH schneller erfolgt als die Barzahlung. Der Kassierer schafft nämlich mehr Kassiervorgänge pro Stunde, wenn nur ein elektronisches Dingsbums in 0,25 Sekunden über das Terminal gewedelt wird, als wenn Oma Paschulke mühsam 47,23 EUR in Klimpergeld aus drei Portemonnaies zusammensucht, nachdem sie erstmal ihre richtige Brille gefunden und geputzt hat...

Erst dann, wenn dieser Zeit-Vorteil (der Kassierer bekommt Stundenlohn) deutlich größer ist als die zusätzlich aufzubringenden Transaktionsgebühren, wird der Händler insgesamt eine Kostensenkung erzielen können.


Zitat:
Original von Radiomicky
[...] Das sieht aber die Polizei in NRW aber ganz anders! Da wurden NUR BARGELDLOS Ordnungswidrigkeitszahlungen bei Verkehrskontrollen erzwungen!...



Bitte zwischen den Zeilen "hören".

Erzwungen haben die Polizisten überhaupt nichts.

Richtig ist, das sie bargeldlose Zahlungen bevorzugen, da sie dann keine Handquittungen ausstellen müssen (für den Sünder), kein Bargeld transportieren müssen und auch kein Bargeld bei der Kasse einzahlen und abrechnen müssen.

Sie WÜNSCHEN also, das Du bitte mit EC-Karte zahlen würdest, weil sie damit deutlich weniger Aufwand haben. Sie sind jedoch dennoch verpflichtet, auch Bargeld anzunehmen, oder aber, wenn Du keinerlei Geld dabei hast, Dir eine Woche Zeit zur Einzahlung des Ordnungswidrigkeitsgeldes beim jeweiligen Ordnungsamt zu geben. (Siehe dazu auch OwiG § 56 (2))

Wie Du dort einzahlst, ist wiederum Dein Problem. Entweder per Überweisung, oder auch per Bareinzahlung an der Kasse. Dazu mußt Du dann jedoch persönlich dorthin fahren, und darfst natürlich jede Menge Zeit mitbringen (und möglicherweise auch gleich noch Parkplatzgebühren für den gebührenpflichtigen Parkplatz vor dem Ordnungsamt zahlen...)

Die Zahlung des Ordnungswidrigkeitsgeldes soll übrigens in jedem Falle ohne weitere Gebühren erfolgen (siehe OwiG § 56 (3)) - im Gegensatz zum Bußgeld, da dürfen zusätzliche Bearbeitungsgebühren draufgeschlagen werden.

Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert, zum letzten Mal von Humfrey: 25.08.2015 22:48.

25.08.2015 22:46 E-Mail | Beiträge des Benutzers | zu Buddylist hinzufügen
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Zitat:
Original von HumfreyWenn ich Dir 50 EURO in Bargeld gebe, so erhälst Du (logisch) 50 EURO.

Wenn wir dies jedoch durch irgendein bargeldloses Verfahren machen, so fallen für den Händler entweder zusätzlich eine pauschale Transaktionsgebühr an, oder / und eine prozentuale Transaktionsgebühr. Sprich: Du bekommst nur 50 EURO minus Gebühren.


Hallo Humfrey, da hast du natürlich Recht, das Gebühren anfallen, aber es brauchen ja nicht mehr die Geldbomben von Geldtransportunternehmen abgeholt werden und dann umständlich in der Bank eingezahlt werden. Hast du daran gedacht? - Das könnte schon eine ziemliche Kostenersparnis sein, denn die Transport-und Sicherheitsunternehmen machen das ja bestimmt nicht umsonstgroßes Grinsen

So gesehen wäre es für Unternehmen unter dem Strich am Ende vielleicht doch günstiger, in die Röhre gucken würde allerdings die Geldtransportbranche. Ob die sich das gefallen lassen würden? - Hmm, man wird sehen. Eins scheint jedenfalls sicher, wenn alles nur noch virtuell abgewickelt wird, fallen auch wieder so einige Arbeitsplätze weg.

schönen gruß,
joachim
smile

Dieser Beitrag wurde 2 mal editiert, zum letzten Mal von Joachim: 26.08.2015 18:02.

