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cc2.tv-Fan-Club » CC2tv +CC2audio » Off-Topic » Link zu mythologischen Texten » Hallo Gast [Anmelden|Registrieren]
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Computerclub2
Moderationshinweis von Wolfgang Rudolph (11.12.2015 23:14):

Also - in der Folge 502 war die Bibel nun wirklich nicht Inhalt!
Deshalb ist der Beitrag hier besser eingeordnet.
Und den eigenen Beitrag als Zitat zu kennzeichnen, ohne zu zitieren, macht auch keinen Sinn.

 
Joachim Joachim ist männlich
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Joachim ist offline
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Zitat:
Original von Joachim
Wer Interesse an mythologischen Texten hat, sollte sich diesen unbedingt mal durchlesen, Link zu Wort und Wissen:

http://www.wort-und-wissen.de/bibel/bibe...b=26&c=1&vr=ulu

Kann aber auch jeder zuhause im Buch nachlesen, so man hat und hoffe, das ich für den Link keine Schelte bekomme. Mich interessiert eben die spannende Frage, was der eine oder andere darin zu erkennen meint oder sieht, unabhängig davon was Däniken & Co da reininterpretiert haben. Es stehen auf der Seite übrigens verschiedene Übersetzungen zur Verfügung.

Meine Meinung ist die einer vermutlich technischen Beschreibung eines, ich nenne es mal Objekt, trotz der ganz offensichtlichen Schwierigkeiten des Verfassers das Gesehene in Worte zu fassen.

Gruß,
Joachim
11.12.2015 22:09 E-Mail | Beiträge des Benutzers | zu Buddylist hinzufügen
Joachim Joachim ist männlich
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Themenstarter Thema begonnen von Joachim

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Vielen Dank Wolfgang Rudolph, ich hatte statt der Editierfunktion wohl versehentlich die Zitierfunktion verwendet und die falsche Rubrik wars auch.


schönen Gruß,
Joachim smile

Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert, zum letzten Mal von Joachim: 12.12.2015 08:46.

12.12.2015 08:32 E-Mail | Beiträge des Benutzers | zu Buddylist hinzufügen
Joachim Joachim ist männlich
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Hier noch ein Text aus dem äthiopischen Buch Henoch, einem Buch das der Zensur zum Opfer gefallen war und nur in apokryphen Schriften aufgenommen wurde. Hier der Link zur Seite Apokryphen.diebibel4you.de und dem besonders interessantem Kapitel 8:

http://apokryphen.diebibel4you.de/henoch8.html

Ich meine auch dieser Text spricht für sich und bedarf eigentlich keiner weiteren Erklärung.
Wäre interessant mal eure Meinung darüber zu erfahren, was der arme Henoch hier gesehen hat, oder auch jeder für sich still seinen Teil darüber denken.

Gruß,
Joachim Augenzwinkern

Dieser Beitrag wurde 3 mal editiert, zum letzten Mal von Joachim: 20.12.2015 15:36.

20.12.2015 15:19 E-Mail | Beiträge des Benutzers | zu Buddylist hinzufügen
highunix highunix ist männlich
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Moinsen!

Also ich wäre immer sehr vorsichtig bei solchen Schriften etwas hinein zu interpretieren.
Selbst aus der Bibel nehem ich nicht viel mehr als die Erkenntnis, dass es die Person Jesus wohl gegeben hat.
Den größten Teil aber sehe ich eher als Dichtung an.

Viele Grüße, highunix.
21.12.2015 11:34 Beiträge des Benutzers | zu Buddylist hinzufügen
Joachim Joachim ist männlich
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Hallo Highunix, immerhin eine Meinung, das ist es ja gerade das, was mich interessiert. - Wenn Du die Existenz Jesus als vermutlich wahr ansiehst, kommst du aber nicht umhin, auch Ezechiels oder Henochs Existenz als vermutlich wahr anzusehen, sonst könnte man laut deiner Argumentation ja auch Jesus als Dichtung abtun, oder?

Ich verrate jetzt mal meine Meinung, auch wenn ich mich da hier und da schon geoutet habe und von einigen vermutlich Haue bekommen werde. Für mich sieht das trotz der umständlichen Beschreibung nach einer Reise mit einem Zubringerschiff oder Shuttle zu einem Mutterschiff im Orbit aus.

Man muss dazu sagen, das dieser vermutliche Augenzeuge Henoch ein einfacher Mann war, der versucht hat mit seinen Worten aus der Zeit etwas zu beschreiben, was er vermutlich noch nie gesehen hatte. Natürlich wusste er nicht wer oder was das war. Er kannte weder Worte dafür, noch begriff er, was mit ihm geschah. Im Text steht ja, das er "..auf sein Angesicht fiel und sein ganzer Leib zusammenschmolz...". Das muss ein so überwältigendes Erlebnis für ihn gewesen sein, das er regelrecht zusammenbrach. - So gesehen hätte er die Dinge trotz fehlendem Wissen über das alles m. E. nicht besser beschreiben können.
Aber das ist natürlich alles wie so oft Ansichtssache und jeder mag das anders sehen, interessant sind solche Textfragmente allemal.

Gruß,
Joachim Augenzwinkern

Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert, zum letzten Mal von Joachim: 21.12.2015 12:47.

21.12.2015 12:21 E-Mail | Beiträge des Benutzers | zu Buddylist hinzufügen
highunix highunix ist männlich
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highunix ist offline
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Hallo!

Bei Jesus meine ich eher, dass es seine Existens als historisch belegt gilt.
Mehr nicht. Das hat noch nichts mit Jesus als Sohn Gottes zu tun.

Aus der Existens von z.B. Ezechiel, die wohl auch belegt ist, würde ich noch nichts bezüglich des Wahrheitsgehaltes seiner Schriften ableiten wollen.

Gruß, highunix.
21.12.2015 12:52 Beiträge des Benutzers | zu Buddylist hinzufügen
Joachim Joachim ist männlich
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Hallo Highunix, bei solchen Überlieferungen stellt sich ja immer grundsätzlich die Frage des Wahrheitsgehaltes. Es gibt da nicht viele Möglichkeiten, entweder man verweist alles ins Reich der Fabel oder mystischer und extatischer Entrückung, oder man betrachtet es als reales Geschehen. Dazwischen gibt es eigentlich kaum etwas, denn wie will man denn trennen, was nur halluzinatorische Eindrücke sind und was wirklich Erlebtes? - Das ist eben schwierig und darum polarisieren solche Texte so stark.

Gruß,
Joachim

PS: Das es zu möglichen Fehlern durch die Überlieferung durch die Jahrtausende gekommen ist, kann man nicht ganz ausschliessen, obwohl die damaligen Schreiber in der Regel sehr gewissenhaft waren. So richtig verdreht wurde erst Jahrtausende später, als diese Einzelschriften in einem wohlbekannten Buch zusammengefasst wurden, dieser äthiopische Henoch fiel allerdings der Zensur zum Opfer und wurde nicht aufgenommen.

Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert, zum letzten Mal von Joachim: 21.12.2015 14:30.

21.12.2015 14:17 E-Mail | Beiträge des Benutzers | zu Buddylist hinzufügen
Humfrey
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Humfrey ist offline
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Zitat:
Original von Joachim
[...]
PS: Das es zu möglichen Fehlern durch die Überlieferung durch die Jahrtausende gekommen ist, kann man nicht ganz ausschliessen, obwohl die damaligen Schreiber in der Regel sehr gewissenhaft waren. [...]


Bitte ersetze Deinen Begriff "Schreiber" durch "Erzähler".

Die meisten "Schriften" wurden in den ersten Generationen nicht aufgeschrieben, sondern quasi von Priester zu Priester weitererzählt.

Und wie hält man seine Zuhörer bei Laune? Richtig: Man schmückt die Geschichten möglichst dramatisch aus, auf dass das Publikum nicht einschläft.

