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Joachim Joachim ist männlich
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Dabei seit: 07.09.2011
Beiträge: 2.072
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Joachim ist offline
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Es ist über den Sachverhalt wohl schon so einiges geschrieben und gesendet worden aber jetzt zur Weihnachtszeit aktueller denn je. Das Thema ist für viele sicher nicht neu, denoch hat es m. E. nichts von seiner auch enormen gesellschaftlichen Brisanz verloren.

Seit Jahren legt der Onlinehandel und Verkauf kontinuierlich mit Steigerungsraten jenseits von gut und böse zu. Massiv profitieren in der Regel nur die Globalplayer. Für den kleinen Händler bedeutet E-Commerce in der Regel erhöhten Aufwand mit dem Internetauftritt, Produkteinstellungen und dem Warenwirtschaftssystem. Oft ein ein Fulltimejob der neben dem Kundenbetrieb in einem Ladengeschäft erledigt werde muss. Die Großen der Branche können sich dagegen locker ganze Agenturen dafür leisten die die Aufgaben übernehmen. Die Marktmacht von den Großen bekommen sie jeden Tag zu spüren, aber wer nicht mitmacht beim Onlinehandel, der ist bald ganz erledigt. Dennoch bringt das für die Mehrzahl der Einzelhandels-Geschäfte nur marginal auch größere Nachfrage. Zu sehr sind Amazon und Co. präsent, ja sogar so präsent, das eine Wettbewerbsverzerrung vorherrscht, die seinesgleichen in der jüngeren Geschichte sucht.

Und sie wachsen unaufhörlich weiter, das sind jetzt schon solche Giganten, das man deren manipulative und monopolistische Markt-Macht kaum mehr durchbrechen kann. Haben hier die Kartellbehörden geschlafen und wie groß darf eigentlich ein Konzern und seine politische Macht werden, um nicht demokratische Prinzipien grundlegend zu gefährden? - Eines scheint zumindest klar, wenn man diese Konzerne usw. ungebremst weiterwachsen lässt und der Konsument hat das ja durch sein Verhalten zum großen Teil in der eigenen Hand, dann besteht die Gefahr, das eines Tages nahezu der gesamte Handel unter deren Kontrolle gerät. - Heißt im Klartext, das man vielleicht nur noch bei einem (oder mehreren?)"Konzern(en)" kaufen oder verkaufen kann. Sortiment und Preise werden willkürlich festgelegt und Dinge bei denen nicht genug Gewinn gemacht wird, werden gar nicht mehr erhältlich sein! Ganz abgesehen auch von der enormen politischen Macht die dahinter steckt und diese Konzerne durch ihr ungebremstes Wachstum und Besetzen fast aller Lebenbereiche schon heute ausüben.

Wenn man dieser fatalen Entwicklung entgegenwirken möchte, müsste man spätestens jetzt ernsthaft darüber nachdenken Superkonzerne zu zerschlagen, um den Wettbwerb wieder eingermassen ausgeglichen zu gestalten und die Verbraucherinteressen zu wahren. Es wäre auch im Übrigen auch für die Demokratie besser, wenn man einer einseitigen Verschiebung der Macht zugunsten Der Wirtschaft entschlossen entgegentreten würde.

Was könnte man also tun und vor Allem, wer hätte die Macht solches zu tun? - Sollte man beten, das das Internet, also deren Geschäftsgrundlage mal wochenlang ausfällt, was eher eine zweifelhafte Option wäre? - Oder besser doch das eigene Konsumverhalten abseits der Schnäppchen-und Geiz ist Geil-Mentalität grundlegend hinterfragen und mal wieder im örtlichen Fachgeschäft kaufen so noch vorhanden?

Das muß der Einzelne letztlich ganz persönlich für sich entscheiden. Über eins sollte man sich aber im Klaren sein, was Ama*** und Co. treiben ist kein anständiger Wettbewerb, sondern ein ruinöser und exzessiver Preiskampf, der schon reihenweise Händler auf deren Portalen in den Konkurs getrieben hat. Das System Ama*** ist einfach, man lockt Händler auf die Plattform, lässt sie ein Weile gut verdienen, speichert alles was sich bei denen gut verkauft hat und schmeisst sie dann nach einer Weile unter fadenscheinigen Gründen wieder raus, sperrt deren Konten und Ama*** übernimmt dann quasi das Geschäft in eigener Regie.