26.08.2015 18:00 E-Mail | Beiträge des Benutzers | zu Buddylist hinzufügen
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Zitat:
Original von Humfrey
Die einzige Form von "Kostensenkung" kann nur indirekt erfolgen - nämlich dann, wenn die bargeldlose Zahlung DEUTLICH schneller erfolgt als die Barzahlung. Der Kassierer schafft nämlich mehr Kassiervorgänge pro Stunde, wenn [... ] über das Terminal gewedelt wird, [...]
Erst dann, wenn dieser Zeit-Vorteil (der Kassierer bekommt Stundenlohn) deutlich größer ist als die zusätzlich aufzubringenden Transaktionsgebühren, wird der Händler insgesamt eine Kostensenkung erzielen können.


1.) Mythos "STUNDENLOHN":
In den "vierbuchstaben-Läden" herrscht "Kassierquote"! D.h. Jede KassiererIn muss eine bestimmte Anzahl von Produkten über den Scanner ziehen.
Z.B. bei "BLAU" müssen es mindestens 3000 Produkte pro Stunde sein! Bei "GELB" mindestens 36 Produkte pro Minute.
Schaffen die KassiererInnen es nicht, gibt es Lohnabzüge;- das handhabt jeder Laden anders, damit der "Stundenlohn" umgangen wird.
(Quelle: Bekannte u. Freunde im Kreis)

2.) KOSTENSENKUNG:
Da ist die Frage offen, da bis jetzt noch "Regularien" fehlen, was die Transaktionsgebühren angehen.
3% Transaktionsgebühr bei 10€ Einkaufspreis ist denklogischerweise weniger, als 3% bei 100€ Einkaufspreis, usw. usf.
(Quelle: http://www.ixtenso.com/de/rubrik/it_komm...lverfahren.html)

RECHTLICHES:
Richtig bezahlt ist noch lange nichts, wenn ich meine Karte "drüberwedele"!
Durch diese moderne Zahlungsart ensteht nur der "Glaube" bezahlt zu haben, denn: durch das TAUSCHMITTEL "Bargeld" entsteht unmittelbar ein gesetzlicher KAUFVERTRAG und die Ware gehört mir.

Wenn ich aber durch meine Bank mit der Karte bargeldlos bezahle...

- "...anyone? - class?..."

...habe ich KEINEN unmittelbaren Kaufvertrag abgeschlossen, da ich gesetzlich und vertraglich an bankeigene Bedingungen gebunden bin.
Es ist nur ein Zwischenhandel.

Wer jetzt glaubt, dass durch diese "virtuelle" Zahlungsart und das bestätigende "Piep" an der Kasse SOFORT das Geld beim Händler auf dem Konto ist, der irrt.

Wer "Superman III" (1983) gesehen hat, der wird gleich an Richard Pryor und seine Idee von "Mikrozinsen" gedacht haben. Augenzwinkern

So ist es auch heute noch bei der Bank und an der Börse!
Es reicht ja nur ein Tag aus, wie man bei den AGBs der Bank lesen kann, dass Überweisungen, seien sie schriftlich oder am Terminal, einen Tag dauern können.
Wer schonmal einen Geldbetrag über 500€ "elektronisch" überwiesen hat, der kennt die Meldung: "Überweisung wird geprüft..."...

FAZIT:
Es ist AUSSCHLIEßLICH eine "win-win"-Situation für die Banken!


so long
Mike

(gehe jetzt Muscheln sammeln... Augenzwinkern )
27.08.2015 11:01 Beiträge des Benutzers | zu Buddylist hinzufügen
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Zitat:
Original von Radiomicky2.) KOSTENSENKUNG:
Da ist die Frage offen, da bis jetzt noch "Regularien" fehlen, was die Transaktionsgebühren angehen.


Hallo Mike, ich denke auch, die EU will ja wohl diese ganzen Gebühren überdenken. - Gut finde ich das trotzdem nicht, weil es ja dem ganzen bargeldlosen Zeugs letztlich die Bahn ebnet.