Zitat:

So richtig verdreht wurde erst Jahrtausende später, als diese Einzelschriften in einem wohlbekannten Buch zusammengefasst wurden, dieser äthiopische Henoch fiel allerdings der Zensur zum Opfer und wurde nicht aufgenommen.


Du wolltest sagen: Erst einige Jahrhunderte später wurde ein Teil der Storys aufgeschrieben und einige der inzwischen arg blumigen Schauermärchen wollte man dann doch nicht unter dem eigenen Namen veröffentlicht sehen.

Du kennst das beliebte Spiel "Stille Post"? Mach das mal mit 50 Leuten, dann weißt Du, wie "wahrhaftig" die alten Texte sein dürften. Irgend etwas wird dran sein, aber es kann gut sein, das es nicht der Teil ist, den wir vermuten, und das wir diesen Teil auch noch falsch deuten.

Dies (Fehldeutung religiöser Texte und Interpretation im eigenen Kontext) ist schließlich auch der Hauptkonflikt zwischen vielen Gläubigen und Andersgläubigen.
21.12.2015 15:51 E-Mail | Beiträge des Benutzers | zu Buddylist hinzufügen
Joachim Joachim ist männlich
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Zitat:
Original von HumfreyUnd wie hält man seine Zuhörer bei Laune? Richtig: Man schmückt die Geschichten möglichst dramatisch aus, auf dass das Publikum nicht einschläft.


Schon klar was Du meinst, aber, warum sollten die sich das alles ausgedacht haben? - Wozu die ganze Mühe? - Sicher ein gewisses Beiwerk wird wohl enthalten sein, aber Blitze Feuerstrahlen, Gewänder die weiß wie Schnee waren und die Aufklärung darüber wie Sterne nach ihren Räumen und ihrer Lichtstärke gemessen werden und wann jener oder welcher Stern oder Planet aufgeht? - Nein, das kann nicht alles Phantasie gewesen sein, dieses Wissen musste ihnen vermittelt worden sein! - Warum denn der ganze Aufwand, das auch ja alles peinlichst genau aufgeschrieben werden sollte, das hätte man sich doch dann schenken können, oder? - Nein, hier sollte etwas Wichtiges unbedingt der Nachwelt weitergegeben werden, das ist meine Meinung dazu.


Zitat:
Du wolltest sagen: Erst einige Jahrhunderte später wurde ein Teil der Storys aufgeschrieben und einige der inzwischen arg blumigen Schauermärchen wollte man dann doch nicht unter dem eigenen Namen veröffentlicht sehen.


Das trifft aber nicht auf äthiopische oder koptische Schriften zu und es wurde schriftlich festgehalten, man hatte in der Zeit genügend Schreiber die auch der Sprache mächtig waren, es bedurfte keiner mündlichen Überlieferung. Außerdem sind diese Texte noch wesentlich älter als die, die wir aus der Bibel kennen.


Zitat:
Dies (Fehldeutung religiöser Texte und Interpretation im eigenen Kontext) ist schließlich auch der Hauptkonflikt zwischen vielen Gläubigen und Andersgläubigen.


Mit Glaube hat das m. E. nichts zu tun, das ist ja gerade die Fehlinterpretation mit der wir von den, ich nenne sie mal hauptamtlichen "Verkündern", seit Jahrhunderten beglückt werden. Ich sehe diese Schriften als das an, was sie sind, eine chronologische Abhandlung über Vorgänge und Ereignisse längst vergangener Zeiten, nichts weiter.

Gruß,
Joachim
Augenzwinkern

Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert, zum letzten Mal von Joachim: 22.12.2015 13:14.

22.12.2015 13:01 E-Mail | Beiträge des Benutzers | zu Buddylist hinzufügen
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Ein weiterer sehr interessanter Text ist unter Hiob im Kap. 41 zu lesen, Link zu Bibelonline:

http://www.bibel-online.net/buch/luther_1912/hiob/41/

Da wird etwas oder ein Ding sehr blumig aber m. E. dennoch nachvollziebar beschrieben. Als Kern kann man entnehmen, das da etwas ist, was Funken und Feuer speit, Rauch von sich gibt, eine ungeheuer starke Panzerung besitzt und eine "Scherbenspur" im Schlamm hinterlässt. Unter anderem heisst es: "...Es spottet der bebenden Lanze...", oder: "...er achtet Eisen wie Stroh .." oder "..die Keule wie Stoppeln.." usw. usw.

Nur zu verständlich und hervorragend beschrieben und darin gipfelnd, das vor ihm her die "Angst" hüpfte und auf Erden "niemand seinesgleichen" wäre. Besser konnte man es wohl angesichts der fehlenden Worte für etwas, was man offensichtlich nicht kannte, kaum ausdrücken.

Ich weiß nicht, was für Bilder Euch bei diesem Text vor Augen kommen. - Hier habe ich ebenfalls den Verdacht, das im Grunde etwas sehr "technisches" beschrieben wird, das wir alle kennen, ein "Panzer" mit Flammenwerfer o. ä. - Auch der Ausdruck ".. unten hat er scharfe Scherben" und "..fährt wie mit einem Dreschwagen über den Schlamm..." ist toll gewählt und mutet stark an ein Kettenfahrzeug an. - Natürlich kann man wenn man will auch hier anderes reininterpretieren und alles als extatische Wahnvorstellung oder Dichtung abtun, das bleibt letztlich jedem selbst überlassen.

Die alten mythologischen Schriften sind voll von solchen o. ä. sehr merkwürdigen Beschreibungen.

schönen Gruß,
Joachim Augenzwinkern

Dieser Beitrag wurde 8 mal editiert, zum letzten Mal von Joachim: 27.12.2015 11:46.

27.12.2015 11:26 E-Mail | Beiträge des Benutzers | zu Buddylist hinzufügen
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Einer der beindruckendsten mythischen Texte findet sich allerdings nicht im AT sondern im NT Kapitel 21 Offenbarung, Link zu Bibelonline:

http://www.bibel-online.net/buch/luther_...fenbarung/21/#1

Im Kern wird hier, wenn man das ganze Beiwerk und übliche Brimborium weglässt, beschrieben, wie buchstäblich eine ganze Stadt aus dem Himmel herabfährt. Kantenlänge laut Text 12000 Feldweg. Ein Feldweg entspricht angeblich dem griechischem "stadion", das laut Wikipedia etwa 180-200 m betrug. Das heisst in der Kantenlänge käme man auf sagenhafte 12000*180 Meter = 2.160.000 Meter oder 2160 Kilometer. Andere Quellen, die sich auf israelitische Masse beziehen, beziffern einen Feldweg auf etwa 160 Meter und dann mit resultierenden 1900 Kilometern Kantenlänge immer noch gewaltig und den Ausmassen eines Planeten würdig. Eine Landung mit solch einem "Klotz" wäre aber keine Landung, sondern eine Kollision und Kathastrophe unvorstellbaren Ausmasses gewesen! Hier stimmt also etwas nicht mit der Massangabe, zumal es auch Quellen gibt, die den Feldweg als Strecke unbekannten Maßes angeben. Wahrscheinlicher ist es also, statt mit der Länge, mit der vermutlichen Breite eines Feldwegs zu rechnen. Nimmt man die Breite mit etwa 0,8 -1 Meter an, was natürlich reine Spekulation ist, sodass auch ärmliche Ochsenkarren ihn hätten befahren können, erhält man realistischere Werte. Eine Kantenlänge wäre dann minimal 12000*0,8 Meter = 9600 Meter oder etwa 9,6 Kilometer und würde erheblich mehr Sinn machen. Die "Stadt" wurde würfelförmig beschrieben, Länge, Breite und Höhe seien gleich. Die Dicke der sogenannten Mauer wurde mit 144 Ellen angegeben, das entspricht bei einer angenommenen Elle von etwa 50 cm etwa 77 Meter Wanddicke! Bei den gewaltigen Ausmassen ein durchaus realistischer Wert. - Weiter ist von 12 Toren die Rede, auf jeder Seite 3 Tore, die wie Perlen ausgesehen haben sollen. Interessant dabei, das die Stadt "nicht der Sonne oder des Mondes bedürfe, das sie ihr scheine" und die Gassen wie "lauteres Gold oder durchscheinendes Glas " leuchten würden. - Eigentlich einfach zu erklären, wenn man die vielfach blumigen Auschmückungen beiseite lässt. Eine elektrische Beleuchtung im inneren eines solchen Objektes z. B. würde von dem vermutlich glänzenden Böden und Wänden reflektiert werden, deswegen braucht da auch die Sonne nicht zu scheinen! - Sehr gut beschrieben, wie ich finde. Das ganze Äussere der "Stadt" wurde dagegen mutmasslich von der Sonne beschienen und die metallene Aussenhaut reflektierte wohl in den schillerndsten Farben. So wären auch die Vergleiche mit verschiedenfarbigen Edelsteinen zu erklären, auch mögliche Aussenbeleuchtung oder simple Positionlichter kämen hier in Frage.