Den Rest kann sich jeder selbst ausmalen, auch wohin das am Ende führt. Ein übleres Geschäftsmodell auch für die Beschäftigten, die auf Schritt und Tritt vom Konzern überwacht werden, ist mir noch nicht untergekommen. - Und was machen die Leute? - Bestellen und bestellen, ist ja alles so schön bunt im Cyberspace und so bequem. - Ja, auch wenn ich mich unbeliebt mache, für manche "Couchpotatos" wäre es gesundheitlich sicher besser mal ein paar Schritte in die Stadt zu laufen, als abertausende von Paketsklaven, die von ihrem Job oft nicht mal anständig leben können, in die Beine zu jagen, um den bestellten Krempel bis vor die Haustür oder am Besten noch direkt vors Sofa zu karren, nur um ein paar Euro zu sparen. - Der Nebeneffekt wäre, Innenstädte würden sich vielleicht nicht mehr so rasant zur Ödnis entwickeln, in denen es ausser ein paar Pizza-, Dönerbuden und Spielhallen noch was anderes gibt.

Gruß,
joachim Augenzwinkern

Dieser Beitrag wurde 2 mal editiert, zum letzten Mal von Joachim: 14.12.2017 12:00.

14.12.2017 11:54 E-Mail | Beiträge des Benutzers | zu Buddylist hinzufügen
Joachim Joachim ist männlich
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Dabei seit: 07.09.2011
Beiträge: 2.072
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Themenstarter Thema begonnen von Joachim

Joachim ist offline
Eigentlich wollte ich... Beitrag: beantworten | zitieren | editieren | melden       | Top

... ja keine Fremd-Pakete mehr annehmen, nun ist es doch passiert. Höchstwahrscheinlich aus einem Anfall weihnachtlicher Umnachtung und weil der arme Mensch von der Post morgens um 10 den Wagen voll hatte und die Nase wohl auch, nahm ich das Teil an. - Aber halt, was stand da drauf, "Prime?" - Darunter der berühmte gebogene Pfeil, der wohl einen Mund darstellen soll, schlagartig fielen mir die singenden Pakete aus der Werbung ein. - Uff, also Ama***, Streamingdienst oder so, stand ja auch drauf, "#Ö^*?*!"

Die Übersetzung der letzten Worte spare ich mir, wäre wohl nicht jugendfrei. - Nur soviel, ich konnte gerade noch vermeiden, das Treppenhaus wischen zu müssen und werde nicht mehr die Gepäckannahme oder Packstation für andere spielen nur weil Weihnachten (oder Ama***) vor der Tür steht.

Gruß,
joachim Augenzwinkern

Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert, zum letzten Mal von Joachim: 18.12.2017 11:32.

18.12.2017 11:23 E-Mail | Beiträge des Benutzers | zu Buddylist hinzufügen
Ginchen Ginchen ist weiblich
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Dabei seit: 15.04.2018
Beiträge: 62
Wohnort: Deutschland

Ginchen ist offline
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Zitat:
.....und werde nicht mehr die Gepäckannahme oder Packstation für andere spielen nur weil Weihnachten (oder Ama***) vor der Tür steht.......


großes Grinsen looool , ja, das kann ich gut nachvollziehen....
Am Anfang, als ich mal hier und da ein Paket angenommen habe, war das noch ok.
Doch dann merkte ich, dass besonders die DHL Fahrer schlichtweg keine Lust mehr hatten für die anderen Bewohner des Hauses bis in den 3ten Stock zu gehen. Also wurde eifrig hier geklingelt. Das nervte sehr. Nun mache ich den nicht mehr auf wenn ich den Wagen sehe, der Fahrer hier klingelt und ich weiss dass ich keins Sendung erwarte. Auch sowas was mich ärgert..
Ständog neue Fahrer, keine Stammfahrer mehr und es scheint sich bei denen im Depot rumzusprechen, gemäss dem Motto :" Wenn du da hinfährst , klingelst du einfach bei der Blonden , die nimmt die Pakete ab".