Zitat:
Richtig bezahlt ist noch lange nichts, wenn ich meine Karte "drüberwedele"!
Durch diese moderne Zahlungsart ensteht nur der "Glaube" bezahlt zu haben, denn: durch das TAUSCHMITTEL "Bargeld" entsteht unmittelbar ein gesetzlicher KAUFVERTRAG und die Ware gehört mir.


Das stimmt.

Zitat:
Wenn ich aber durch meine Bank mit der Karte bargeldlos bezahle...

- "...anyone? - class?..."

...habe ich KEINEN unmittelbaren Kaufvertrag abgeschlossen, da ich gesetzlich und vertraglich an bankeigene Bedingungen gebunden bin.
Es ist nur ein Zwischenhandel.


Ich kenne mich zwar nicht so aus, aber das könnte so stimmen.


Zitat:
Es ist AUSSCHLIEßLICH eine "win-win"-Situation für die Banken!


Die kommen schon nicht zu kurz, das sehe ich auch so.


Gruß,
Joachim


PS: Äh, Mike, Muscheln sammeln? - Ich hoffe Du bist nicht in irgendso einer Sinnlos Aktion gelandet.

Dieser Beitrag wurde 2 mal editiert, zum letzten Mal von Joachim: 27.08.2015 13:54.

27.08.2015 13:53 E-Mail | Beiträge des Benutzers | zu Buddylist hinzufügen
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Nein, Joachim,
ich meinte das nur aus Gag als "altes" Zahlunhsmittel. Augenzwinkern
27.08.2015 16:43 Beiträge des Benutzers | zu Buddylist hinzufügen
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Hallo Mike, na Gott sei Dank, alles klar,


Gruß,
joachim großes Grinsen
27.08.2015 17:08 E-Mail | Beiträge des Benutzers | zu Buddylist hinzufügen
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Als ich heute in meiner Hausbank war, um eine Überweisung zu tätigen, habe ich mich ein wenig mit einer Bankangestellten unterhalten, wir kamen dann irgendwie auf virtuelles Bezahlen. Sie sagte, ja das machen wohl immer mehr und auch hier würde so langsam umstrukturiert werden. Das Ganze hätte, Zitat: "eine Eigendynamik, die zunehmend Fahrt aufnimmt". Kollegen würden verstärkt in anderen Bereichen abgezogen oder eben auch abgebaut, heißt wohl rausgeschmissen. Sie sieht die Entwicklung auch nicht so sonderlich rosig, wohl auch im Hinblick auf ihren eigenen Arbeitsplatz. Nach ihrer Meinung ist die Sache im vollen Gang und sie glaubt auch nicht daran, das sich an der Marschrichtung mit dem Ziel das Bargeld letztlich abzuschaffen grundlegendes ändern wird. Der Zeitpunkt ist noch nicht klar, aber kommen würde das unweigerlich, weil es Zitat: "ja immer mehr Menschen mitmachen". - Tja, da hatte ich dann auch keine weiteren Fragen mehr. Das zeigt, das die Idee des virtuellen Bezahlens wohl auch auf dem Land angekommen ist und einmal mehr, das sich die Leute wie die Lemminge verhalten und ein Sache annehmen, mit der sie eigentlich irgendwann zwangsbeglückt werden, aber dennoch glauben, sie würden das selbst entscheiden.

Gruß,
Joachim
10.09.2015 11:44 E-Mail | Beiträge des Benutzers | zu Buddylist hinzufügen
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Es gibt da so ein Sprichwort: "Alle Affen machen nach!"Augenzwinkern

In einem Bericht vor einer Woche ging es auch um das BGLB.
Da ist man gedanklich schon einen Schritt weiter, auch was die Sicherheitsaspekte angehen.

Der "Experte" sagte auch, dass der Bürger entmündigt wird, wenn durch die totale Vernetzung über seine Krankenkasse den Kauf von Alkohol verwehrt wird, wenn dieser Käufer Alkoholiker ist.

Das ist übrigens "auch in vollem Gange"...!