Auf alle Fälle ein ungeheuer grosses Objekt, wenn es denn tatsächlich existiert hat und die Grössenangaben, die sich leider nicht belegen lassen, einigermassen stimmig sind. Beweisen lässt sich das nach heutigen Erkenntnissen nicht. Es müsste aber ein furchterregender Anblick gewesen sein, allein die Ausmasse, selbst wenn sie nur 4 oder 5 Kilometer betragen hätten, würde auch das unsere heutige Vorstellungskraft bei Weitem sprengen! Plausibel scheint eine so riesige Konstruktion für eine längere Reise im "All" allemal, auch die Würfelform würde keine hinderliche Rolle spielen. - Gut, natürlich alles reine Spekulation, auch hier liegt die vermutliche Wahrheit wie fast immer im Auge des Betrachters. Ein paar Gedanken darauf zu verschwenden lohnt meiner Ansicht nach aber schon.

schönen Gruß,
Joachim Augenzwinkern

Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert, zum letzten Mal von Joachim: 27.12.2015 20:37.

27.12.2015 20:25 E-Mail | Beiträge des Benutzers | zu Buddylist hinzufügen
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Ich dachte ich bringe mal ein paar Bilder von archäologischen Funden mit rein, da die bekanntlich mehr als tausend Worte sagen. Am liebsten hätte ich gern zum Britischen Museum verlinkt, die mehr als 3 Millionen Artefakte aus nahezu allen Epochen ihr Eigen nennt, aber die Suchfunktion für Bilder funktioniert nur fehlerhaft.

Hier mal ein Bilderlink zu bible-history.com:


http://www.google.de/url?q=http://www.bi...oHkgv6_4SEl11qA

Zu sehen ist hier die Sieges Stele des Naram Sin, einem assyrischem König etwa um 2200 v. Chr. Auffällig ist die Darstellung der Sonne oberhalb des auch sehr merkwürdig und konisch geformten Felsen? - Wenn man annimmt, das hier tatsächlich die Sonne dargestellt wurde, was für eine zweite Sonne ist das denn, die bruchstückhaft links neben ihr am Himmel steht?

Hier noch ein Bilderlink zu agrw.netz.de:

http://www.agrw-netz.de/images/Die%20hei...7/Abb.%2020.jpg

Zu sehen ist ein uraltes assyrisches Rollsiegel mit merkwürdigen Darstellungen, auffällig ein Objekt, was man für ein Flugzeug halten könnte.

Das sind nur 2 Beispiele von merkwürdigen Darstellungen, allein das britische Museum hat tausende von assyrisch, babylonischen oder sumerischen Rollsiegeln, Stelen und diverses mit rätselhaftem Charakter in ihren Archiven.

Es lohnt, sich diese Sachen mal anzusehen.

Gruß,
joachim

Dieser Beitrag wurde 4 mal editiert, zum letzten Mal von Joachim: 03.01.2016 16:23.

03.01.2016 16:11 E-Mail | Beiträge des Benutzers | zu Buddylist hinzufügen
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Eines der spektakulärsten Objekte und heftig umstritten unter Wissenschaftlern und Archäologen ist zweifellos eine Reliefdarstellung von Glyphen im Tempel von Abydoss in Ägypten. Was hier zu sehen ist, verschlägt einem buchstäblich den Atem. Der Tempel von Abydoss wurde von Pharao Sethos I vor etwa 3000 Jahren errichtet also etwa 1000 v Chr.

Man muss sich schon die Augen zubinden, oder sonstige Drogen verabreichen um hier noch religiöse oder kultische Dinge zu erkennen, die ganz eindeutig als das anzusehen sind was man heute sehr genau kennt. Manche Archäologen sind allerdings immer noch anderer Meinung.

http://www.hallofthegods.org/articles/mystery-abydos.html

Auch Wikipedia vertritt hier die konservative Auffassung, das es sich lediglich um die Namenskartusche des Pharaos handelt, komisch nur, das die Zeichen auf der wirklichen Kartusche so gar keine Ähnlichkeit mit einigen auf dem Relief befindlichen haben.

https://de.wikipedia.org/wiki/Abydos-Hieroglyphen

Die Erklärungversuche der Symbolik von Wikipedia würde ich als hahnebüchenen Unsinn bezeichnen. Mag man die Erklärung für die Kampfpanzer- oder Ubootglyphe gerade noch schlucken, die Erklärung für die Helikopterglyphe ist ausgesprochener Unsinn, wenn man diese Symbole übereinanderlegt kommt nie und nimmer dieses modern wirkende Objekt dabei raus. Das unterstreicht eigentlich, wie hilflos hier versucht wird, das Dargestellte zu erklären, oder sollte man besser sagen wegzudividieren?

Auch die Erklärung, da wäre neuer Putz drüber gezogen und übermalt worden, ist grotesk und entbehrt jeglicher Logik, der Bauherr war doch bekannt? Warum soll da vorher also was anderes gestanden haben? So messerscharf, wie diese Glyphen gearbeitet sind, glaube ich diesem Erklärungsversuch kein Wort. - Aber bildet euch selbst eine Meinung davon.

Gruss,
Joachim

Dieser Beitrag wurde 9 mal editiert, zum letzten Mal von Joachim: 06.01.2016 22:45.

06.01.2016 21:54 E-Mail | Beiträge des Benutzers | zu Buddylist hinzufügen
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Nicht weniger spektakulär sind allerdings diese niedlichen kleinen Kerle, auch "Atlanten von Tula" genannt, auf einer 10 m hohen Stufenpyramide der Tolteken des Gottes Quetzalcoatl in Zentralmexico auf dem die immerhin 4,6 Meter hohen Atlanten stehen!

Aber die Größe ist nicht das Einzige, was bei denen verwundert, auffällig auch hier merkwürdig technisch anmutende Dinge. Das Aggregat , das sie vor dem Oberkörper tragen kommt mir sehr bekannt vor, Sauerstoffgerät? und die Arme zur Linken umfassen etwas, was einem Schusswaffenhalter ziemlich nahe kommt. Die ganze Erscheinung der Statuen mutet seltsam an und erinnert irgendwie an einen stabilen Schutzanzug samt dicker Quadratlatschen, Bilderlink zu mex4you.net:

http://mex4you.net/wallpapers/albums/use...Atlantes-03.jpg

Auf jeden Fall sehe ich hier keinen religiösen Zierrat, wie viele Archäologen, ich finde die sollten mal die Augenbinden abmachen und ihr Weltbild überdenken, das sie sich sicherlich mühsam in Jahrzehnten zusammengebaut haben.

Gruß,
joachim

Dieser Beitrag wurde 3 mal editiert, zum letzten Mal von Joachim: 07.01.2016 22:48.