Nie mehr!
18.04.2018 11:55 Beiträge des Benutzers | zu Buddylist hinzufügen
Mart Mart ist männlich
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Dabei seit: 06.04.2007
Beiträge: 1.062
Wohnort: Dönerstadt (Köln)

Mart ist offline
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Zitat:
Original von Ginchen
Doch dann merkte ich, dass besonders die DHL Fahrer schlichtweg keine Lust mehr hatten für die anderen Bewohner des Hauses bis in den 3ten Stock zu gehen. Also wurde eifrig hier geklingelt.


Ja, da kann ich auch ein Lied von singen, ich wohne im Erdgeschoss. Und diesbezüglich muss ich hier auch noch ein "leider" hinzufügen. Augenzwinkern
18.04.2018 14:22 E-Mail | Beiträge des Benutzers | zu Buddylist hinzufügen
Joachim Joachim ist männlich
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Dabei seit: 07.09.2011
Beiträge: 2.072
Wohnort: NRW

Themenstarter Thema begonnen von Joachim

Joachim ist offline
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Vor Allem wirds dann so richtig nervig, wenn man im Haus eifrige Pakete Besteller hat, Da kommen dann manchmal 3 oder 4 pro Woche und meistens dann wenn keiner von denen Zuhause ist, ist ja klar. Wenn man einmal was angenommen hat klingeln die Boten grundsätzlich bei einem, aber damit ist jetzt Schluß, ich mache nicht mehr auf. Klappt ja scheinbar auch so, die legen das dann in den Carport oder vor die Haustür. Mir egal, zumal mal man von den Leuten nicht mal ein Dankeschön für das Annehmen erhält.

Gruß,
joachim Augenzwinkern
18.04.2018 18:00 E-Mail | Beiträge des Benutzers | zu Buddylist hinzufügen
Radiomicky Radiomicky ist männlich
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Dabei seit: 25.07.2007
Beiträge: 1.834
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Radiomicky ist offline
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Bei mir steht an meinem Klingelknopf:
"Ich öffne NICHT für AMAZON und ZALANDO!"
großes Grinsen
18.04.2018 22:50 Beiträge des Benutzers | zu Buddylist hinzufügen
Uli Bellgardt Uli Bellgardt ist männlich
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Beiträge: 37
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Uli Bellgardt ist offline
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Als ich noch täglich zur Arbeit ging und meine Frau auch, haben meine Nachbarn immer wieder mal ein Paket für uns angenommen. Nun bin ich in Altersteilzeit (der besten Erfindung seit dem tiefen Teller großes Grinsen ) und tagsüber öfters zu Hause. Da kann ich auch mal Pakete für die Nachbarn annehmen. Ich mache das für die Nachbarn, nicht für die Paketboten.

Ich habe allerdings auch eine sehr überschaubare Nachbarschaft, in der kurzen Seitenstraße mit ca. 10 Einfamilienhäusern wohnen weniger Leute als in so manchem Mietshaus in der Stadt.

Davon abgesehen ist "unser" DHL-Mann der beste überhaupt: immer gut gelaunt, immer freundlich.
19.04.2018 05:56 Beiträge des Benutzers | zu Buddylist hinzufügen
Radiomicky Radiomicky ist männlich
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Dabei seit: 25.07.2007
Beiträge: 1.834
Wohnort: Göttingen

Radiomicky ist offline
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Zitat:
Original von Uli Bellgardt
Davon abgesehen ist "unser" DHL-Mann der beste überhaupt: immer gut gelaunt, immer freundlich.

Der wird bestimmt durch gute Bezahlung motiviert, was man bei Hermes, Citypost&Co. nicht sagen kann! Augenzwinkern
19.04.2018 08:33 Beiträge des Benutzers | zu Buddylist hinzufügen
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