Bare Grüße
Mike

Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert, zum letzten Mal von Radiomicky: 10.09.2015 16:41.

10.09.2015 16:40 Beiträge des Benutzers | zu Buddylist hinzufügen
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Wieder mal eine Sache - Ganz schön aua !!
Kommandozeilen-Zugriff bei der Spaßkasse
03.11.2015 10:15 E-Mail | Beiträge des Benutzers | zu Buddylist hinzufügen
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So wie es aussieht will jetzt wohl auch Norwegen als 3.tes Land in der EU Bargeld abschaffen. Wer immer noch glaubt, bargeldlos zahlen sei hipp, erstrebenswert und modern, der sollte sich den Artikel mal genau durchlesen, Link zu neopresse.com:

http://www.google.de/url?q=http://www.ne...kuagTw1Jh0InxfQ

Wie man sieht, kommt die Lawine wohl langsam ins Rollen, fragt sich nur wie lange es hier noch dauert, bis jemand auf die Idee kommt, Bargeld als "wirtschaftlich notwendige Massnahme" abzuschaffen, oder wie auch immer das dann dem "dummen Mäuslein (Bürger)" verkauft werden soll.

Gruß,
Joachim
28.01.2016 20:03 E-Mail | Beiträge des Benutzers | zu Buddylist hinzufügen
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Hier noch ein Artikel von der Seite deutsche-wirtschafts-nachrichten.de dazu:

http://www.google.de/url?q=http://deutsc...3x-0LwLV6oOF5Eg

Auch sehr aufschlussreich im Hinblick auf die wahren Absichten einer Bargeldabschaffung, die Banken forcieren das im Wesentlichen. Im Prinzip hätten Bankkunden, wenn sich dieser ganze Kram durchsetzen sollte, die Verfügungsgewalt über ihre Guthaben faktisch verloren und könnten durch Sonderverordnungen quasi enteignet werden.

Gruß,
Joachim

Dieser Beitrag wurde 3 mal editiert, zum letzten Mal von Joachim: 28.01.2016 21:17.

28.01.2016 21:08 E-Mail | Beiträge des Benutzers | zu Buddylist hinzufügen
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Zitat:
Original von Radiomicky

Der "Experte" sagte auch, dass der Bürger entmündigt wird, wenn durch die totale Vernetzung über seine Krankenkasse den Kauf von Alkohol verwehrt wird, wenn dieser Käufer Alkoholiker ist.


Gilt das dann auch für Tabakwaren .. und z.B. fettreiche Nahrungsmittel bei stark Übergewichtigen?
Was ist denn das für ein Unsinn? Ein trockener Alkoholiker kann doch auch mal eine Party geben wollen, auf der dann nur von anderen etwas getrunken wird, da muss er doch vorher auch einkaufen.

Das wird noch eine schöne Streiterei dann geben, "freue" mich schon auf die ganzen "Will"- und "Maischberger"-Sendungen dazu. Augen rollen

Aber gross aufregen kann mich das nicht mehr, der Zug ist abgefahren.
Das Volk hat mMn eh längst sämtliche Entscheidungsgewalt über Richtung und Zukunft verloren, sowas wird nur noch von Unternehmen entschieden. Und wirklich zu stören scheint das ja auch kaum einen, sonst hätten wir seit zig Jahren ganz andere Nr1-Themen haben müssen.
29.01.2016 03:23 E-Mail | Beiträge des Benutzers | zu Buddylist hinzufügen
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Will hier kein Öl ins Feuer gießen, aber mir stellt sich die Frage: Wie viel Bargeld habt Ihr eigentlich zu Hause, um derart Angst darum zu haben? 10.000 Euro? 100.000 Euro? Euer gesamtes Erspartes? Wie kann man von „Enteignung“ sprechen, wenn man ohnehin schon den Großteils eines Geldes „virtuell“ verwaltet? In meinem Geldbeutel habe ich in aller Regel etwa 100 Euro, mehr nicht… das würde ich jetzt nicht als Enteignung betrachten.