07.01.2016 22:36 E-Mail | Beiträge des Benutzers | zu Buddylist hinzufügen
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Last but not least wollte ich, um mit Bildern abzuschliessen noch ein Artefakt vorstellen, das wohl das umstrittendste unter allen ist. In der Ruinenstadt Palenque wurde es erst 1952 von einem Archäologen im Tempel der Inschriften entdeckt. Es ist eine monumentale Abdeckplatte eines tonnenschweren Sarkophages des Maya Gottes Pacal. Hier der Bilderlink zu rijksmuseum amsterdam:

http://rijksmuseumamsterdam.blogspot.de/...pyramid-of.html

Es mag sicher bessere Bilder davon geben, aber ich wollte auf keinen Fall auf allzu diffuse Seiten verlinken. Das Bild wird auf der Seite als Aufstieg des Gottes Pakal aus der Unterwelt tituliert. Das Relief stellt den Maya Gott Pakal dar und ist ringsherum von einer Leiste mit Glyphen eingerahmt

Die konservative Fachwelt meint hier einen Lebenbaum, gebogene Maiskolben, einen Quetzalvogel und den aufgesperrten Rachen der Unterwelt nebst Göttern zu erkennen. Das sind nur einige von vielen Erklärungsversuchen der wissenschaftlichen Welt, obwohl bekannt ist, das selbst heute noch viele Mayaglyphen der Deutung harren und Rätsel aufgeben.

Selbst mit viel Phantasie kann ich hier aber keine Maiskolben, Lebensbäume, das war auch eine Theorie und auch keinen aufgesperrten Rachen der Unterwelt erkennen. Was ich aber ohne grosse Mühe zu sehen meine ist ein Objekt, in dem jemand eingekauert drinsitzt, am hinteren Teil meine ich Flammen zu erkennen, die von dem Gerät ausgestossen werden. Der Bereich vor dem Heck wirkt auch, als sei hier ein technisches Aggregat oder Triebwerk vereinfacht dargestellt worden. Der vordere Teil wirkt auf mich auch eher wie eine Kanzel, aber nicht wie ein Baum. - Klar ist, das das durch die Maya typische schnörkelhafte Darstellung kein einfaches Artefakt ist, dennoch habe ich ohne jeden Zweifel den Eindruck einer verballhornten technischen Wiedergabe. - Was es letztlich darstellt mag jeder für sich entscheiden, mein Eindruck steht jedenfalls fest.

Gruß,
joachim

Dieser Beitrag wurde 3 mal editiert, zum letzten Mal von Joachim: 08.01.2016 19:42.

08.01.2016 19:35 E-Mail | Beiträge des Benutzers | zu Buddylist hinzufügen
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Ein Resumee oder Schlusswort, meine ganz persönliche Meinung:

Wenn man all diese Relikte aus grauer Vorzeit, sei es in Schriftform oder in Stein gehauen, in der Summe betrachtet, verdichten sich die Indizien, das es vor unserer technischen Zivilisation, ich drücke es mal vorsichtig aus, bereits Hochkulturen gegeben haben könnte, die mindestens auf dem technischen Stand waren wie wir heute, vielleicht sogar weiter. Die Hinweise sind einfach zu erdrückend und regelmäßig werden durch Ausgrabungen neue Dinge zutage gefördert. Dennoch harrt höchstwahrscheinlich noch vieles einer Entdeckung und gibt vielleicht weitere Rätsel auf.

Die Argumente der Schulwissenschaft, die solche Thesen nach wie vor größtenteils kategorisch ablehnt, berufen sich hauptsächlich auf fehlende "physische" Beweise. - Aber spielen wir doch mal ein simples Gedankenspiel durch. Nehmen wir an, unsere "Hochkultur" würde plötzlich untergehen, was so unwahrscheinlich nicht ist, angesichts möglicher Gefahren aus dem All oder durch uns selbst, Kriege, Naturkatastrophen etc. - Was würde ein hypothetischer zukünftiger Archäologe also in 40000 Jahren von uns noch finden? - Denn seien wir mal ehrlich, unsere Computer- und Digitaltechnik würde mehrere tausend Jahre nicht überdauern, auch Autos, Flugzeuge etc. würden durch natürliche Zersetzung zu Staub zerfallen, viele Kunststoffe würden sich ebenfalls auflösen. - Was also bleibt? - Allenfalls Nichtmetalle wie Keramik o. ä. würden wohl relativ unbeschadet überdauern, analoges, wie Grabsteine z. B. auch.

Der Archäologe der Zukunft würde vermutlich ausser ein paar Grabsteinen nur ein paar "Keramikscherben" finden und mutmassen, das es vor langer Zeit eine primitive Kultur gegeben haben muss, die in der Lage war Keramiken herzustellen und Steine zu bearbeiten. Das würde dann zur allgemeinen Lehrmeinung erhoben (wie heute auch!). - Das wir aber auch Computer und den ganzen Rest der Technik hatten, davon wird er möglicherweise nie etwas erfahren und es auch kategorisch ausschliessen, es sei denn ewas von unseren Errungenschaften hätte irgendwo in gut geschützten Bereichen überlebt und wäre damit ein "unwiderlegbarer" Beweis. - Sind vielleicht deshalb so viele in "Stein" gehauene Relikte hinterlassen worden, weil man sich der Tatsache der Vergänglichkeit von empfindlicher Hochtechnologie bewusst war und daher auf analoge Techniken setzte?

Nun, wir werden es vielleicht nie erfahren. Diese einfachen Überlegungen jedenfalls verdeutlichen, wie schwierig es u. U. sein kann, nach Jahrtausenden noch "physische" Beweise einer "technischen" Hochkultur auf unserem Stand zu finden. Das schliesst aber dennoch nicht aus, das es diese Hochkulturen gegeben hat.

schönen Gruß,
Joachim smile

Dieser Beitrag wurde 4 mal editiert, zum letzten Mal von Joachim: 10.01.2016 12:35.

10.01.2016 12:17 E-Mail | Beiträge des Benutzers | zu Buddylist hinzufügen
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Sorry, meine Aufzählung, was man eventuell noch finden würde, war nicht ganz vollständig. Natürlich würde man auch noch Knochen, Knochenfragmente, Grundmauernreste und vielleicht auch noch unförmige stark korrodierte Metallklumpen (kommt auf die Legierung an)nach einer hypothetischen Zeit von etwa 40000 Jahren finden. - Um es genauer zu formulieren, es müsste schon eine von den unterirdischen Anlagen gefunden werden, die z. B. die Amerikaner im Rahmen ihrer nationalen Verteidigung betreiben, um hinsichtlich technischer Gerätschaft fündig zu werden, falls nicht eingestürzt. Also auch das mit einem dicken Fragezeichen, weil schon ein hinreichend starkes Erdbeben ausreicht, um eine durch die Zeiten bereits geschwächte Konstruktion auszulöschen. - Alles was dagegen ungeschützt irgendwo liegt, wird wie so vieles ein Opfer der Erosion werden.

Gruß,
Joachim

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11.01.2016 10:59 E-Mail | Beiträge des Benutzers | zu Buddylist hinzufügen
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Mein Schlusswort war vielleicht etwas voreilig, ich habe noch etwas zum Thema gefunden, eine Stele des assyrischen Königs Ashurnasirpal aus dem 9. Jahrhundert v. Chr. das ich nicht vorenthalten wollte, Link zu studentreader:

http://studentreader.com/files/nimrud/ni...9-2009-1000.jpg

Zu sehen ist hier ein Alabasterrelief des besagten Königs aus dem Britischen Museum mit merkwürdiger Symbolik im oberen Teil, aber da ist noch etwas an seinem unteren Handgelenk, das mich mächtig irritiert. Zwar gibt es auf anderen Reliefs ähnliche Darstellungen, die aber eher wie Blumenornamentik oder Schmuck aussehen, aber das ist hier völlig anders. Ganz klar kann man eine filigrane Einteilung erkennen, die stark an eine analoge Uhr erinnert. Eine Fälschung oder nachträgliche Bearbeitung kann man wohl ausschliessen, da die Einteilung aus 9 Feldern und nicht wie heute üblich aus 12 besteht. - Spätestens hier wird es aber kurios, wenn man annimt, das es sich tatsächlich um einen vorchristlichen Zeitmesser handeln könnte. Im äthiopischen Henochtext wurde der Prophet u. a. in der Himmelskunde unterwiesen und es hieß, das ein ganzer Tag in 18 gleiche Teile unterteilt werden soll und bei Tag-und Nachtgleiche je 9 Teile Tag wären und 9 Teile Nacht...