Was mir jedoch auch sauer aufstößt ist die forcierte Rückverfolgbarkeit. Jetzt könnte man wieder mit dem WhatsApp-Spruch kommen: Ich habe nichts zu verbergen. Ja, klar. Die Polizei tut sich dann auch viel leichter, wenn sie, wie gehabt, „Der Spur des Geldes folgt“. Von daher mag es für die Rechtsstaatlichkeit ein Fortschritt sein, augenscheinlich.
Die Vorstellung, dass man nichts mehr anonym kaufen kann, nicht mal eine Zuckerwatte auf der Kirmes, bereitet schon ein wenig Unbehagen.

Wenn es kein Bargeld mehr gibt, dann gibt es für einen Taschendieb auch nichts mehr zu klauen. Er würde eine wertlose Plastikkarte vorfinden, mit der er zunächst nichts anfangen kann. Könnte man auch als Argument gegen Bargeld anführen.

Der finanzielle Wert des Bargeldes ist ja bereits seit Jahren ein fiktiver Wert und hat nichts mit dem Materialwert zu tun. Einen echten 1:1 Tausch kann man damit also gar nicht machen, sollte die fiktive Stütze wegbrechen…also sprich „an Wert verlieren“.

Die Idee mit den „ausgefallenen Computernetzen“: Was bringt einem denn dann noch Bargeld? Wenn die Netze ausfallen bricht binnen einer Woche unsere Gesellschaft zusammen. Damit ist jedwedes Geld völlig wertlos. Nicht vergessen: Geld ist eine Erfindung von uns Menschen, weil wir es nicht gebacken bekommen ordentlich miteinander umzugehen (Das Geld macht das nicht besser, aber wir glauben es).

Ich will mal ein wenig spinnen… schon lange geistert mir im Kopf das „ideale Steuersystem“ vor. Und wisst ihr, was da überhaupt nicht reinpasst? Bargeld! Na und wenn sich so ein Gelegenheits-Schlaumeier wie ich sich sowas ausdenken kann, dann werden das „die da oben“ allemal können.

Ich habe keine Angst vor der Abschaffung des Bargeldes, denn es ist bereits abgeschafft. Wir spielen nur noch damit und irgendwann wird irgendjemandem dieses Spiel zu teuer werden und die „Jetons“ werden verschwinden. „Gefallen“ mag mir die Vorstellung jedoch nicht.
29.01.2016 08:22 E-Mail | Beiträge des Benutzers | zu Buddylist hinzufügen
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Zitat:
Original von MIG
Will hier kein Öl ins Feuer gießen, aber mir stellt sich die Frage: Wie viel Bargeld habt Ihr eigentlich zu Hause, um derart Angst darum zu haben? 10.000 Euro? 100.000 Euro? Euer gesamtes Erspartes? Wie kann man von "Enteignung" sprechen, wenn man ohnehin schon den Großteils eines Geldes "virtuell" verwaltet?


Hallo Mig, es geht gar nicht darum, wieviel Geld man irgendwo liegen hat, es geht darum, das man letztlich die Verfügungsgewalt über die virtuellen Konten verlieren könnte und noch mehr. Die sprechen jetzt schon offen von Negativzins und das man die Leute auf diesem Wege zwingen könnte, mehr zu konsumieren. Der Kunde würde so noch mehr zum Spielball von Interessengruppen, Banken und Konzernen. Deine Identität ist dann auf ein schnödes Plastikkärtchen und virtuellem Konto zusammengeschmolzen, denn Bargeld, um eine eventuelle Notlage zu überbrücken gäbe es ja nicht mehr.

Zitat:
Was mir jedoch auch sauer aufstößt ist die forcierte Rückverfolgbarkeit. Jetzt könnte man wieder mit dem WhatsApp-Spruch kommen: Ich habe nichts zu verbergen. Ja, klar. Die Polizei tut sich dann auch viel leichter, wenn sie, wie gehabt, "Der Spur des Geldes folgt". Von daher mag es für die Rechtsstaatlichkeit ein Fortschritt sein, augenscheinlich.
Die Vorstellung, dass man nichts mehr anonym kaufen kann, nicht mal eine Zuckerwatte auf der Kirmes, bereitet schon ein wenig Unbehagen.


Eben, alles, aber auch buchstäblich alles ist bis in die letzte Konsequenz rückverfolgbar und glaube mir, man wird rückverfolgen. Nichts bleibt mehr verborgen, man wäre restlos diesem System ausgeliefert. Jede Transaktion würde Steuerverfolgungsbehörden vorliegen. Du magst einwenden, das die nur mit richterlichem Beschluss nachschauen dürften, aber wer sagt denn, das diese Rechtsgrundlage auch in Zukunft bestehen bleibt?

Zitat:
Wenn es kein Bargeld mehr gibt, dann gibt es für einen Taschendieb auch nichts mehr zu klauen. Er würde eine wertlose Plastikkarte vorfinden, mit der er zunächst nichts anfangen kann. Könnte man auch als Argument gegen Bargeld anführen.


Bist du sicher? - Schon jetzt steigt die Online Kriminalität (das ist auch Taschendiebstahl nur in größerer Dimension) in ungeahnte Höhen, ich würde überhaupt nichts monetäres online abwickeln wollen, viel zu gefährlich und mit Smartphone schon lange nicht.

Zitat:
Die Idee mit den "ausgefallenen Computernetzen": Was bringt einem denn dann noch Bargeld? Wenn die Netze ausfallen bricht binnen einer Woche unsere Gesellschaft zusammen. Damit ist jedwedes Geld völlig wertlos.


Das ist völlig richtig, darum geht es aber auch nicht, es geht um das Prinzip, das die langfristig vorhaben, uns alle in die Tasche zu stecken, zu manipulieren und fremd zu bestimmen, das alles kann man, wenn man uns das Bargeld wegnimmt und uns auf eine blosse digitale Existenz, die man mit einem Mausklick beenden könnte, reduziert.

Zitat:
Ich habe keine Angst vor der Abschaffung des Bargeldes, denn es ist bereits abgeschafft.


Das solltest du aber, noch ist das Bargeld keineswegs abgeschafft, aber man arbeitet von seiten der Banken und einigen "Wirtschaftsweisen" kräftig an diesem Plan und will uns Sand in die Augen streuen. Da heißt es von den Befürwortern der Bargeldabschaffung immer gebetsmühlenartig Schwarzarbeit- und Drogenhandel Bekämpfung. Alles Quatsch, das sind vorgeschobene Scheinargumente, die Kriminellen wickeln längst alles online im Verborgenen ab. Fachleute rechnen nicht mit einer Verringerung von Delikten bei Abschaffung des Bargeldes.

Im Wesentlichen geht es nämlich um totale Kontrolle des Geldflusses und des Einzelnen, kein Cent soll mehr verborgen bleiben. Bedenke, nichts wird danach so sein wie vorher, alles wird offen liegen. - Ich weiß, jetzt kommen wieder die Argumente ,ich hab ja nichts zu verbergen, ja schön, aber es geht doch ums Prinzip, das eben nicht jeder Dödel in meine Privatspäre schauen kann, oder?

Wenn Du in diesem bargeldlosem System aus irgendwelchen Gründen deine Identität oder Bonität verlierst, wird Dir niemand auch nur ein Stück Brot geben, das prophezeie ich jetzt schon. Es wird eine noch unmenschlichere Welt werden als heute.

Man muss das mal bis in die letzte Konsequenz durchdenken, es gäbe nur noch dieses System. Nichts könnte mehr ausserhalb stattfinden, ist man nicht Teil des Systems, hat man keine Identität, keine Kaufkraft, ist man nicht existent! - Hinzu kommt schließlich und endlich das Horrorszenario, wenn der ganze digitale Kram wirklich mal restlos ausfallen sollte, dann gnade uns Gott. - Gut, das könnte uns heute allerdings auch schon passieren, so sehr abhängig sind wir bereits vom reibungslosen Funktionieren der Netze. Schon ein landesweiter Stromausfall unbestimmter Dauer, ausgelöst durch Naturkatastrophen, könnte ein digitales Armageddon auslösen und uns in die Zeit vor der Elektrifizierung versetzen, alles bekannt, aber eine Lösung haben wir für den Fall dennoch nicht. - Sehr riskant und kurzsichtig, denn der Tag wird irgendwann kommen, man weiß nur nicht wann.