Ich hatte mich beim Lesen zwar gewundert, da wir ja heute in 24 Stunden rechnen, konnte mir aber keinen rechten Reim darauf machen. Merkwürdig ist diese 18er Einteilung schon, es stellt sich hier die Frage nach den Warum?

Verblüffend ist es auf alle Fälle und wie es scheint, gibt es für die obskuren Textpassagen des äthiopischen Henochs, die man ja anzweifeln könnte, wohl einen steinernen Beleg. Es kann also m. E. nicht alles pure Fiktion sein, was da so aufgeschrieben wurde. Vielleicht finden sich ja noch mehr Hinweise in der Richtung, rätselhaft aber bleibt die Einteilung in 18 Stunden.

Gruß,
joachim

PS: Ich konnte leider nicht auf das sehr viel bessere Foto von Wikimedia.org verlinken. Wer das in einer besseren Qualität sehen will sollte auf die wikimedia Seite gehen.

Dieser Beitrag wurde 7 mal editiert, zum letzten Mal von Joachim: 14.01.2016 18:15.

14.01.2016 17:57 E-Mail | Beiträge des Benutzers | zu Buddylist hinzufügen
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Noch ein assyrischer König, Shamshi Adad V, der auf die gleiche stereotype Weise verewigt wurde. - Stets die gleiche rätselhafte Symbolik im oberen Teil, Sonne Mond und was bedeuten die anderen Zeichen? - Auch hier wieder ein merkwürdig anmutender Handgelenkschmuck. Mühelos ließe sich eine ganze Kollektion quer durch die verschiedenen assyrisch, sumerisch, babylonischen Epochen anlegen, Bilderlink zu Antikforever.com:

http://antikforever.com/Mesopotamie/Assy.../assyrie22b.jpg

Gruß,
Joachim

Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert, zum letzten Mal von Joachim: 18.01.2016 15:35.

18.01.2016 15:26 E-Mail | Beiträge des Benutzers | zu Buddylist hinzufügen
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Ein weiteres ausserordentlich interessantes Artefakt ist dieser Goldanhänger des mixtekischen Totengottes Mictlantecuhtli, Bilderlink zu latinamericanstudies.org:

http://www.latinamericanstudies.org/mixt...xtec-gold-2.jpg

Bemerkenswert ist hier die Ornamentik auf dem Brustbereich, was es darstellt ist nicht bekannt. Auch hier könnte man sehr leicht technisches in verballhornter Darstellung sehen. Sehr verdächtig erscheinen mir die Kringel, die mit Sicherheit keine Zahlzeichen sind. Die sehen eher aus wie Lötaugen auf einer Platine. Was den Verdacht stützen könnte ist die Tatsache, das einige von denen Stege haben, die mit dem Rahmen verbunden sind, Masseleitung?

Natürlich könnte man auf der rechten Seite einen Kopf mit Hutbedeckung erkennen, aber macht man es sich damit nicht zu leicht? - Rätselhaft ist diese Darstellung allemal.

Gruß,
Joachim Augenzwinkern
28.01.2016 16:21 E-Mail | Beiträge des Benutzers | zu Buddylist hinzufügen
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Um hier auch mal ein bischen weiterzumachen, habe ich noch ein paar sehr interessante Artefakte aus assyrischer Zeit zusammengetragen. Hier z. B. ein Ausschnitt aus einem Wandrelief auf wikipedia.org, das den assyrischen Gott Ashur auf einem geflügelten Objekt sitzend zeigt. Bei näherer Betrachtung könnten die Flügel aber auch angedeutete Flammen sein, was das Ganze noch mysteriöser macht.

https://upload.wikimedia.org/wikipedia/c...rom_Nimrud..JPG

Offensichtlich das gleiche Objekt findet sich noch auf weiteren Stelen oder Reliefs, hier auf der Stele des Königs Adad Nirari II, ca. 800 v. Chr., Link zu biblearchaeologie.org:

http://www.biblearchaeology.org/image.ax...irari-Stela.jpg

Hier auf einer Stele des Königs Shalmaneser IV ca. 782 v. Chr., Link zu ancient.eu:

http://www.ancient.eu/uploads/images/2500.jpg?v=1431031603

Hier auf einer Stele des Königs Ashurnasirpal II, ca. 883 v. Chr. auf wikipedia.org:

https://upload.wikimedia.org/wikipedia/c...th_official.jpg

und hier nochmal auf einem Relief des Ashurnasirpals auf bible-history.com

http://www.bible-history.com/imagesart/a...shur_nashir.jpg

Was auf dem letzten Bild noch hervorsticht, das das Objekt über einer Art Lebensbaum zu schweben scheint. Immer das gleiche sterotype Objekt, das doch stark an ein Fluggerät erinnert, auch wenn die Abbildung technisch stark vereinfacht und verballhont scheint. Ein dargestellter Vogel scheidet als Erklärung eigentlich aus, zu symmetrisch und gerade und es fehlt in allen fällen der kopf. Solche und andere merkwürdige Objekte gibt es zuhauf auch auf assyrisch baylonischen Rollsiegeln aus der vorchristlichen Zeit. Alles sehr merkwürdig und rätselhaft wie der Rest der Symbolik auch.

Gruss,
joachim Augenzwinkern

Dieser Beitrag wurde 10 mal editiert, zum letzten Mal von Joachim: 16.05.2016 16:45.

16.05.2016 16:30 E-Mail | Beiträge des Benutzers | zu Buddylist hinzufügen
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Um den Reigen komplett zu machen noch eine Kollektion von altassyrischen Rollsiegeln, die den großen Reliefs in puncto Merkwürigkeit in nichts nachstehen.

Assyrisches Rollsiegel um 900-730 vor Chr. auf pennsylvania.museum, Hier ein ebenfalls ein fliegendes Objekt, das über einem Lebensbaum schwebt:

http://www.penn.museum/sites/expedition/...eo-assyrian.jpg

Noch ein Rollsiegel mit gleich 2 fliegenden Objekten auf anthropolgy.si:

http://anthropology.si.edu/conservation/...raq_a130021.jpg

Last but not least noch eins auf crystalinks.com, das auch sehr aufschlussreich ist:

http://www.crystalinks.com/SumerCylinderSeal2.jpg

Gruss,
joachim Augenzwinkern

Dieser Beitrag wurde 3 mal editiert, zum letzten Mal von Joachim: 16.05.2016 17:26.

16.05.2016 17:23 E-Mail | Beiträge des Benutzers | zu Buddylist hinzufügen
Humfrey
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...und was sagen die Gelehrten, was dies darstellen soll?

Ich sehe da wahlweise einen Vogel oder irgendwas sonnenähnliches.

...Du hingegen scheinst überall Flugzeuge und Ufos zu sehen...

Wie heißt es doch so schön:
Zitat:
Wer als Werkzeug nur einen Hammer hat, sieht in jedem Problem einen Nagel.
16.05.2016 19:09 E-Mail | Beiträge des Benutzers | zu Buddylist hinzufügen
Dieter Weidinger
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Dieter Weidinger ist offline
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Da fällt mir gerade ein...
gestern noch, ja, da habe ich einen wirklich interessanten mythologischen Text über einen gewissen Perry Rhodan gelesen.
Da war auch die Rede von Krach, Bumm, Blitz und Feuer, Raumschiffe, UFOs und Aliens.
Also, mich hat das überzeugt. So wahrheitsgetreu, wie das beschrieben war, so was denkt sich doch keiner aus, oder?

Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert, zum letzten Mal von Dieter Weidinger: 17.05.2016 07:01.

17.05.2016 07:00 Beiträge des Benutzers | zu Buddylist hinzufügen
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Zitat:
Original von Humfrey
...und was sagen die Gelehrten, was dies darstellen soll?

Ich sehe da wahlweise einen Vogel oder irgendwas sonnenähnliches.

...Du hingegen scheinst überall Flugzeuge und Ufos zu sehen...


Die Gelehrten sehen überall nur Regen-, Fruchtbarheitsgötter oder zeremonielle Sonnenanbetung, dürfte doch bekannt sein oder?

Zu deiner Frage, nein, selbstverständlich sehe ich nicht überall Flugzeuge oder sonstige Objekte, nur wenn es einem förmlich ins Auge springt und hier springt es mich förmlich an. Das kann natürlich jeder anders sehen, aber die konventionelle Sichtweise auf solche Artefakte wird uns nicht unbedingt weiterbringen. - Ist es vielleicht so, das die moderne Archäologie Technik im Altertum am liebsten kategorisch ausschließen möchte, weil es nicht ins wohlgezimmerte Weltbild passt?

Gruss,
Joachim Augenzwinkern

Dieser Beitrag wurde 2 mal editiert, zum letzten Mal von Joachim: 17.05.2016 09:30.

17.05.2016 09:24 E-Mail | Beiträge des Benutzers | zu Buddylist hinzufügen
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Zitat:
Original von Dieter Weidinger
Da fällt mir gerade ein...
gestern noch, ja, da habe ich einen wirklich interessanten mythologischen Text über einen gewissen Perry Rhodan gelesen.
Da war auch die Rede von Krach, Bumm, Blitz und Feuer, Raumschiffe, UFOs und Aliens.
Also, mich hat das überzeugt. So wahrheitsgetreu, wie das beschrieben war, so was denkt sich doch keiner aus, oder?


Gut, ich habe deine ironische Anspielung verstanden, ich möchte die Leute ja nur zum Nachdenken anregen und das Interesse für das Altertum wecken, das in mancher Hinsicht sehr viel interessanter ist, als die profane moderne Welt von heute.

Gruss,
joachim Augenzwinkern

Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert, zum letzten Mal von Joachim: 17.05.2016 09:28.

17.05.2016 09:28 E-Mail | Beiträge des Benutzers | zu Buddylist hinzufügen
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Ein wahre Fundgrube tat sich in Bezug auf altmesopotamischen Rollsiegeln auf der Seite themorgan.org, morganlibrary an museum New York auf.

Hier ein paar Rollsiegel um 1000-539 v. Chr.
Stets die gleiche merkwürdige Symbolic, auch hier wieder Objekte mit Flügeln, Lebensbäume etc:

http://www.themorgan.org/sites/default/f...g?itok=pdyHfIsx

ebenfall aus dem Archiv dieses Rollsiegel:

http://www.themorgan.org/sites/default/f...g?itok=hsWujR0T

Ausserordenlich interessant auch dieses hier:

http://www.themorgan.org/sites/default/f...g?itok=UdyCc_FT

Ich sage nur, wer Augen hat der sehe, jeder mag sich aber selbst ein Urteil bilden, was da alles dargestellt ist

Gruss,
Joachim Augenzwinkern

Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert, zum letzten Mal von Joachim: 18.05.2016 15:33.

18.05.2016 15:30 E-Mail | Beiträge des Benutzers | zu Buddylist hinzufügen
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Hier noch ein bemerkenswertes Relief aus dem Hathor Tempel, Ägypten, was auch bis heute sehr kontrovers diskutiert wird, Link zu Wikimedia:

https://upload.wikimedia.org/wikipedia/c...a_Krypta_42.jpg

Unzweifelhaft lässt m. E. sich so etwas wie ein Ballon oder eine äußere Hülle erkennen, in dem sich so etwas wie ein gewendelter Draht? befindet. Der Träger auf dem das ganze Objekt ruht sieht einem Keramik Isolator verteufelt ähnlich. - Ja man muss sich schon die Augen zubinden, um solche Details zu übersehen. Sicher wäre eine solche Konstruktion, wie hier dargestellt, für eine angenommene Glühbirne etwas unpraktisch. Aber vielleicht wollte man nur zeigen, das man das Prinzip kannte?

Der Bilduntertext bei Wikipedia lautet: "Tagesbarke des Sonnengottes", ich muss schon sagen, selten so gelacht. Die Bezeichnung stammt bestimmt von einem Archäologen, der das seinerzeit entdeckt hat. - Sollte dem so sein, muss man dem guten Mann allerdings Zugute halten, das es im 18. Jahrhundert noch kein elektrisches Licht gab, so gesehen hatte er natürlich Schwierigkeiten das Relief in irgendeiner Weise zu deuten. Zwangsläufig kommen dann solche Phantasiebeschreibungen dabei raus. - Das gilt wohl für so ziemlich alle Entdeckungen in vorindustrieller Zeit, wo Techniken, die uns heute wohl vertraut sind einfach noch nicht bekannt waren.

Gruss,
Joachim
22.05.2016 15:53 E-Mail | Beiträge des Benutzers | zu Buddylist hinzufügen
Humfrey
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Zitat:
Original von Joachim
[...]
Unzweifelhaft lässt m. E. sich so etwas wie ein Ballon oder eine äußere Hülle erkennen, in dem sich so etwas wie ein gewendelter Draht? befindet. [...]


Unzweifelhaft zweifle ich an Deiner Haft... Augenzwinkern

Also ich sehe da 4 Personen auf einem Floß-ähnlichen Objekt (das könnte die erwähnte Barke sein), der Steuermann / Bootsführer / Anführer / Herrscher (links) führt ein großes Segel oder Steuer, vor welchem sich eine Schlange befindet. (hast Du schonmal "gewendelten Draht" mit Maul und Auge gesehen?)

Zitat:
Der Träger auf dem das ganze Objekt ruht sieht einem Keramik Isolator verteufelt ähnlich. - Ja man muss sich schon die Augen zubinden, um solche Details zu übersehen. Sicher wäre eine solche Konstruktion, wie hier dargestellt, für eine angenommene Glühbirne etwas unpraktisch. Aber vielleicht wollte man nur zeigen, das man das Prinzip kannte?


In 50 Jahren wird man Dich fragen "Glühbirne? Seit wann kann Obst leuchten?"

LEDs und LED-Leuchten sehen übrigens völlig anders aus, und bestehen weder aus großen Hohlkörpern noch aus "Drahtwendeln mit Maul und Augen".

Zitat:
Das gilt wohl für so ziemlich alle Entdeckungen in vorindustrieller Zeit, wo Techniken, die uns heute wohl vertraut sind einfach noch nicht bekannt waren.


Nur weil etwas "so ähnlich aussieht", muß es noch lange nicht das sein, was man da so hineininterpretiert.
23.05.2016 05:18 E-Mail | Beiträge des Benutzers | zu Buddylist hinzufügen
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Hallo Humfrey, ich sagte ja, für eine vermutete Glühbirne wäre die Anordnung etwas unpraktisch, aber ein Segel sehe ich da dennoch nicht. Es könnte sich auch um etwas anderes handeln. Die Schlange sehe ich auch, denke aber das letztlich eine verballhonte Darstellung ist. Der sogenannte Djedpfeiler auf dem das Gebilde ruht, mutet eindeutig seltsam an, ob jetzt ein Isolator oder nicht, wäre die Preisfrage. Käme drauf an, ob Hochspannung im Spiel war oder nicht. Wofür denn die rippenartige Konstruktion, nur Beiwerk, oder doch ein wichtiges Merkmal? - Wozu dieser längliche Kasten auf der rechten Seite, wo eindeutig der Stiel der angeblichen Lotusblüte herausführt? - Obst erkenne ich hier nicht unbedingt, nur weil das Objekt birnenförmig ist, das wäre doch ein ziemlich riesenhaftes Obst und würde keinen sinn ergeben. Die Segeltheorie würde ich ebenfalls ausschliessen, für ein Segel eine ziemlich merkwürdige und unpraktische Konstruktion. Segel wurden auch schon bei den Ägyptern an Masten mit einer Querstange oder Rah befestigt und hatten rechteckige oder dreieckige Formen.