Gruß,
Joachim Augenzwinkern

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Moin,
heute die nächste Lachnummer.
Krieg gegen Bargeld
Da wird man doch langsam verrückt, oder?!
Wie doff ist das alles eigentlich?
Gruß
Timm
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Hier ein wirklich guter Kommentar von faz.net:

http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/wirtschaftspolitik/kommentar-bargeld-
statt-kontrolle-14048552.html


Letztlich geht es um eine totale Überwachung. Big Brother lässt grüßen.

Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert, zum letzten Mal von Franz Kleemann: 03.02.2016 13:30.

03.02.2016 13:29 E-Mail | Beiträge des Benutzers | zu Buddylist hinzufügen
Joachim Joachim ist männlich
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Sehr aufschlussreiche Artikel über die Forderung, das Bargeld abzuschaffen. Wie es scheint, werden jetzt so nach und nach die wahren Absichten dahinter offenbar. Das die SPD jetzt auch noch auf den Zug aufspringt und mit fadenscheinigen Argumenten wie Kriminalitätsbekämpfung kommt, zeigt mir endgültig, das aus den ehemaligen Sozialdemokraten ein neoliberaler Verein von Lobbyisten und erbärmlichen Wirtschaftslakaien geworden ist.

So wie es aussieht, wollen wohl alle Mächtigen der Welt das Bargeld am liebsten gestern schon abgeschafft haben. Nur der böse deutsche Verbraucher, dem das Bargeld so sehr ans Herz gewachsen ist, offenbar nicht. So ein böser aber auchgroßes Grinsen

Spaß beiseite, man will es offenbar so hinbekommen, das man nach und nach größere Euroscheine einfach abschafft. Das Problem würde auf diese Weise quasi Stück für Stück erledigt. Ein raffinierter Plan, wir sollten uns mit aller Kraft dagegen wehren, bloss wie?

Man weiß ja nur zu gut, wie Entscheidungsprozesse in unserer lupenreinen 1 Parteien Demokratie laufen, hier ein fiktives Beispiel: Ein Gesetzesvorschlag über die "unbedingte" Notwendigkeit der Abschaffung des Bargeldes wird eingebracht. Lobbyisten haben schon im Vorfeld alle Beteiligten gebührend "bearbeitet", 2 Wochen wird mehr oder weniger kontrovers darüber debatiert (Schmierentheater in 3 Akten nur für uns), die Opposition, die faktisch nichts bewegen kann wettert dagegen und am Ende wird mehr oder minder einstimmig für die Abschaffung entschieden. So wird es höchst wahrscheinlich laufen, wenn die Entwicklungen von heute auch morgen ihren Lauf nehmen.

Und was können wir dabei tun? - Ich fürchte ausser schockiert zusehen, nichts!
Nebenbei bemerkt, 1 Partei regiert, den homöopathischen Anhang kann man vernachlässigen, eine wirksame Opposition ist nicht vorhanden, was haben wir also dann, ist das noch Demokratie oder schon was anderes?

Gruß,
joachim Augenzwinkern

Dieser Beitrag wurde 8 mal editiert, zum letzten Mal von Joachim: 03.02.2016 18:16.

03.02.2016 17:38 E-Mail | Beiträge des Benutzers | zu Buddylist hinzufügen
Radiomicky Radiomicky ist männlich
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Jetzt will die "Obrigkeit" zuerst mal eine Obergrenze für die Bargeldzahlung von 5000€ durchsetzen:
http://www.faz.net/agenturmeldungen/adho...o-14048835.html

Das ist wohl der erste Schritt für den Bargeldlosen Zahlungsverkehr!...
03.02.2016 20:04 Beiträge des Benutzers | zu Buddylist hinzufügen
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