Selbst wenn die Theorie von einer Glühbirne technisch vage, fragwürdig und nicht haltbar ist, da mache ich keinen Hehl draus, so deutet doch vieles auf eine technische Apparatur unbekannten Zwecks hin. Natürlich sind mir die blumigen Texte der übersetzten Hieroglyphen bekannt, indem auch von einer Barke die Rede ist, die Bildsprache ist m. E. dennoch verblüffend technischer Natur, was auch immer das letztlich ist. Es gibt viele andere Beispiele von Darstellungen, die stark darauf hinweisen, das mutmasslich unverstandene Technik rudimentär und unvollkommen dargestellt wurde.

Gruss,
joachim Augenzwinkern

Dieser Beitrag wurde 5 mal editiert, zum letzten Mal von Joachim: 23.05.2016 09:40.

23.05.2016 09:14 E-Mail | Beiträge des Benutzers | zu Buddylist hinzufügen
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Nur mal zum Spaß, habe ich mir nochmal die Atlanten der Tolteken in Mexico vorgenommen und ein wenig mit Farben und Kontrasten gespielt, sodass bestimmte Dinge besser hervortreten.
Es ist schon verblüffend, wie modern diese Figuren wirken, wenn man etwas nachhilft, sie aus dem Grau der Geschichte befreit und etwas Leben einhaucht. Links auf dem Bild, die von mir bearbeitete Figur, rechts das Original.

Eigenlich alles da, Schutzanzug, modern wirkende Moonboots oder Stiefel, Waffenhalter samt Waffe, mehrere Gürtel um den Anzug, Werkzeugumhang, Helm und Unterhelmkapuze, Sauerstoffaggregat, ja was denn sonst?

Dennoch sind diese niedlichen Kerle, 4,6 m hoch, nach wie vor höchst umstritten unter Forschern, ich frage mich, wieviel offensichtliche in Stein gehauene zwingende Indizien die Wissenschaft denn noch braucht, um sich die richtigen Fragen zu stellen?

Gruß,
joachim Augenzwinkern

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Dieser Beitrag wurde 2 mal editiert, zum letzten Mal von Joachim: 24.05.2016 18:38.

24.05.2016 18:28 E-Mail | Beiträge des Benutzers | zu Buddylist hinzufügen
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Für mich ist das gehörig esoterisch angehaucht und die ganze Diskussion sowas von oberflächlich. Gerade Theologie und alte Kulturen bedürfen einer gehörigen Portion an Wissen und Studium, sonst kann man da was weiß ich noch hinein interpretieren.

Ich halte von diesen Dingen genau nichts, besser gesagt, weniger als nichts. Wenn man unbedingt nach einer Wahrheit abseits der Wissenschaft suchen möchtet, dann findet man sie auch, eine selbst gezimmerte Wahrheit, die aber in keinster Weise mit Fakten und der Realität übereinstimmen.

Ich gehe sogar noch weiter und halte sowas für gefährlich, weil es Menschen gibt, die sich in solch Realitäten so reinsteigern, dass sie den Blick für die tatsächliche Realität verlieren. Sie sind quasi eine elitäre Gruppe, eine Minderheit, die die tatsächliche, all der Geschichte und Wissenschaft widersprechende Wahrheit kennen. Und sie haben einen selbst auferlegten Auftrag.
Nämlich die Mehrheit der Uneingeweihten in ihre Realität hinein zu ziehen. Copy&Paste von div. Verschwörerseiten und Pseudo-wissenschaftlichen Sammelsurien sind nur ein Teil davon.

Falls du ernsthaft in Erwägung ziehst, dass vor dem Altertum oder im beginnendem Altertum eine Zivilisation wie die heutige existent war, bzw. die Kulturen von diesen Besuch bekamen oder selbst weit entwickelt waren (oder Zeitreisen, der Absurdität sind keine Grenzen gesetzt), dann schreib das bitte klar.
Das wäre geradlinig.
Bestünde dieser absurde Gedankengang weiter, dann ist es schon interessant, dass die Besucher oder die modern ausgerüstete Kultur genau die gleichen Errungenschaften hatten, wie wir. Hubschrauber, Waffen und dergleichen.
Und falls es Zeitreisen schon mal gegeben hat, dass die Zivilisation zwar durch Zeit und Raum sich bewegen konnte, unglaubliche Mengen an Energie dazu zur Verfügung hatten, aber dennoch schnöde Verbrennungsmotoren in Hubschraubern einsetzten oder Waffen wie wir sie heute kennen hatten.

Absurder geht es nicht mehr. Ich will dich nicht beleidigen, nichts liegt mir ferner, aber das ist wirklich in sich geschlossener, hanebüchener Unsinn.
24.05.2016 22:19 E-Mail | Beiträge des Benutzers | zu Buddylist hinzufügen
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Zitat:
Original von /dev/null
Für mich ist das gehörig esoterisch angehaucht und die ganze Diskussion sowas von oberflächlich. Gerade Theologie und alte Kulturen bedürfen einer gehörigen Portion an Wissen und Studium, sonst kann man da was weiß ich noch hinein interpretieren.


Hallo dev/null, das hat mit Esoterik nichts zu tun und mit Theologie im weitesten Sinne auch nicht, ich vertrete hier keine Glaubensgemeinschaft, nur mich selbst. Im Übrigen brauche ich kein Studium von vorfabrizierten Dogmen und Lehrmeinungen um Dinge zu erkennen, die für mich alltäglich sind. Ein Wissenschaftler oder Archäologe, interpretiert Artefakte vor dem Hintergund seiner höchst eigenen Biographie und in der Vergangenheit gelerntes mehr oder weniger nach z. Z. gängigen Lehrmeinungen oder persönlichen Ansichten. Das ist mindestens ebenso zweifelhaft anzusehen.

Zitat:
Ich halte von diesen Dingen genau nichts, besser gesagt, weniger als nichts. Wenn man unbedingt nach einer Wahrheit abseits der Wissenschaft suchen möchtet, dann findet man sie auch, eine selbst gezimmerte Wahrheit, die aber in keinster Weise mit Fakten und der Realität übereinstimmen.


Das bleibt natürlich Dir überlassen was du davon hälst, aber Wissenschaft automatisch mit Fakten und Wahrheit gleichzusetzen halte ich für ziemlich gewagt. Auch die stochern vornehmlich im Nebel der Geschichte und zimmern sich, wie Du so schön sagst "Realitäten" zusammen, die keineswegs so stimmen müssen.

Zitat:
Ich gehe sogar noch weiter und halte sowas für gefährlich, weil es Menschen gibt, die sich in solch Realitäten so reinsteigern, dass sie den Blick für die tatsächliche Realität verlieren. Sie sind quasi eine elitäre Gruppe, eine Minderheit, die die tatsächliche, all der Geschichte und Wissenschaft widersprechende Wahrheit kennen. Und sie haben einen selbst auferlegten Auftrag.
Nämlich die Mehrheit der Uneingeweihten in ihre Realität hinein zu ziehen. Copy&Paste von div. Verschwörerseiten und Pseudo-wissenschaftlichen Sammelsurien sind nur ein Teil davon.


Jetzt wirds aber abstrus, ich denke Menschen können ganz gut auseinander halten, was stimmig sein könnte oder was nicht, ausgenommen wirklich kranke Menschen, aber die brauchen dann auch professionelle Hilfe. Mich hier aber in die Ecke von Sektierern schieben zu wollen und auch noch für gefährlich zu erklären ist nicht nur böse sondern auch vollkommen absurd. Ich möchte Denkanstösse geben mehr nicht, niemand muss meiner Argumentation letztlich folgen. Die von Dir angesprochenen Seiten meide ich ganz bewusst, diese Falschbehauptung von Dir werde ich so nicht stehen lassen.

Zitat:
Falls du ernsthaft in Erwägung ziehst, dass vor dem Altertum oder im beginnendem Altertum eine Zivilisation wie die heutige existent war, bzw. die Kulturen von diesen Besuch bekamen oder selbst weit entwickelt waren (oder Zeitreisen, der Absurdität sind keine Grenzen gesetzt), dann schreib das bitte klar.
Das wäre geradlinig.


Ein klares ja, werde ich jetzt verhaftet?

Zitat:
Bestünde dieser absurde Gedankengang weiter, dann ist es schon interessant, dass die Besucher oder die modern ausgerüstete Kultur genau die gleichen Errungenschaften hatten, wie wir. Hubschrauber, Waffen und dergleichen.


Das ist Deine höchst persönliche subjektive Meinung und erhebt ebenso keinen Anspruch auf Wahrheit. - Das eine eventuelle frühere Hochkultur zumindest über ähnliche Errungenschaften verfügt haben könnte wie wir heute, wäre m. E. nur allzu logisch.

Zitat:
Absurder geht es nicht mehr. Ich will dich nicht beleidigen, nichts liegt mir ferner, aber das ist wirklich in sich geschlossener, hanebüchener Unsinn.


Gut, Du hast deine Meinung noch mal bekräftigt, das habe ich verstanden und respektiere das auch. Es war nie mein Anspruch, das alle einer Meinung sind. Davon lebt ja eine konstruktive Diskussion schließlich. Deine Einwände waren zuweilen aber alles andere als konstruktiv, sondern persönlich motoviert, abwertend und diskreditierend gegenüber meiner Person.

Gruss,
joachim Augenzwinkern

Dieser Beitrag wurde 6 mal editiert, zum letzten Mal von Joachim: 25.05.2016 10:07.

25.05.2016 09:46 E-Mail | Beiträge des Benutzers | zu Buddylist hinzufügen
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Zitat:
Original von Joachim
.....
Jetzt wirds aber abstrus, ich denke Menschen können ganz gut auseinander halten, was stimmig sein könnte oder was nicht, ausgenommen wirklich kranke Menschen, aber die brauchen dann auch professionelle Hilfe.
.......


Da habe ich mal ne Frage zu:
Deiner Meinung nach sind also die Anhänger von bspw. Chemtrails krank?
25.05.2016 10:05 E-Mail | Beiträge des Benutzers | zu Buddylist hinzufügen
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Hallo Bertel mit der Thematik habe ich mich nicht näher befasst, weiß nur soviel, das es sich wohl um die Flugzeugabgase dreht.

Das Flugzeuge wie auch Autos die Luft verpesten dürfte wohl jedem klar sein,
Was da aber sonst noch an merkwürdigen Theorien durch die Gegend geistert,
hat mich nie sonderlich interesiert.

Gruss,
joachim Augenzwinkern
25.05.2016 10:14 E-Mail | Beiträge des Benutzers | zu Buddylist hinzufügen
Humfrey
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Humfrey ist offline
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Zitat:
Original von Joachim
Nur mal zum Spaß, habe ich mir nochmal die Atlanten der Tolteken in Mexico vorgenommen und ein wenig mit Farben und Kontrasten gespielt, sodass bestimmte Dinge besser hervortreten.
Es ist schon verblüffend, wie modern diese Figuren wirken, wenn man etwas nachhilft, sie aus dem Grau der Geschichte befreit und etwas Leben einhaucht. Links auf dem Bild, die von mir bearbeitete Figur, rechts das Original.


Deine handcolorierte Figur erinnert mich sehr stark an andere ähnliche Figuren:



Zitat:

Eigenlich alles da, Schutzanzug, modern wirkende Moonboots oder Stiefel, Waffenhalter samt Waffe, mehrere Gürtel um den Anzug, Werkzeugumhang, Helm und Unterhelmkapuze, Sauerstoffaggregat, ja was denn sonst?


Stimmt, Du beschreibst auch diese beiden Figuren recht treffend. Hat der linke eigentlich ein Funkgerät im Helm integriert, oder welchem Zweck dient die Antenne?

Und die 6 elektrischen Kontakte auf der Brust sind natürlich keinesfalls einfach nur Jacken-Knöpfe... Augenzwinkern

Zitat:

Dennoch sind diese niedlichen Kerle, 4,6 m hoch, nach wie vor höchst umstritten unter Forschern, ich frage mich, wieviel offensichtliche in Stein gehauene zwingende Indizien die Wissenschaft denn noch braucht, um sich die richtigen Fragen zu stellen?

Gruß,
joachim Augenzwinkern


Ich glaube, Dein nächster Besuch im Erzgebirge könnte äußerst interessant werden, wenn Du den dortigen Handwerkern/Künstlern erklären willst, was sie da (Deiner Meinung nach) gerade schnitzen... großes Grinsen

Dieser Beitrag wurde 4 mal editiert, zum letzten Mal von Humfrey: 25.05.2016 13:21.

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Lieber Humfrey, Du darfst dich gerne lustig machen, dafür habe ich durchaus Verständnis. - Manche Menschen sehen die Dinge eben anders, das war mir von vornherein klar.

Gruss,
Joachim Augenzwinkern
25.05.2016 14:18 E-Mail | Beiträge des Benutzers | zu Buddylist hinzufügen
Humfrey
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Hallo Joachim,

ich habe exakt Deine Vorgehensweise angewandt.

Ich habe Figuren mit der typischen Darstellung von historischen Trachten interpretiert, indem ich Bestandteilen der Kleidung eine technische Natur angedichtet habe.

Ist es also falsch, wenn ich Deine Methode verwende?

Dieser Beitrag wurde 3 mal editiert, zum letzten Mal von Humfrey: 25.05.2016 14:44.

25.05.2016 14:42 E-Mail | Beiträge des Benutzers | zu Buddylist hinzufügen
Joachim Joachim ist männlich
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Hier eine völlig neue Interpretation der Atlanten von Tula, nach letzten wissenschaftlichen Erkenntnissen erarbeitet und für schlüssig und richtig erachtet. Ich lag wohl falsch mit meinen Annahmen. Du hast Recht Humfrey, ich sehe es jetzt auch, danke das Du mir die Augen geöffnet hast.

Gruss,
joachim Augenzwinkern

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25.05.2016 14:55 E-Mail | Beiträge des Benutzers | zu Buddylist hinzufügen
Joachim Joachim ist männlich
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Zitat:
Original von HumfreyIch habe Figuren mit der typischen Darstellung von historischen Trachten interpretiert, indem ich Bestandteilen der Kleidung eine technische Natur angedichtet habe.


"Angedichtet" ist in deinem Fall das richtige Wort, weil auf deiner Aufnahme nunmal nichts ist,
was man "eindeutig" technisch interpretieren könnte.

Du kannst Dich ja an meine letzte Interpretation halten, die ist "wissenschaftlich fundiert" und wird Dir wahrscheinlich eher zusagen. Augenzwinkern


Gruss,
joachim Augenzwinkern

Dieser Beitrag wurde 2 mal editiert, zum letzten Mal von Joachim: 25.05.2016 15:14.

25.05.2016 15:08 E-Mail | Beiträge des Benutzers | zu Buddylist hinzufügen
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